<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723</id><updated>2011-07-30T17:04:24.302-07:00</updated><category term='Ostern'/><category term='Im  Geist    Gott  Kirche  Heilig Fürbitten'/><category term='Sekte'/><category term='normal'/><category term='Vgl. Botschaft des Papstes Benedikt XVI zum 45. Weltgebetstag für geistliche Berufe'/><category term='Sonntag'/><category term='Herz  Jesu  die  Grundmelodie  Gottes  (Predigt)  Bermherzigkeit'/><category term='Im  Geist  Gottes  sonnen  (Predigt  zu  Pfingsten  2009)  Gott  Kirche  Heiliger  Sonne  Regen  Spiritus  Sanctus'/><category term='Verlorene Sohn Gleichnis Erwachsen'/><category term='Predigt'/><title type='text'>Gedanken</title><subtitle type='html'>Herzlich Wilkommen - Witam - Welcome</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>48</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-493006846697013343</id><published>2011-02-28T05:32:00.000-08:00</published><updated>2011-03-09T08:01:17.421-08:00</updated><title type='text'>Faschingssonntag</title><content type='html'>Predigt zum 9. Sonntag (A) zu Röm 3, 21 - 25a.28&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Schwestern und Brüder!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Konzert war restlos verkauft. Die Künstler sangen einfühlsam und mit großer Leichtigkeit. Nach dem Schluss-Applaus erhielt das Publikum eine Zugabe nach der anderen. Die Sänger gaben sein Bestens. Danach wurde ihnen gratuliert: "Sie haben mitreißend gesungen, einfach großartig!" Dankbar nahmen die Künstler das Lob an. Man fügte noch lächelnd zu den Worten zu ihnen: "Aber so geschwitzt wie Sie hat hier noch kein Künstler." Ja, das wissen wir: man kann gelegentlich schon ins Schwitzen kommen - bei körperlicher Anstrengung, aber auch bei einer Klausur im übertragenen Sinne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und im übertragenen Sinne können wir heute ziemlich ins Schwitzen kommen. Heute ist der sog. Faschingssonntag. "Helau!"oder wie auch immer man in den Sitzungen sagt, auf dem Umzug, in der Fastnachtszeit. Und so warten manche sicherlich auf eine entsprechende Predigt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="WHITE-SPACE: pre" class="Apple-tab-span"&gt;&lt;/span&gt;Doch die liturgischen Gebete und die biblischen Texte des heutigen Sonntags sprechen andere, eine ernste, theologisch grundlegende Sprache. Gott selber kommt in Christus zu uns. In Ihm wird uns Gottes Nähe und Liebe geschenkt. Unverdient, aus Gnade sind wir gerettet. Das ist keine heitere, lustigere, aber doch eine Frohe Botschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="WHITE-SPACE: pre" class="Apple-tab-span"&gt;&lt;/span&gt;In der heutigen 2. Lesung aus dem Römerbrief wird uns besonders deutlich diese Frohe Botschaft zugesprochen. Paulus ist seit seiner Bekehrung vor Damaskus ein anderer geworden. Er ist ganz von Christus erfüllt. Er kann von sich bekennen: Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir (Gal 2, 20). Es drängt ihn, Christus und Christi Botschaft möglichst allen Menschen zu verkünden. Dafür will er bis an die Grenzen der Erde reisen. Auf dem Wege nach Spanien will er die Christen in Rom besuchen. Er möchte sich - so schreibt er - an ihnen einige Zeit erfreuen und sich von ihnen für die Weiterreise ausrüsten lassen (Vgl. Röm 15, 24). Und so schreibt Paulus im Jahre 58 an die römischen Christen einen Brief. Bis dahin ist der Apostel Paulus den Römern nur vom Hörensagen bekannt. Jetzt stellt er sich persönlich vor, als ein hochgelehrter Mann. Er spricht seine jüdischen Mitchristen in der Sprache an, die ihnen aus ihrer eigenen Vergangenheit bekannt ist. Sie verstehen ihn spontan, wenn der Apostel von der Gerechtigkeit Gottes des Gesetzes spricht. Und aus ihrer persönlichen Lebensgeschichte und Glaubenserfahrung wissen sie, dass es in Christus eine ganz neue Gerechtigkeit gibt. Diese neue Gerechtigkeit wächst aus dem Glauben an Christus. Orientiert an der Bibel, bestärkt der Hl. Paulus jene, die im Vertrauen auf Christus aus ihrer jüdischen Tradition heraus zum Glauben gefunden haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="WHITE-SPACE: pre" class="Apple-tab-span"&gt;&lt;/span&gt;Doch er schreibt nicht nur an die Christen, die früher Juden waren. Er schreibt an alle Christen. Zur Gemeinde finden immer mehr Frauen und Männer aus dem Heidentum. Das sind alle jene, die durch das gelebte Glaubenszeugnis von Christen zum Glauben kommen. Vorwiegend sind das damals Menschen aus bescheidensten Lebensverhältnissen: Sklaven und andere Unterprivilegierte. Gerade die Sklaven erfahren in der Gemeinde zum ersten Mal in ihrem Leben Menschenrechte und Menschenwürde. Vor Gott sind wir ja alle gleich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="WHITE-SPACE: pre" class="Apple-tab-span"&gt;&lt;/span&gt;Bei all dem werden den Christen, die früher Heiden waren, manche Teile des Römerbriefes (auch die heutige Lesung) schwer zu verstehen sein. Das Alte Testament ist ihnen weithin unbekannt. Als sie sich für Christus entschieden, brauchten sie nicht zuerst das alte Gesetz und die Propheten zu studieren. Das Jerusalemer Apostelkonzil hatte sich zur bedingungslosen (vorbehaltlosen) Aufnahme von Heiden in die Kirche entschieden (vgl. Apg 15). Und so blieben ihnen theologische Begriffe aus unserer Lesung wie "Gerechtigkeit aus dem Gesetz" und "Gerechtigkeit aus dem Glauben" mehr verschlossen als offenbar. Aber das Jesus uns erlöst hat, ist auch für sie Mitte ihres Glaubens. Christus und seine Frohe Botschaft hat sie zum Glauben geführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="WHITE-SPACE: pre" class="Apple-tab-span"&gt;&lt;/span&gt;Es gibt auch Vorbehalte von Judenchristen gegenüber Heidenchristen. Sie halten sich z.B. an ihre jüdische Vergangenheit fest. Einigen passt die ganze Heidenmission nicht - und erst recht nicht der Mann, der sich so leidenschaftlich für die vorbehaltlose Aufnahme von Heiden in die Kirche einsetzt. Das ist Paulus. Er präsentiert sich als von Christus, dem Herrn berufener echter Apostel. Im Auftrag des Herrn soll er überall und für alle das Evangelium verkünden. Diese innerkirchlichen Spannungen in der römischen Gemeinde will der Apostel beheben. Wir wissen bis heute: Innerkirchliche Spannungen sind immer ein Ärgernis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So mahnt der Apostel die Empfänger des Briefes, einander zu ertragen (vgl. Röm 15, 1) und keine, keinen seiner Mitchristen zu richten und zu verachten (vgl. Röm 12, 3). Er rät, jeden mit der ihm geschenkten Gandengabe anzunehmen, denn wir alle sind Glieder des eines Leibes Christi (vgl. Röm 12, 4 ff.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in der Ausgewogenheit, in der Proportionalität solcher Empfehlungen zeigt sich der Apostel als verständnisvoller Vermittler und um das Wohl der Seinen besorgter Mann der Kirche. Das ist am heutigen "Faschingssonntag" wichtige Frohe Botschaft für uns alle. Amen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl. Gerhard Engelmann, Orientierung aus demGlauben auch am "Faschingssonntag", in: Gottes Wort im Kirchenjahr (2011) 221-222.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-493006846697013343?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/493006846697013343/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=493006846697013343' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/493006846697013343'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/493006846697013343'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2011/02/faschingssonntag.html' title='Faschingssonntag'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-304491699868088290</id><published>2010-10-11T02:32:00.000-07:00</published><updated>2010-10-16T02:38:52.899-07:00</updated><title type='text'>Hört mich Gott?!..</title><content type='html'>Liebe Schwestern und Brüder,&lt;br /&gt;Liebe Gäste,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Anfang ein Zitat: "Sollte Gott seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern zögern? Ich sage euch: er wird ihnen unverzüglich ihr Recht verschaffen" (Lk 18, 7f.). - Stimmt das mit unserer Lebenserfahrung zusammen? Spricht aber diese Erfahrung oft eher dagegen?..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als vor vielen Jahren der italienische Politiker Aldo Moro von Terroristen ermordet wurde, nach langen Tagen quälender Ungewissheit, sprach Papst Paul VI bei der Beerdigung ein eindrucksvolles Gebet: "O Gott des Lebens und des Todes,.. du hast unser Gebet für die Unversehrtheit Aldo Moros, dieses guten, milden, weisen, unschuldigen Menschen nicht erhört." So betete ein Papst!.. Und so müssen viele Menschen auch bis heute erfahren, dass das Gebet nicht erhört wird, wie sie sich wünschen. Gläubige Menschen haben sich mit solch bedrängenden Erfahrungen immer wieder auseinander gesetzt und nach Antworten gesucht. Nun möchte ich einige dieser Antworten zum Ausdruck bringen, in der Hoffnung, dass manches auch für unser eigenes Beten, für unsere eigene Gottesbeziehung hilfreich sein könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier und da kann man hören: Gott weiß besser als wir selber, was uns wirklich gut tut. Wäre es denn in der Tat gut, Gott würde alle unsere Wünsche erfüllen?..&lt;br /&gt;Es ist sicher richtig: Gott weiß besser als wir selber, was für uns gut ist. DOch damit sind längst nicht alle Fragen gelöst.&lt;br /&gt;Andere führen diese Antwort weiter: Wer im Glauben gereift ist, wird vor allem darum beten, dass Gottes Wille geschieht. Jedes Bittgebet muss unter diesem Vorbehalt des Gebetes Jesu am Ölberg stehen: Nicht mein, sondern dein Wille geschehe. Und doch: Wer in den Fluten seiner Sorgen unterzugehen droht, wird sicher nicht beten: Dein Wille geschehe, sondern: Herr, rette mich, rette mein Kind, rette meinen Mann, meine Frau, rette uns! Auch die Beter der Psalmen haben es genauso gemacht. Das gehört doch zu einem lebendigen Gebet dazu: dass ich aus meiner Not auch schreien kann. Doch es bleibt richtig: Ich muss im Lauf meines Lebens immer mehr lernen, mich in den Willen Gottes einzuschwingen, das Vertrauen zu ihm wagen. Aber ich weiß auch, wie sehr ich bei solchem Versuch mit Rückschlägen zu kämpfen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andere Menschen sagen zum Thema -Beten: Wenn ich bete, werde ich gelassener, ruhiger. Das Gebet hilft mir, schließlich mein Schicksal anzunehmen, besser damit fertig zu werden. Das Beten stärkt meine Gewissheit, dass Gott bei mir ist, dass er mich trägt, mich nicht im Stich lässt, auch nicht in dunklen Zeiten. Für mich persönlich ist dies eine sehr hilfreiche Antwort. Dennoch: Wie viele hoffen mit dem Mut der Verzweiflung, dass das Unmögliche geschieht?.. Wie viele beten beten aus einem ehrlichen, ungebrochenen Vertrauen, Gott möge auch in ausweglosen Situationen einen Ausweg finden.?..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber hier liegt zugleich unsere größte Verlegenheit mit dem Bittgebet. Viele von uns können nicht mehr so intensiv beten wie Menschen früherer Zeiten. Die Einsicht in die Naturwissenschaft beeinflusst ganz von selbst die Art unsere Glaubens und unseren Betens. So stellen viele heute Fragen: Greift Gott denn in den Lauf der Dinge ein? Wird er ein Wunder noch wirken?&lt;br /&gt;Liebe Schwestern und Brüder, Liebe Gäste,&lt;br /&gt;für mich persönlich ist die folgende Antwort am hilfreichsten.&lt;br /&gt;Im Gebet sage ich Gott - spontan oder durch ein Text - alles, was mich bewegt, was mich beglückt, was mich freut, aber auch was mich erschüttert, mich ratlos und hilflos macht. Ich sage es ihm, wie ich es auch einem guten Freund erzählen würde oder meinen Eltern oder dem Ehepartner. Von denen erwarte ich ja auch nicht, dass sie alle Probleme lösen. Ich erwarte vielmehr, dass sie mich anhören, mich trösten, mit mir fühlen, mich verstehen.&lt;br /&gt;Darum geht es beim Beten: wir vertrauen uns Gott an. Wir sagen ihm, was uns bewegt, was uns dankbar macht, was uns freut, uns begeistert, aber auch all das, was uns den Mut nimmt, uns bekümmert, auch das, was uns wütend macht, was uns zweifeln lässt.&lt;br /&gt;Für mich ist es wieder bewegend, mit welche Vitalität, mit welchem Vertrauen die Beter der Bibel, z.B. in den Psalmen sich an Gott wenden: in Freude und Dank, aber auch in Anklage und Protest. Doch selbst dieser tiefe Protest kann doch Zeichen von noch tieferem Vertrauen sein, das von Gott dennoch nicht lassen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl. F.- J. Ortkemper, Fragen um das Bittgebet (Lk 18, 1-8), in: PrKat 140 (2000-01) 784-788.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-304491699868088290?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/304491699868088290/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=304491699868088290' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/304491699868088290'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/304491699868088290'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2010/10/hort-mich-gott.html' title='Hört mich Gott?!..'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-361418846241700151</id><published>2010-09-13T08:16:00.000-07:00</published><updated>2010-09-18T14:03:15.850-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonntag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sekte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Predigt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im  Geist    Gott  Kirche  Heilig Fürbitten'/><title type='text'>Erlösung für Alle?..</title><content type='html'>&lt;div&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ich finde an manchen christlichen Sekten nicht selten, wie sie provokativ mit der Bibel umgehen. Sie greifen einen Satz heraus und nehmen ihn wörtlich, ohne zu bedenken, was der Sinn des Textes eigentlich ist. Das führt dann z.B. dazu, dass manche Sekten genau wissen wollen, wie viele Menschen das ewige Heil erreichen: 144.000 sollen es angeblich sein. Besonders schockierend finde ich, dass die Mitglieder dieser Sekten dann behaupten, SIE SELBST würden zu den Geretteten gehören, alle anderen nicht. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Und wir haben gerade in der 2. Lesung etwas Anderes gehört: "Gott will, dass alle Menschen gerettet werden" (1 Tim 2, 4). Alle Menschen: das schließt keinen aus. Gott hat den Menschen nicht geschaffen, um ihn anschließend fallen zu lassen. Das ewige Heil ist auch nicht wenigen Auserwählten vorbehalten, sondern ist für alle Menschen bestimmt. Natürlich passiert das nicht automatisch, wie manche es wollten. Gott gibt Keinem sein Geschenk gegen den Willen, aber Gott bietet jedem Menschen ewige Rettung an, der Gottes Wohlwollen annimmt und danach handelt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das bedeutet für uns, dass wir nicht vorschnell irgendeinem Menschen absprechen können, für ewig gerettet zu werden. Wir dürfen nicht meinen, andere Christen verurteilen zu können, nur weil wir katholisch sind. Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und es steht uns nicht zu, ein Urteil darüber zu fallen, wem er seine Gnade bestimmt schenkt und warum er das tut.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ganz konkret wird es dann, wenn wir die Menschen in unserer Umgebung betrachten, in unserer Gemeinde, in unserer Nachbarschaft, in der eigenen Verwandschaft und Familie. Keinem von ihnen dürfen wir das Wohlwollen Gottes absprechen. Wir müssen uns bewusst machen, dass Gott jeden retten will.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Weil das so ist, geht Paulus noch einen Schritt weiter, wenn er sagt: "Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zu Fürbitte und Danksagung auf, und zwar für alle Menschen" (1 Tim 2, 1). Wenn wir beten, denken wir an uns selbst, an unsere Anliegen, an unsere Wünsche, an unsere eigene Not. So ist es richtig, wenn wir aber andere auch nicht vergessen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Deswegen haben in der Eucharistiefeier die Fürbitten so wichtigen Rang. Hier besteht die Möglichkeit, wirklich für alle Menschen zu beten - deswegen auch oft Gebet in Stille. Wir sind als Gemeinde verantwortlich für sie. In den Fürbitten geht es nicht nur um unsere Bedürfnisse. Es geht vielmehr um Menschen, die Verantwortung tragen, es geht um Notleidende, um Ausgegrenzte und Bedrängte; es geht um Menschen in Gewissenskonflikten und Glaubensschwierigkeiten; es geht um Egositen und Sinn-Suchende; es geht um Frauen und Kinder; es geht um Ältere und Jugendliche. Mit einem Wort gesagt: in den Fürbitten treten wir betend ein bei Gott für alle Menschen, konkret und aktuell (hic et nunc). &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Gott will, dass alle Menschen gerettet werden. Das ist kein frommer Wunsch. Jesus Christus hat sich hingegeben für alle als Lösegeld, das haben wir im Text der 2. Lesung gehört. Durch seine Hingabe hat er den Weg zu Gott geöffnet für alle Menschen. An einer anderen Stelle bei Paulus ist es zu lesen: "Die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. Sie erzieht und dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen und besonnen, gerecht, und fromm in dieser Welt zu leben, während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Christus Jesus" (Tit 2, 11-13). &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;So dürfen wir froh und dankbar sein, dass es nicht nur um 144.000 Menschen geht, die von Gott gerettet werden, sondern dass alle dazu berufen sind, also auch wir heute. Amen!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vgl. Manfred Scharzhuber, Ewiges Heil - für wen? (1 Tim 2, 1-8), in: PrKat 146 (2007) 675-677.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-361418846241700151?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/361418846241700151/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=361418846241700151' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/361418846241700151'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/361418846241700151'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2010/09/erlosung-fur-alle.html' title='Erlösung für Alle?..'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-4726045630104152109</id><published>2010-06-30T06:23:00.000-07:00</published><updated>2010-07-05T06:08:16.237-07:00</updated><title type='text'>Gastfreundschaft bei uns</title><content type='html'>&lt;div&gt;Liebe Gäste,&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ein chinesischer Konvertit macht sich nach seiner Taufe zu Fuß auf den Pilgerweg von Peking nach Rom und erlebt dabei eigenartige Begebenheiten: Solange er in Zentralasien auf dem Weg ist, genügt es, dass er sich als Pilger zu erkennen gibt, um bei der ersten Türe Gastfreundschaft zu finden. Im Lebensbereich der orthodoxen Kirche beginnen bereits die Probleme, auch wenn der Pilger immerhin noch einen Schlafplatz findet und Essen und Trinken erhält. Im Lebensraum der Westkirche dagegen findet er kaum Unterkunft. Höchstens wird ihm gelegentlich Geld in die Hand gedrückt...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Gastfreundschaft ist in der Augen des Glaubens nicht einfach ein moralisches Mittes, um heilig zu werden, sondern sie ist ein viel elementarer Weg, um dem Heiligen selbst zu begegnen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Im Latein bezeichnet "hostis" den Fremden und zugleich den Feind. In vielen archaischen Kulturen wird der Fremde zunächst als Feind betrachtet, und zwar deshalb, weil er von außen her und überraschend in den (ansonsten) Lebensraum der Menschen einbricht und diesen allein dadurch in Frage stellt, dass er sich anders verhält als die Einheimischen: anders gekleidet, mit einer anderen Hautfarbe und eine andere Sprache benutzt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Bei den Griechen hingegen bezeichnet "xenos" den Fremden und zugleich den Gast. In diesen Kulturen konnte sich ein eigentliches Gastrecht beheimaten. Dies gilt vor allem von der jüdisch-christlichen Tradition, in der sich die Gastfreundschaft als wirksames Mittel gegen die angstbesetzten Instinkte vor dem Fremden erweist. Indem die Gastfreundschaft nicht nur die Türe des Hauses, sondern auch die Türe des Herzens öffnet, versucht sie den Fremden als Freund zu gewinnen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Bereits der Talmud schlägt eine revolutionär neue Definition des Fremden vor, wenn er betont, dass es eigentlich gar keine Fremden gibt, sondern nur Menschen, die sich noch nicht begegnet sind. In diesem Sinne ist jeder Fremde ein potentieller Freund, sofern man nur den Mut hat, sich ihm zu öffnen und ihn in seinem von Gott gewollten Anderssein anzunehmen. Dann hört er von selbst auf, ein Fremder zu sein, und wandelt sich zum Gast-Freund.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die sprichwörtlich gewordene biblische Gastfreundschaft ist das Erkennungszeichen einer neuen Kultur des Umgangs mit dem Fremden. Damit drängt sich uns Christen heute auch auf dem Pfarrfest) die Frage auf, wie wir den Fremden betrachten: als hostis oder als xenos, als Feind oder als Gast? Sind wir der biblischen Tradition der Gastfreundschaft treu?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auf der paraktizierten Gastfreundschaft beruhte ein Großteil der Faszination des Christentums in der antiken Welt. Die Praxis der Gastfreundschaft hat in der alten Kirche auf jeden Fall mehr Evangelium unter die Leute gebracht als die direkte Verkündigung des Evangeliums durch die Worte selbst. Oder anders gesagt: Die gelebte Praxis der Gastfreundschaft erwies sich als die beste Verkündigung des Evangeliums. Überall dort, wo die Praxis der Gastfreundschaft gelebt wird, wächst auch die missionarische Potenz der christlichen Kirche.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zu vorbehaltloser Gastfreundschaft will und das Wort Gottes ermutigen - wohl darum wissend, dass mit der gelebten Praxis der Gastfreundschaft die Glaubwürdigkeit der christlichen Kirche auf dem Spiel steht. Amen!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vgl. Bischof Kurt Koch, Amitcitia in multikultureller Bewährung, in: PrKat 143 (2004) 792-797&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-4726045630104152109?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/4726045630104152109/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=4726045630104152109' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/4726045630104152109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/4726045630104152109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2010/06/gastfreundschaft-bei-uns.html' title='Gastfreundschaft bei uns'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-643874872637674497</id><published>2010-05-26T06:25:00.000-07:00</published><updated>2010-05-26T15:20:18.710-07:00</updated><title type='text'>Gottesbild - Menschenbild</title><content type='html'>Liebe Gäste!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In allen Religionen suchen Menschen nach Gott und machen sich ein Bild von ihm. Es kann sehr unterschiedlich aussehen. Im Grunde finden wir drei Grundtypen: Zum einen gibt es Religionen, die viele Gottheiten verehren. Andere wie Judentum glauben streng an den einen und einzigen, die Welt überschreitenden Gott. In den indischen Religionen wiederum gilt Gott als die verborgene Tiefe der Welt; alles ist göttlich. &lt;b&gt;Das christliche Gottesbild &lt;/b&gt;unterscheidet sich von allen diesen Gottesbildern - und nimmt sie doch in gewisser Weise auf. Gemäß der Offenbarung des Neuen Bundes glauben wir, dass Gott "ein einziger in drei Personen" ist. Mit Juden teilen wir die Überzeugung, dass Gott nur einer ist. Doch unser Gott existiert nicht in Einsamkeit. In ihm gibt es die Liebe, Gemeinschaft, Beziehungen - das besagt jene Lehre, dass der eine Gott in drei Personen lebt. Sie sind zwar unterscheidbar, doch ganz eins in ihrer liebenden Verbundenheit.&lt;br /&gt;Der dreieinige Gott ist sozusagen "transzendent", d.h. ganz anders als alles in der Welt, und er lebt jenseits der geschaffenen Welt. Doch etwas verbindet uns auch mit dem Gottesbild der indischen Religionen: Als der "Heilige Geist" durchdringt und belebt Gott seine Schöpfung. Er ist überall in der Welt gegenwärtig und wirksam. Besonders in den Herzen glaubender Menschen macht er sich bemerkbar. Allerdings wissen wir wohl: Wir sind nicht selbst göttliche Wesen, sonders Gottes Heiliger Gesist wird uns geschenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das christliche Gottesbild des "dreieinigen Gottes" enthält auch natürlich viele Geheimnisse. So viel aber kann wohl jeder Mensch verstehen: Zu Gottes Wesen gehören Gemeinschaft und Liebe. "Gott ist die Liebe", heißt es im ersten Johannesbrief (1 Joh 4, 8.16). Er liebt nicht nur uns Menschen und seine Welt, sondern sogar in seinem innersten Wesen ist er die Liebe.&lt;br /&gt;Das hat wiederum weitgehende Auswirkungen auf das christliche Bild vom Menschen. Nach einem Wort aus der biblischen Schöpfungsgeschichte sind wir Menschen "nach Gottes Abbild geschaffen" (vgl. Gen 1, 26.27). Im Wesen des Menschen spiegelt sich also etwas Wichtiges vom Wesen Gottes wieder. Da Gott in seinem innersten Wesen Liebe und Gemeinschaft ist, gehört dies auch zum Wesen von uns Menschen. Sinn und Erfüllung unseres Lebens finden wir am tiefsten durch echte menschliche Beziehungen, durch Liebe und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;Gute Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen, fällt verschiedenen Menschen unterschiedlich leicht oder schwer. Es gibt gesellige und kontaktfreudige Persönlichkeiten, aber auch solche, die sich damit schwer tun. Der Blick auf den dreieinigen Gott, der in sich eine Gemeinschaft ist, richtet an beide einen je eigenen Ruf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer mit menschlichen Kontakten Probleme hat (sich schwertut), den ruft Gott gewissermaßen (gleichsam) "aus seinem Schneckenhaus heraus": "Spürst du nicht, dass dein Alleinsein, so bequem es erscheinen mag, dich leer und unerfüllt lässt? Suche die Begegnung mit Menschen. Halte nicht an dir fest, sondern verschenke dich. Baue echte und tiefe Beziehungen, Gemeinschaft und Freundschaft auf. Du wirst sehen, wie es dich lebendiger und glücklicher macht!"&lt;br /&gt;Mancher scheut ja engere Beziehungen, weil er Angst hat, dabei seine Freiheit zu verlieren. Beziehungen bedeuten immer auch Bindungen; sie können einschränken. Und hier entsteht eine Herausforderung: "Springe über deine Angst um dich selbst hinweg, über die Angst um deine Freiheit. Wage die Bindung, ja die Verpflichtung, die mit jeder tiefen Beziehung einhergeht - ob es eine Ehe, eine Freundschaft oder eine Glaubensgemeinschaft ist. Begreife und erlebe, dass du viel freier wirst, gerade indem du dich an andere bindest! Beziehungslose Freiheit bleibt leer; erst die Bindung an andere Menschen gibt deiner Freiheit ein Ziel und einen Inhalt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt auch Menschen, die von Natur aus weniger verschlossen sind. Sie lieben die Geselligkeit und finden schnell Kontakt. In jedem Fall bedeuten für sie gute Beziehungen auch nicht weniger eine Herausforderung. Häufig geben sie sich nämlich mit eher oberflächlichen Kontakten zufrieden. Dass die nicht tragen, merken sie vielleicht erst, wenn sie auf Probe gestellt werden. Der Blick auf den dreieinigen Gott richtet daher an sie einen anderen Ruf: "Gib dich nicht zufrieden nur mit netter Geselligkeit. Suche Freundschaft als einfach gemeinsame Interessen und "sich gut verstehen". Wahre Liebe, wahre Freundschaft suchen den anderen Menschen um seiner selbst willen, und sie suchen die tiefe Einheit zwischen den Personen. Mühe dich darum - und du findest eine Lebenserfüllung."&lt;br /&gt;Was lässt Menschen wirklich "eins" werden? Dafür braucht es ein ernsthaftes Bemühen, den anderen zu achten und zu verstehen genau in dem, wo er anders ist als ich! Gerade sein Anderssein wird so zur Bereicherung. Man muss viel miteinander im Gespräch sein, aufmerksam und einfühlsam zuhören, aber auch offen und ehrlich sich mitteilen. In jeder und jedem von uns steckt doch eine ganz "innere Welt": die Welt unserer Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Wünsche, Träume, Pläne... -auch unserer Sorgen und Probleme. Diese innere Welt bleibt anderen normalerweise verborgen. Es bedeutet eine Sternstunde (Höhepunkt) in jeder echten Beziehung, wenn Menschen so viel Vertrauen zueinander fassen, dass sie füreinander diese innere Welt öffnen können. Dabei macht man sich verletztbar - aber man lernt einander aehr tief kennen und verstehen. Es entsteht eine "Einheit des Geistes".&lt;br /&gt;Liebe Gäste,&lt;br /&gt;solche Augenblicke tiefer "Einheit" mögen uns verstehen helfen, welche Wirklichkeit in Gott lebt: dass es hier keinerlei Grenzen zwischen den Personen gibt, und sie darum "ewig" eins sind! Für uns sind diese Stunden ein Widerschein (Spiegel) des Himmel.&lt;br /&gt;Möge der Blick auf Gottes inneres Leben, auf die Liebes-Einheit der drei Personen, uns ermutigen, jene "Einheit des Geistes" immer neu zu suchen, uns darum zu mühen; und möge sie in unseren Beziehungen und Gemeinschaften immer wieder zur Erfahrung werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl. Wilhelm Schäfer, Gottesbild-Menschenbild (thematisch), in: PrKat 147 (2008) 402-404.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-643874872637674497?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/643874872637674497/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=643874872637674497' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/643874872637674497'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/643874872637674497'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2010/05/gottesbild-menschenbild.html' title='Gottesbild - Menschenbild'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-5693553206449939733</id><published>2010-03-10T03:54:00.000-08:00</published><updated>2010-03-11T03:40:36.354-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verlorene Sohn Gleichnis Erwachsen'/><title type='text'>Nicht Neues vom verlorenen Sohn...</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15, 11 - 32) gehört zu den vertrautesten Texten der Bibel. Ich denke, das wird bei uns auch so sein. Wir kennen gut oder sehr gut, was wir eben im Evangelium gehört haben. Vielleicht sollten wir die Sache mit den beiden Brüdern ein wenig anders angehen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellen wir uns vor, es handelt sich gar nicht um zwei Brüder, sondern die beiden verkörpern zwei Seiten, zwei gegensätzliche Strömungen in uns, in unserem Innern. Bestimmt kennen Sie das: In einer bestimmten Situation des Lebens stellt sich die Frage nach einem Neuanfang. Soll ich Neues, Unbekanntes wagen, soll ich Neuland betreten und damit auch die Möglichkeit des Scheiterns in Kauf nehmen, oder wähle ich die Sicherheit des Gewohnten und alles soll so bleiben, wie es ist?..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine solche Situation unseres Lebens greift diese Erzählung heraus, nämlich die Loslösung eines jungen Menschen, gleich ob Frau oder Mann, aus dem Elternhaus. Es geht also schlicht und einfach zuerst einmal darum, dass ein junger Mensch erwachsen geworden ist und jetzt etwas ganz Normales in Angriff nimmt, nämlich von zu Hause auszuziehen und sich auf die eigenen Beine zu stellen. Dabei machen alle Beteiligten so ihre eigenen Erfahrungen, und die sind oft nicht ganz einfach. So war es damals, so ist es heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wäre unser Gleichnis eine Erzählung darüber, wie beide Seiten - Eltern und Kinder, diese schwierige Lebensphase am besten bewältigen können. Und es ginge also darum, welche innere Haltung und welches äußere Handeln es braucht, damit man wieder gut zusammenkommen kann, wenn man auseinander geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fällt es uns nicht auf, mit welcher Selbstverständlichkeit der Vater seinen Jüngsten ziehen läßt. Er ist bereit, sein Erwachsensein ernst zu nehmen, er enthält sich jeden Kommentars. Die "Annerkenung der Freiheit des anderen" - hier eines gerade erwachsen gewordenen jungen Mannes, von dem man sich noch nicht einmal sicher sein darf, ob er mit dieser Freiheit auch wirklich umgehen kann, die Annerkennung dieser Freiheit erscheint mir als die erste wesentliche innere Haltung, die wir vom Vater für uns selbst lernen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bewundere, wie sich der Vater "seine Offenheit für den jüngeren Sohn bewahrt". Kein Zweifel: Die familiären Bande zählen und bleiben verlässlich, egal was geschehen wird. Für den Vater ist es klar: Du bleibst mein Sohn, was immer geschieht. Mein inneres Haus, mein Herz, bleibt offen für Dich und deshalb steht Dir auch die Tür von Haus, Hof, und Garten offen, was immer auch an schlimmsten Nachrichten aus der Ferne an mein Ohr dringt. Eine solche solidarische Haltung zu denen, die zu uns gehören, möchten wir auch uns bis ins Alter bewahren, über alle möglichen Enttäuschungen hinweg.&lt;br /&gt;Diese Haltung gilt überigens auch für den älteren Sohn, dessen Zorn über das Wiedersehensfest der Vater wohl nachvollziehen kann, es aber doch nicht gut heißt (missbilligt). Er kommt ihm in seiner Verschlossenheit genauso entgegen wie vorher dem Jüngeren in dessen Angst und Unsicherheit und wirbt durch gutes Zureden behutsam um Verständnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schließlich ist es "die spontane Freude des Vaters, seine Emotionalität", sein gefühlsorientiertes Handeln, das uns bewegen kann. Da gibt es kein irgendeines Für und Wider, keinen Zweifel, ob der Jüngere denn das alles überhaupt verdient hat oder ob das dem Älteren gegenüber vielleicht irgendwie ungerecht sein könnte.&lt;br /&gt;Einen solchen Zugang zu unseren Gefühlen und die Freiheit, diese auch zu zeigen und zu leben, das können wir immer wieder lernen. Nicht immer die innere Zensur des Verstandes, nicht immer die Frage: "Tut man das? Was werden die anderen sagen?" Von den Gefühlsbetontheit des Vaters lebt schließlich auch der ältere Sohn. Er bekommt zwar ein kritisches Wort zu hören, etwa derart: "Was hast du denn! Du bist doch immer bei mir und Du kannst mit mir rechnen! Aber diese Kritik wird sofort aufgelöst in die Geste des Aufeinanderzugehens und in die fast zärtliche Rückversicherung, dass die Vaterliebe dem Älteren nicht weniger gilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellen wir uns Frage: Welche Haltung brauchen wir, wenn vor uns neue Wege anstehen, deren Gelingen noch nicht absehbar und man deshalb unsicher ist? Welche Haltung braucht es, damit man wieder gut zusammenkommen kann, wenn man auseinander geht und wenn womöglich noch etwas schief geht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antwort kann sein:&lt;br /&gt;- Die Freiheit der anderen und ihrer Entscheidungen und Wege respektieren und gleichzeitig die eigene Freiheit bewahren.&lt;br /&gt;- In Offenheit die Entwicklungen anderer zulassen und gleichzeitig auf die Verlässlichkeit eigener Beziehungen vertrauen.&lt;br /&gt;- Eigene Gefühle leben und gleichzeitig die Gefühle der anderen wahr- und ernstnehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Herzen, zwei Seelen, zwei Schwestern, zwei Brüder können wir in unserem Brust spüren, wenn Neues ansteht in unserem Leben, wenn sich die Frage nach neuen Anfängen und neuen Wegen stellt: Der eine Bruder heitß "Gehen", der andere "Bleiben". Der eine Bruder heißt "Verändern", der andere heißt "Bewahren".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da tut es gut, um einen Menschen, aber auch um einen Vater im Himmel zu wissen, der fraglos zu mir steht....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl. Bruno Durst, Nichts Neues vom verlorenen Sohn? (Ev), in: PrKat 143 (2003-04) 268-271.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-5693553206449939733?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/5693553206449939733/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=5693553206449939733' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5693553206449939733'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5693553206449939733'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2010/03/nicht-neues-vom-verlorenen-sohn.html' title='Nicht Neues vom verlorenen Sohn...'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-1738833389183217871</id><published>2009-12-14T00:58:00.001-08:00</published><updated>2009-12-14T00:58:31.778-08:00</updated><title type='text'>Freue Dich!</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial; font-size: small; "&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt;&lt;i&gt;Juble, Tochter Zion! Jauchze, Israel! Freu dich, und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt;Dies ist die Botschaft des Propheten Zefanja für das Volk Jahwes in der Zeit der Unterdrückung und Verbannung. Nicht als hätte sich das Schicksal dieses Volkes schon zum Bessern gewendet, sondern als Ausblick auf die Zeit der Rettung, auf die Zeit, wo alle erkennen werden, dass Gott die Seinen nicht verlassen hat, sondern in ihrer Mitte ist. Zefanja blickt als Prophet in die Zukunft und verheißt eine neue liebende Zuwendung Gottes zu seinem Volk. Er verheißt die Rettung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt;Vertröstet er demnach die, zu denen er gesandt ist? Vertröstet er mit dem Blick auf die Zukunft, auf das, was "danach" kommen wird? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt;Ganz im Gegenteil!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt; Denn bevor er sich in seinen Worten in die Zukunft wendet, spricht er über die Gegenwart: Jetzt - ist der Herr in deiner Mitte, du brauchst dich nicht zu fürchten. Darum kannst du dich heute schon freuen, und nicht erst in der Zukunft.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt;Mit dieser Verheißung wendet sich die Liturgie des heutigen dritten Adventssonntags auch an uns und nimmt dabei das Thema dieses Sonntags auf: Gaudete - Freut euch!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt;Freu dich! Ja, worüber sollen wir uns denn freuen? Was, wenn uns gar nicht zur Freude zumute ist, was, wenn wir von Sorgen niedergedrückt werden, wenn wir keinen Grund zur Freude haben? Und im Blick auf unsere Welt: gibt es da vieles, worüber wir uns freuen könnten? Eher könnten wir doch Mut verlieren, wenn wir uns die tagtäglichen Nachrichten vor Augen halten, die uns die Medien vermitteln. Und wenn wir unser eigenes Leben anschauen? Vielleicht gibt es die eine oder den anderen von uns, der sich heute freut über etwas, das gelungen ist, über etwas, das zu einem guten Abschluss gekommen ist, über ein gutes Wort oder einen schon erwarteten Besuch. Vielleicht aber müssen wir auch enttäuscht und resigniert sagen: alles wird mir zuviel, ich bin einsam und allein. Es braucht nicht viel Nachdenken, um sich seiner momentanenen Befindlichkeit bewusst zu werden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt;Dennoch: Freu dich! Freu dich, denn Gott ist in deiner Mitte. Du bist nicht allein, denn Er, den wir in dieser Adventszeit erwarten, auf dessen Kommen an Weihnachten wir uns vorbereiten, Er ist schon da, und er ist gerade auch in den schweren und dunklen Stunden da. Er ist da in allem Elend dieser Welt, Er ist da in allem Versagen, Er ist da in unserer Einsamkeit und in unserer Verzweiflung. Du brauchst dich nicht zu fürchten. Er ist da, wo wir meinen, dass Er abwesend ist und uns unserem Schicksal überlässt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt;Die Botschaft des heutigen Sonntags scheint so ganz unserem Denken zu widersprechen. Sie kann paradox, unrealistisch, billig vertröstend klingen. Wenn wir sie jedoch ernst nehmen, dann führt sie uns zu der Gewissheit, die die Hl. Theresia von erfüllte, und der sie Ausdruck gab mit den Worten: "Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles vergeht; nur Gott besteht. Geduld erreicht alles; wer Gott besitzt, dem kann nichts fehlen; Gott allein genügt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt;Eine solche Zuversicht schenkt eine Freude, die niemand und nichts nehmen kann. Und diese Freude wünsche ich uns allen. AMEN.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse; white-space: pre; "&gt;Vgl. Ilsemarie Weiffen, Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, in: Praedica Verbum 114 (2009), 683f.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; white-space: pre;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-1738833389183217871?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/1738833389183217871/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=1738833389183217871' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/1738833389183217871'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/1738833389183217871'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2009/12/freue-dich.html' title='Freue Dich!'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-1106080140917404459</id><published>2009-10-12T07:24:00.000-07:00</published><updated>2009-10-12T07:25:30.370-07:00</updated><title type='text'>Die Kraft der Begeisterung</title><content type='html'>&lt;p class="MsoBodyText2"&gt;Liebe Schwestern und Brüder, &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoBodyText2"&gt;Liebe Gäste,&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;„Sich einzusetzen für etwas, was uns wichtig erscheint, &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;beschert uns die befriedigendsten Momente unseres Lebens.“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;Dieses Wort des Spaniers &lt;span class="apple-style-span"&gt;&lt;span style="font-size:13.0pt;line-height:150%;font-family:&amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;; color:black"&gt;Nobelpreisträgers&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Jose Cela kann das Schlüsselwort sein, das uns einen Zugang zum heutigen Evangelium öffnet. Der Mann, der auf Jesus zuläuft, vor Ihm auf die Knie fällt und ihn nach dem ewigen Leben fragt, ist so weit noch nicht innerlich berührt (=vorgestoßen). Er weiß nicht recht, was für ihn eigentlich wichtig ist. Er ist zwar so willig und brav, dass er alles tut, was ihm vorgeschrieben wird. Er beachtet die Gebote… &lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt; &lt;/span&gt;Aber das ist im Leben nicht alles, das schenkt noch keine Erfüllung… Vielleicht fühlt sich dieser Mensch, von dem das Evangelium erzählt, innerlich zerrissen, weil er nicht weiß, was er will. Und nun hofft er, Jesus könnte ihm helfen, dieser Jesus aus Nazareth, dessen Worte so von einer inneren Glut erfüllt sind und dessen Anziehungskraft etwas Unwiderstehliches hat. So kommt er beinahe untertänig&lt;span style="font-size: 14.0pt;mso-bidi-font-size:10.0pt;line-height:150%"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:150%"&gt;zu Jesus – wie ein Kind, das seinen Vater fragt: „Was soll ich denn machen? Du kannst es mir doch sagen!“ Oder wie ein gehorsamer und lernwilliger Schüler, der sagt: „Kannst du mir nicht sagen, was ich tun soll?“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;&lt;span style="mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:150%"&gt;Dieser Mann im Evangelium befindet sich an einer &lt;u&gt;Nahtstelle&lt;/u&gt; seines Lebens. Aber er muss die Antwort auf seine Frage in sich selber suchen und finden. Es tut gut, dass es bei Markus heißt: „Da sah ihn Jesus an, und weil Er ihn liebte, sagte Er: „Eines fehlt dir noch…“ Jesus fühlt liebevoll&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;mit diesem jungen Mann, der so gutwillig ist, dem aber &lt;u&gt;der Entzündungsfunke &lt;/u&gt;fehlt. Und das Er das Suchen des Mannes spürt, will Er ihn liebevoll mit auf seinen Weg nehmen. Bei alledem nimmt Jesus ihm seine Entscheidung nicht ab. Wohl aber will Er ihn motivieren (verlocken), in eine Richtung zu schauen, die für ihn bisher absolut und neu ist. Jesus wünscht ihm die Kraft der Begeisterung, das Los-kommen-können von den gewohnten Umständen und das Sich-ganz-hingeben in etwas Neues, auf das es ihm nun eigentlich ankommt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2" style="text-indent:35.4pt"&gt;&lt;span style="mso-bidi-font-size: 12.0pt;line-height:150%"&gt;Es fällt auf, dass der Schreiber dieses Evangeliums den Mann nicht mit dem Namen nennt; so darf man eine verborgene Absicht dahinter vermuten: Im Porträt dieses Mannes ist eine Grundsituation und eine Grunderfahrung jedes Menschen angesprochen. Jeder von uns kann seinen Namen einsetzen und dieses Evangelium auf der existenziellen Ebene für sich durchspielen. Und so bleibt DAS im Evangelium Erzählte nicht mehr weg, so wird dann plötzlich die Schallmauer der Vergangenheit durchbrochen. Die persönliche Erfahrung eines jeden von uns ist wichtig. Unser eigenes Leben mit seinen kleinen und großen Entscheidungen kommt ins Spiel.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2" style="text-indent:35.4pt"&gt;„Sich einzusetzen für etwas, was uns wichtig erscheint, beschert uns die befriedigendsten Momente unseres Lebens.“ Wenn ich zutiefst erfasst habe, was mir wichtig ist und was ich wirklich will, und wenn der Antrieb da ist, auch etwas dafür einzusetzen oder gar etwas dafür zu riskieren, dann gibt das einen unglaublich starken Schub. Es gibt Energie. Es schenkt mir eine Kraft, die ich in mir vielleicht gar nicht vermutet hätte. Anderes verliert an Bedeutung. Was mir früher so wesentlich und wichtig war – ich kann nun darauf verzichten. Eine Umschichtung der Werte hat stattgefunden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt; &lt;/span&gt;Ich glaube, genau das meinte Jesus bei dem Gespräch mit dem suchenden Mann. Was Jesus dem jungen Mann entfaltet mit dem Bild des hinderlichen Reichtums, das will auch uns sagen: Wichtig ist, dass wir innerlich frei und beweglich bleiben, dass wir gewichten, für was zu leben sich wirklich lohnt. Ob das solche äußeren Werte sein können – wie etwa Reichtum – oder ob es nicht vielmehr auf die innere Begeisterung für etwas Gutes ankommt. Nicht aus Abhängigkeit, sondern aus innerer Überzeugung und Begeisterung zu handeln, das ist das, was Jesus vorlebt und was Er hier als leuchtendes Verlockungsbild dem jungen Mann hinhält. Entscheide dich, was dir von innen her wichtig ist, und lass das Hinderliche los. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;&lt;span style="mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:150%"&gt;Dieser Appell kann auch uns in unserem Leben begleiten und hin und wieder zu Entscheidungen anstoßen, kann uns wach machen für die Lust am Leben, wenn es erfüllt ist von lohnendem Inhalt, der uns innerlich antreibt und Energie schenkt. Nicht immer nur etwas tun, was ich muss, sondern mich immer wieder fragen: Wo ist die kleine Schwärmerei in meinem Leben, für die zu leben es sich lohnt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;Entscheide dich, was dir von innen her wichtig ist, und lass das Hinderliche los. &lt;span style="layout-grid-mode:line"&gt;Amen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2" style="line-height:normal"&gt;&lt;span style="font-size:10.0pt; layout-grid-mode:line"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2" style="line-height:normal"&gt;&lt;span style="font-size:10.0pt; layout-grid-mode:line"&gt;Vgl. Josef Schulte, Die Kraft der Begeisterung (Ev), in: Der Prediger und Katechet 142 (2003), 767-769.. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-1106080140917404459?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/1106080140917404459/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=1106080140917404459' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/1106080140917404459'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/1106080140917404459'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2009/10/die-kraft-der-begeisterung.html' title='Die Kraft der Begeisterung'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-3878201965331872528</id><published>2009-09-28T02:07:00.000-07:00</published><updated>2009-09-28T02:11:18.351-07:00</updated><title type='text'>Außenseiter sind wichtig</title><content type='html'>&lt;p class="MsoBodyText2"&gt;Liebe Gäste,&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoBodyText2"&gt;In der 1. Lesung und im Evangelium dieses Sonntags begegnen wir geisterfüllten Menschen, die Gutes tun, sich aber nicht der Gemeinde anschließen. So etwas gibt es immer wieder, damals wie heute (das kenne ich auch in unserer Gemeinde, das ist auch bei Ihnen bekannt).&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;Aber ess gab und gibt es immer wieder Gläubige, die solche Außenseiter kritisieren und an ihren Aktivitäten hindern wollen. Sie sagen sich und gelegentlich auch anderen: „Wo kämen wir da hin, wenn jeder machen kann, was er will!“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;Damals sollten Mose und später Jesus der „Konkurrenz“ außerhalb der Gemeinde Einhalt gebieten. Doch diese tun es nicht, im Gegenteil (was wir heute in den Lesungen hören). Stellen wir uns vor! Mose sagt: „Wenn nur das ganze Volk zu Propheten würde“, und Jesus sagt: „Lasst sie. Wer nicht gegen uns ist, der ist für uns!“ Es ist nun einmal so: Eine Gemeinde oder Kirche kann der Heiligen Geist nicht pachten. Er weht bekanntlich, wo Er will.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;&lt;span style="mso-tab-count:1"&gt;            &lt;/span&gt;Es gab und gibt eine Reihe von Außenseitern in und außerhalb der Kirche, die es schwer hatten oder haben, von offizieller Seite mit ihren Anliegen akzeptiert zu werden. Auch unter späteren Heiligen… Wir können denken z. B. an den Hl. Franz von Assisi, dessen Ordensregel der damalige Papst am Anfang nicht anerkennen wollte. Es bedurfte vieler Gespräche, bis dies doch gelang. Wir können denken auch an Hl. Theresia von Avila und Katharina von Siena mit ihrer Kritik an der Kirche. Sie stießen mit ihren Reformvorschlägen im Klosterleben auf heftigen Widerstand. Große Schwierigkeiten hatte auch die Liturgische Bewegung, die in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg oft heimlich das tat, was später auf dem II Vatikanischen Konzil zur Liturgiereform führte. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;Angesichts dieser und anderer Tatsachen müssen wir uns fragen, was zu tun ist. Jesus fordert uns dazu auf, das Gute, wo immer es geschieht, nicht zu behindern, sondern zu unterstützen. Es wäre nicht vernünftig, durch Engstirnigkeit, den Geist Gottes in seiner Wirkung zu behindern.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;Wer von uns kennt nicht das Lied vom Geist des Herr, das Maria Luise Thurmair 1941 geschrieben hat. Da heißt es in der vierten Strophe: &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;„Der Geist des Herrn durchweht die Welt&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;Gewaltig und unbändig;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;Wohin sein Feueratem fällt,&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;wird Gottes Geist lebendig.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;Da schreitet Christus durch die Zeit&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;In seiner Kirche Pilgerkleid,&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;Gott lobend: Halleluja.“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;Es geht also nicht darum, die Kirche zu kritisieren und gar zum Außenseiter zu werden. Kirchentreue ist wichtig und die Zusammenarbeit mit der Kirchenleitung zu suchen. Es ist aber auch wichtig, dem Geist Gottes Raum zu geben, kleinkarierte Enge zu überwinden und Weite zu praktizieren. Jesus selbst hatte eine herzerfrischende Weite&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;und setzte sich dafür ein.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2"&gt;Für uns und unsere Kirche gilt, Ausgrenzung aus Konkurrenzangst oder Konkurrenzneid zu vermeiden und darum bemüht zu sein, alle positiven Kräfte in den Weltdienst der Kirche mit einzubeziehen. Dazu gehört sicherlich viel Verständnis und Liebe, wozu Christus uns ermutigt und befähigt. &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoBodyText2"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoBodyText2" style="line-height:normal"&gt;&lt;span style="font-size:10.0pt; layout-grid-mode:line"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2" style="line-height:normal"&gt;&lt;span style="font-size:10.0pt; layout-grid-mode:line"&gt;Vgl. Heinrich Bücker, Der Umgang mit den Außenseitern (1.L/Ev), in: Der Prediger und Katechet 145 (2006), 722-724. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-3878201965331872528?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/3878201965331872528/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=3878201965331872528' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3878201965331872528'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3878201965331872528'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2009/09/auenseiter-sind-wichtig.html' title='Außenseiter sind wichtig'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-3566558441843479394</id><published>2009-09-05T14:07:00.000-07:00</published><updated>2009-09-05T14:10:43.640-07:00</updated><title type='text'>Träume</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Haben Sie heute Nacht geträumt?.. Wahrscheinlich ja, denn wir Menschen träumen immer, wenn wir schlafen. Nur ist es oft so, dass wir nicht mehr wissen, was wir geträumt haben, wenn wir aufwachen. Unser Unterbewusstsein verarbeitet im Schlaf unsere Wünsche und Sorgen, unsere Hoffnungen und Ängste, unsere Sehnsüchte und Befürchtungen. Manchmal verstärkt es unsere Gefühle und Erlebnisse, manchmal verkehrt es sie ins Gegenteil. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir sprechen auch von einem Traum, wenn ein Mensch sich etwas wünscht, dessen Erfüllung unwahrscheinlich ist. Eine Sehnsucht, ein Verlangen, ein Wunch kann ein Traum sein und ein Traum bleiben. Man träumt z.B. von einem Lotto-Gewinn, von einem Haus im Grünen, von einem liebevollen Partner, von einem langen Urlaub. Und oft bleibt es nur ein Traum, bleibt es Träumerei, weil wir wenig oder nichts tun können, um diese Illusionen Wirklichkeit werden zu lassen. Man spricht, dass ein Mensch, der sich sehr von seinen Träumen leiten lässt, ein Tag-Träumer ist. Er verliert nicht selten den Blick für die Realität, für die Tatsachen - er phantasiert. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es kann aber auch ganz anders sein. Den Menschen, die ganz tief in Schwirigkeiten stecken, bleiben oftmals nur noch ihre Träume. Menschen, denen Not über dem Kopf zusammenschlägt, halten sich vielleicht nur noch über Wasser, indem sie von besseren Zeiten träumen. Menschen, die ein schweres Unglück getroffen hat, überstehen diese Zeit möglicherweise nur dadurch, dass sie von einer Wende träumen. Träume können also helfen, fast ausweglose Situationen zu meistern.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre"&gt; &lt;/span&gt;In genau eine Solche Situation hinein sind die Worte des Textes gesagt, die wir eben in der ersten Lesung gehört haben. Die Menschen befanden sich in in tiefer Hoffnungslosigkeit, aus der sie keinen Ausweg sahen. Wo war ihr Gott?.. Wo war Er, der versprochen hatte, bei ihnen zu sein und zu bleiben?.. Warum handelte er nicht, warum zeigte er nicht seine Macht, seine Hilfe?..&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre"&gt; &lt;/span&gt;Nun verkündet der Prophet den Verzagten: „Habt Mut, fürchtet euch nicht! Seht, hier ist euer Gott! Er selbst wird kommen und euch erreten.“ Das sind schöne Worte, tröstliche Worte. Aber ich kann mir denken, dass die Menschen, die diese Worte hören, misstrauisch bleiben... So viel Schlimmes hatten sie schon erlebt und nun soll sich alles zum Guten wenden?.... Aber um ihre Zweifel zu zerstreuen, werden nun konkrete wesentliche Auswirkungen des Handelns Gottes genannt. Dies zeigt sich besonders bei den Schwächsten, den Kranken. Gottes Heil wird als Heilung geschildert, die den Kontrast zum Unheil bildet: die Augen der Blinden werden geöffnet, die Ohren der Tauben werden geöffnet, Lahme können nicht nur wieder gehen, sondern sogar springen wie Hirsche, Stumme können nicht nur wieder reden, sondern sogar jauchzen. Übermächtig ist das Eingreifen Gottes, seine Hilfe für die Verzagten. Und um diese Macht noch deutlicher zu machen, wird auch die Natur einbezogen: glühender Sand wird zum Teich und durstiges Land zu sprudelnden Quellen, Wasser gibt es in der Wüste und Bäche in  der Steppe. All diese Ereignisse widersprechen der menschlichen Erfahrung, aber gerade deshalb werden sie zu Bildern der Hoffnung; denn für Gott ist nichts unmöglich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sind das aber nicht nur schöne Träume?.. Können  sie Wirklichkeit werden?.. Können sie den Verzagten helfen?.. Wie als Antwort auf diese Frage wird uns im Evangelium heute die Erzählung von der Heilung des Taubstummen durch Jesus vorgelegt. An diesem Ereignis zeigt sich, dass die Träume aus der 1. Lesung die Wirklichkeit werden durch das machtvolle Handeln Gottes. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und damit sind wir bei uns angelangt. Gerade weil dieser Text aus der 1. Lesung nicht festgemacht ist an einer bestimmten geschichtlichen Situation, gilt er auch für uns.  Aber wie und wann sind wir so verzagt, dass wir uns hilflos und mutlos fühlen? Diese Frage kann jede und jeder persönlich für sich beatworten; denn nur wir selbst wissen es. Wann sind wir wie blind und sehen keinen Ausweg?.. Wann sind wir taub und hören keine Zuwendung mehr?.. Wann sind wir gelähmt und kommen nicht mehr vom Fleck (vorwärts)?.. Wann verstummen wir, weil wir nicht mehr das richtige Wort finden?.. Träumen wir dann nicht von einem klaren Blick, einem offenen Ohr, von beschwingtem Schritt oder gelöster Zunge? Träumen wir nicht davon, dass jemand uns aufmerksam zuhört, wenn wir uns unsere Ängste von der Seele reden wollen? Träumen wir auch nicht davon, dass jemand zu uns sagt: Du bist mir wertvoll, wenn wir uns selbst nicht leiden können.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(Den, der keine solchen Träume hat, kann man mit einer Wüste vergleichen. Er ist wie glühender Sand, der einem an den Füßen brennt). &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Lassen wir uns nun vom Prophet sagen: Wüste kann lebendig werden, glühender Sand kann zum Teich werden – durch das machtvolle Wirken Gottes. Denn: Seht, hier ist euer Gott. In Jesus Christus ist Er gekommen und verwirklicht, wovon der Prophet träumt und wovon wir träumen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Amen!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vgl. Manfred Schwarzhuber, „Träume“, in: PrKat 142 (2003), 666-669. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-3566558441843479394?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/3566558441843479394/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=3566558441843479394' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3566558441843479394'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3566558441843479394'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2009/09/traume.html' title='Träume'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-4882169441174769599</id><published>2009-08-24T06:23:00.000-07:00</published><updated>2009-08-24T06:24:48.499-07:00</updated><title type='text'>Christlich gelebte Ehe</title><content type='html'>&lt;div&gt;„Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter...,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;denn der Mann ist das Haupt der Frau“ &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Liebe Schwestern und Brüder, &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer solche Worte heute öffentlich ausspricht, kann sicher sein, einen Sturm der Entrüstung zu auszulösen. Frauen sind empört, prangen solche Worte als frauenfeindlich an; manche Männer stimmen vielleicht insgeheim zu, wagen aber nicht, dies öffentlich auszusprechen. Jedenfalls scheinen solche Worte nicht geeignet, eine tragfähige Basis für ein gelungenes Zusammenleben von Mann und Frau in einer Ehe aufzubauen. Diese Worte haben wir gerade in der Lesung, im Brief an die Epheser gehört, und als Gemeinde haben wir geantwortet: „Wort des lebendigen Gottes! – Dank sei Gott!“ Bevor wir aber uns innerlich gegen den Text sperren und ihn als nicht mehr zeitgemäß ablehnen, sollten wir genauer hinhören, was der Text wirklich zum Ausdruck bringt. Der Text ist zweigeteilt: Ihr Frauen, Ihr Männer. Beide Gruppen werden ermahnt. Es fällt auf, dass die Mahnung an die Frauen kürzer ausfällt als die an die Männer. Letztere ist mehr als dopplt  so lang. Welche Motive den Apostel dazu geleitet haben, können wir nur erahnen. Deshalb ist es notwendig, sich auf seine inhaltlichen Aussagen zu konzentrieren. Er fordert die Unterorndnung der Frau unter ihren Mann. Dies widerspricht unseren Vorstellungen von der gleichen Würde, die allen Menschen zukommt – unabhängig von ihrem Geschlecht. Wer aber jetzt meint, er könne diesen Text vergessen und einer vegangenen Zeit zuordnen, der hat das eigentliche Anliegen des Apostels nicht begriffen. Es geht ihm nicht darum, eine in der Gesellschaft vorgefundene (ausgegrabene) Zuordnung von Mann und Frau für alle Zeiten festzuschreiben. Die damals vorherrschende patriarchale Gesellschaftsordnung gilt nicht mehr. Vielmehr möchte der Apostel das damals prägende und meist praktizierte Verhältnis von Mann und Frau mit christlichen Geist durchdringen. Das ist eine Herausforderung, vor der wir heute  in gleicher Weise gestellt sind. Und deswegen bleibt der Text auch heute aktuell. Schauen wir uns dies genauer an. Schon der erste Satz lässt aufmerksam sein (aufhorchen): „Einer ordne sich dem anderen unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus“. Der Apostel spricht hier von einer gegenseitigen Unterordnung. Von Mann und Frau ist hier noch nicht die Rede. Der Brief ist an die „an Jesus Christus Glaubenden, die in Ephesus wohnen“ (Eph 1,1) gerichtet. Allen gilt also diese erste, allem nachfolgenden übergeordnete Mahnung – unabhängig ob Mann oder Frau. Es ist eine Aufgabe jeder christlichen Gemeinde, das Zusammenleben untereinander aus dem Geist Jesu Christi zu gestalten. „Einer ordne sich dem anderen unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus“.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie dies konkret aussieht, hat Paulus in seinen vielen Briefen immer wieder dargestellt. Da ist die Rede von gegenseitiger Achtung und dem Respekt voreinander, von Mitgefühl und Sorge für das Wohl des anderen (vgl. Phil 2, 1-5), insbesondere aber von gegenseitiger Liebe (vgl. 1 Kor 13). Das für uns so negativ besetzte Wort „unterordnen“ steht hier also für eine Haltung, die bereit ist, sich für den anderen einzusetzen und für ihn da zu sein, nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Tagen – so wie es die Eheleute einander bei der Trauung versprochen haben... Die Frau setzt sich für ihren Mann ein; sie ist um dessen Wohlergehen besorgt; sie ist ihm Stütze und Hilfe uns steht ihm zur Seite – gerade in schwierigen Zeiten. Sie ist Partnerin!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und was haben die Männer beizutragen, damit das gemeinsame Zusammenleben gelingt? Die Forderungen, die der Apostel an die Männer richtet, unterscheiden sich faktisch kaum von denen an die Frauen: Sie sollen ihre Frauen lieben!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auch hier liegen die Missverständnisse in den gebrauchten Worten. In unserer Alltagssprache ist Liebe ein zwar viel gebrauchtes, aber auch viel missbrauchtes Wort. In jedem Fall begegnet uns ein Verständnis, das freundschaftliche Beziehungen einschließt. Aber auch dies ist nur ein Apsekt dessen, was Liebe ausmacht. Liebe ist auf das Wohl des Anderen bedacht, ist für den Anderen bzw. die Andere da; sie ist langmütig und gütig, sie ereifert sich nicht, prahlt nicht und bläht sich nicht auf. Mit solchen Worten umschreibt Paulus die Liebe im Ersten Korintherbrief (vgl. 1 Kor 13,4). So kann der Epheserbrief letzlich die Aussage wagen: Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst (Eph 5,28). In gleicher Weise lässt sich heute auch umgekehrt sagen: Wer seinen Mann liebt, liebt sich selbst. Was kann besser zum Gelingen einer Beziehung beitragen als solch eine Haltung? Beide, Frau und Mann, wissen sich aufeinander bezogen; sie spüren, dass diese Beziehung tiefer geht als die Beziehung zu den eigenen Eltern. Sie wissen, gemeinsam sind sie eins. Und dieses Einssein gelingt „in der Ehrfurcht vor Christus“ (Eph 5,21). Als Christen können wir diese unsere Beziehung leben aus der Überzeugung, Christus alles zu verdanken und ihm verpflichtet zu sein. Deshalb greift der Apostel auch die Beziehung zwischen Christus und der Kirche auf und wendet dieses Bild auf die Beziehung zwischen Frau und Mann an. Er gibt damit der Ehe eine neue, bis dahin unbekannte Qualität. Wie Christus mit der Kirche aufs innigste vereint ist, so sind Mann und Frau aufeinander verwiesen und leben für- und miteinander. Die Grundhaltung der Liebe ist also das einende Fundament, hinter dem alle gesetzlichen Bestimmungen und gesellschaftliche Konventionen letzlich zweitrangig werden. Das Zusammenleben (in der Ehe) aus dieser Grundhaltung heraus gestalten, das ist die Aufgabe, die uns heute neu aufgegeben ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Amen!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vgl. Rainer Dillmann, Christlich gelebte Ehe – ein alter Zopf?, in: PrKat 145 (2006), 639-643. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-4882169441174769599?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/4882169441174769599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=4882169441174769599' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/4882169441174769599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/4882169441174769599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2009/08/christlich-gelebte-ehe.html' title='Christlich gelebte Ehe'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-3818791448034900028</id><published>2009-06-21T14:25:00.000-07:00</published><updated>2009-06-21T14:27:38.182-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Herz  Jesu  die  Grundmelodie  Gottes  (Predigt)  Bermherzigkeit'/><title type='text'>Die Grundmelodie Gottes</title><content type='html'>&lt;div&gt;Liebe Schwestern und Brüder, &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir finden das Herz-Bild als Bekenntniszeichen z.B. auf der Heckscheibe mancher Autos: Ein Herz für Kinder. Ein Herz für Tiere. Ein Herz für eine bestimmte Stadt oder Region. Damit will man sagen: Das ist mir ganz wichtig. Dafür setze ich mich ein. Das ist mir ein Herzensanliegen. Jenseits der Herz-Schmerz-Idylle mancher Schlager hat das Herz-Bild einen guten Klang. Es legt die Grundhaltung eines Menschen offen, der von Zuneigung und verbindlicher Beziehung geprägt ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Herz-Bild gilt auch als Zeichen, Symbol Gottes in der Bibel. Gott ist den Menschen zugeneigt von Anfang an. Sein Schöpfungswerk läuft auf die Erschaffung des Menschen zu, den Er als sein Abbild mit einer unverlierbaren Würde beschenkt. Gott bindet sich an das Volk Israel – seine erste Liebe – und befreit es aus der Knechtschaft Ägyptens. Gott wir erfahren als Verteidiger der Armen, Witwen und Waisen. Die Propheten werden nicht müde, seine zärtliche Liebe zu beschreiben, die dann allerdings auch als Antwort des Menschen Barmherzigkeit erwartet. „Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer“ – sagt Prophet Hosea (Hos 4,2). Gottes Bermherzigkeit ist sogar größer als sein Zorn über die Abwege seines Bundespartners. So besingen z.B. die Psalmen Gottes ewig währendes Erbarmen (Ps 136).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Menschen haben jedoch auch andere Erfahrungen gemacht, wenn der Glaube an den barmherzigen Gott auf eine harte Probe gestellt wurde. Die Bibel spricht auch vom zornigen, eifersüchtigen, gewalttätigen Gott. Er kann schweigen und sich entziehen. Er kann strafen und in die Verbannung führen. Solche und ähnliche Erfahrungen lassen uns (einfach) verstummen... Wir sind aber herausgefordert, gegen allen Augenschein und trotz allem zu vertrauen, dass wir es mit einem Gott zu tun haben, dem wir Menschen ein Herzensanliegen sind.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre"&gt; &lt;/span&gt;Die feste Überzeugung, dass wir uns nicht einfach einem herzlosen Zufall oder Schicksal verdanken, sondern dem beziehungswilligen Gott, dürfen wir festmachen an der Person und Lebensgeschichte Jesu Christi. Er ist der Mensch und aus der Herzensmitte Gottes - Gott. Er hatte ein Herz für die Kinder, Frauen und Fremden. Den Sündern war er ein Freund. Er hatte ein Herz für die, mit denen sich andere nicht unbedingt sehen lassen oder an einen Tisch setzen wollten... Durch sein Lebensverhalten bis zuletzt ist uns unmissverständlich zugesagt worden, dass Gott uns an seiner Seite haben und an sich ziehen möchte. Denn die Sehnsucht Gottes ist der Mensch –sind WIR. Das ist die Botschaft des heutigen Herz-Jesu-Festens. Wir dürfen sie hören und feiern in der Überzeugung, dass einer da ist, der zu uns und hinter uns steht. Er ist einer, der uns einlädt, alle Belastungen und Sorgen zu ihm zu brignen und bei ihm auszuruhen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre"&gt; &lt;/span&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer sich diese Botschaft zu Herzen nimmt, der wird in dem Bewusstsein leben: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Wir sind Jesu Hände, die Menschen versöhnen und pflegen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Wir sind sein Mund, der von Gott und seiner Vision von dieser Welt spricht. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Wir sind seine Augen, die sich dem Leid und der Freude der Menschen nicht verschließen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Wir sind sein Herz, das offensteht für belastete Menschen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Wir sind seine Füße, die auf den Straßen unseres Ortes mit einer frohen Botschaft unterwegs sind. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Wir sind die Fortsetzung des Wirkens Jesu heute – in anderer Gestalt und mit anderen Mitteln. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wo immer das geschieht, da wird die göttliche Barmherzigkeit konkret erfahren.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Amen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vgl. Heribert Zerkowski, Barmherzigkeit – die Grundmelodie Gottes, in: PrKat 147 (2008) 432-434. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-3818791448034900028?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/3818791448034900028/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=3818791448034900028' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3818791448034900028'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3818791448034900028'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2009/06/die-grundmelodie-gottes.html' title='Die Grundmelodie Gottes'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-8463152820930429607</id><published>2009-06-04T10:15:00.000-07:00</published><updated>2009-06-04T10:18:47.836-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im  Geist  Gottes  sonnen  (Predigt  zu  Pfingsten  2009)  Gott  Kirche  Heiliger  Sonne  Regen  Spiritus  Sanctus'/><title type='text'>Im Geist Gottes "sonnen"</title><content type='html'>&lt;div&gt;Liebe Schwestern und Brüder, &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich möchte nun zwei Bilder aus unserer christlichen Tradition erwähnen, die uns dazu Anregung geben können, dem Geheimnis dieses Festes, also dem Wirken des Heiligen Geistes ein wenig nachzuspüren.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Schon ein Kirchenvater vom IV. Jh (genau Cyrill von Jerusalem) vergleicht den Hl. Geist einmal mit dem Regen und mit den Strahlen der Sonne. Er sagt – dem Sinn nach: Es ist der eine Regen, der vom Himmel kommt. Aber er passt sich der Eigenart der Wesen an, die ihn aufnehmen. So hat der eine Regen vielfältige Wirkungen: anders ist seine Wirkung in der Palme, anders im Weinstock, anders in allen übrigen Wesen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So ist es auch mit dem Heiligen Geist: Er ist einer und hat die eine gleiche Gestalt und ist unteilbar. Doch jedem teilt Er seine besondere Gabe mit, wie Er will. Und obwohl es der eine Geist ist, wirkt Er doch nach dem Willen Gottes und im Namen Christi viele unterschiedliche Gnadengaben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bei dem einen benutzt Er die Rednergabe zur Verkündigung der Weisheit Gottes. Einem anderen schenkt die Gnade, die Heilige Schrift gut zu verstehen und so weiterzugeben. Einem anderen verleiht er das innere kraftvolle Maßhalten, den anderen lehrt er das Erbarmen, einen weiteren das Fasten. Wieder einen anderen lehrt er, das Irdische gering zu achten, einen anderen macht er bereit für das Martyrium. In dem einen wirkt er dies, in dem anderen das. Und Er bleibt doch stets derselbe Heilige Geist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun auf uns übertragen bedeutet es: bei dem einen bewirkt der Geist, dass er z.B. in der Gemeinde Aktionen gut organisieren kann, bei dem anderen, dass er gekonnt Leitungsaufgaben im Pfarrgemeinderat oder im Verwaltungsrat übernimt. Bei wieder anderen, dass sie einfühlsam Gespräche führen können (vor der Kirche oder zu Hause, mit Nachbarn), bei wieder anderen, dass sie tapfere Eltern sind, auch wenn sie Enttäuschungen zu tragen haben. Im Grunde genommen kann jeder und jede die Gabe, die er oder sie hat, einmal so ansehen, dass genau in der Entfaltung dieser Gaben die Gnadengabe des Heiligen Geistes VOLL zur Wirkung kommen will.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In unseren Begabungen kommt nämlich Gottes Geist zur Wirkung(!)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre"&gt; &lt;/span&gt;Ähnlich ist das zweite Bild, dass Cyrill von Jerusalem aufgreift. Dort vergleicht er den Heiligen Geist mit den Strahlen der Sonne. Er sagt: Das Wohl eines Sonnenstrahles ist bei dem, der ihn genießt, als gäbe es ihn allein. Und doch leuchtet er über Land und Meer und durchdringt den Luftraum. So ist es auch mit dem Heiligen Geist. Er ist bei jedem, der für Ihn empfänglich ist, als gäbe es nur Ihn allein, und doch schenkt Er allen die hinreichende Gnade – Hilfe. Die an Ihm teilhaben, genießen Ihn je nach der Fähigkeit ihrer Natur, und nicht nach der vollen Möglichkeit des Geistes selbst.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre"&gt; &lt;/span&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Cyrill von Jerusalem leitet uns also an, unser Leben als ein Leben zu verstehen, in dem wir ganz persönlich von Gott gemeint und getragen sind. Wir dürfen die Art, die Gott uns mitgegeben hat, als eine Weise ansehen, in der Gottes Geist wirken will. Wenn wir unser Selbst, das Gott uns geschenkt hat, mit seiner Hilfe und Gnade verwirklichen, dann ist Gottes Geist in unserem inneren Kern gegenwärtig und wirkt. Deswegen dürfen wir vor Gott ganz wir selber sein, anders gesagt –einfach gesagt: so dürfen wir uns im Geist Gottes „sonnen“... Tun wir es!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vgl. Franz Richard, Lesepredigt: Regen und Sonne – zwei pfingstliche Symbole, in: PrKat 147 (2008) 389-392. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-8463152820930429607?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/8463152820930429607/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=8463152820930429607' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/8463152820930429607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/8463152820930429607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2009/06/im-geist-gottes-sonnen.html' title='Im Geist Gottes &quot;sonnen&quot;'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-935667865008241548</id><published>2009-05-10T11:03:00.000-07:00</published><updated>2009-05-10T11:06:53.034-07:00</updated><title type='text'>Freundschaft mit Jesus brignt Früchte</title><content type='html'>&lt;div&gt;Liebe Schwestern und Brüder, &lt;/div&gt;&lt;div&gt;die folgenden Sätze haben Sie schon sicherlich in irgendeiner Form gehört:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;- „Keine Strasse ist lang mit einem Freund an deiner Seite“&lt;/div&gt;&lt;div&gt;- „Freunde kannst Du Dir aussuchen, Verwandte nicht!“&lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Freundschaften musst Du in jungen Jahren schließen und über die Jahre pflegen.“&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Solche Sätze umschreiben in wenigen Worten, wie kostbar Freunde sind. Wirkliche Freunde kann man sich natürlich nicht kaufen, Freundschaft kann man nicht einfordern oder als festen Besitz verbuchen. Freundschaft ist ein gegenseitiges Geschenk, Freundschaft wächst, manchmal langsam, manchmal unglaublich schnell; sie kann aber auch zerbrechen...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre"&gt; &lt;/span&gt;Und Jesus selbst nennt seine Jünger Freunde (dieses Wort werden wir am kommenden Sonntag hören). Diese Freundschaft ist ein Geschenk an seine Jünger. Es ist nicht mehr das Oben und Unten von Lehrer und Schüler, von Meister und Jünger. Gott ist Mensch geworden, um uns dieses Miteinander auf gleicher Augenhöhe zu schenken. In seinem Sohn bietet er uns seine Freundschaft an: das können wir zwar nicht verstehen, aber wir können in Jesus spüren, dass diese Freundschaft, die Gott uns schenken will, ihre Wurzeln in der Liebe Gottes hat. Seine Liebe offenbart sich in seinem Sohn, der die Verlorenen sucht, die Kranken heilt, mit den Sündern und Zöllnern Mahlgemeinschaft hält, sich mit ihnen solidarisch macht bis in die Schande des Kreuzestodes. So wie Jesus den Menschen begegnet, so bietet Gott jedem schwachen Menschen – und das sind wir alle auch – seine Freundschaft an.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im Bild des Weinstocks zeigt uns Jesus, dass aus dieser Freundschaft wirklich etwas Großes erwachsen kann: sie kann Früchte der Liebe bringen. Wenn wir uns der Liebe Gottes öffnen, die Gott uns in seinem Sohn schenkt, dann kann diese Liebe ungeahnte Kräfte in uns freisetzen. Was das für Kräfte und Möglichkeiten sein können, vermögen wir zu erahnen, wenn wir erleben, wie ein Mensch, der verliebt ist, aufblüht; mit neuem Schwung kann er sein Leben in die Hand nehmen, weil er sich geliebt weiß und einen Menschen hat, für den er lebt und für den er dieses oder jenes tut. Was da passieren kann, das können wir an den heiligen Menschen sehen: Getroffen von der Liebe Gottes setzen sie oft genug ihr eigenes Leben aufs Spiel, um die Ärmsten der Armen, um pestkranke und sterbende menschliche Liebe und Nähe – und darin Gottes Liebe und Nähe – erfahren zu lassen. (Erinnern wir uns an Mutter Teresa von Kalkutta!).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann ist das Gebot, von dem Apostel Johannes in seinem Brief spricht, das neue Gebot, das Jesus seinen Jüngern gibt, etwas ganz Anderes, als ein Gesetz im juristischen Sinn. Es ist viel mehr eine Auf-Gabe, die aus der der Gabe erwächst. Diese Aufgabe lässt sich nie erschöpfend erfüllen, weil sie nie abgeschlossen ist, so wie die Quelle der Gabe auch nicht versiegt. Vorausgesetzt, wir bleiben mit der Quelle – der Liebe Gottes – in Verbindung.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Für uns heißt es konkret: Wie die Rebe nur zur Frucht heranreifen kann, wenn sie den Trauben, den Saft und die Kraft weitergibt, die sie vom Rebstock bekommt, so sollen wir – als Jesu Freunde – die Liebe weitergeben, die Gott uns in seinem Sohn schenkt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben!“ - sagt Jesus seinen Jüngern (Mt 10, 8). Dieses Wort muss auch uns herausfordern,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;- umsonst weiterzugeben, weil wir selber unverdient empfangen,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;- neu zu vergeben, weil wir selbst Vergebung erfahren dürfen,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;- nach dem zu fragen, was der andere braucht, und nicht was er verdient,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;- und die Enge des eigenen Herzen zu überwinden, im Blick auf das Übermaß der Liebe Gottes.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dabei kann ein Bild einer großen Brunnenanlage helfen: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Jedes Becken empfängt – und gibt weiter. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Es gibt ab – und wird doch nicht leer, &lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Es empfängt immer neu – mehr als es fassen kann.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So können auch wir, Liebe Schwestern und Brüder, die Liebe Gottes zwar nicht fassen; doch wenn wir uns immer wieder darauf besinnen, wie reich wir von der Liebe Gottes in unserem Leben beschenkt werden, dann sollte es uns leichter fallen, in freigiebiger Liebe weiterzugeben – und damit Frucht zu bringen aus unserer Freundschaft mit Jesus. Amen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vgl. Hans-Thomas Patek, Die Freundschaft mit Jesus lässt uns Frucht bringen (2.L / Ev), in: PrKat 145 (2006) 383-385. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-935667865008241548?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/935667865008241548/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=935667865008241548' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/935667865008241548'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/935667865008241548'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2009/05/freundschaft-mit-jesus-brignt-fruchte.html' title='Freundschaft mit Jesus brignt Früchte'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-317157259899079494</id><published>2009-03-24T13:37:00.000-07:00</published><updated>2009-03-24T13:39:22.159-07:00</updated><title type='text'>„Wo Menschen sich vergessen...“</title><content type='html'>&lt;div&gt;Liebe Schwestern und Brüder, &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Lebensdurst ist in jedem Menschen groß! Wir alle wünschen uns ein volles, erfülltes Leben. Wir sehnen uns nach Glück, nach Liebe; wir möchten unsere besten Kräfte und Möglichkeiten entfalten.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;„Jeder ist seines Glückes Schmied“ – sagt ein Sprichwort. So greifen Menschen nach dem Leben, versuchen, es an sich zu reißen: „Ich will etwas vom Leben haben; ich will mich selbst verwirklichen!“ Nach diesem Motto leben heutzutage Viele. Oft müssen die Betroffenen dabei aber eine tragische Erfahrung machen: Je heftiger sie das Leben an sich reißen und es festhalten wollen, desto rascher zerrinnt es ihnen zwischen den Fingern... In manchen Gesprächen mit Menschen, die so dem Leben nachgejagt waren, kann man feststellen: Gerade durch ihre selbstbezogene Lebensgier haben sie oft das, was ihr Leben tatsächlich hätte lebenswert machen können, zerstört. Z.B. Liebesbeziehungen zerbrechen häufig daran, dass die Partner darin hauptsächlich ihre eigene Entfaltung suchen, hohe Erwartungen aneinander richten, aber dabei nicht bereit sind, etwas zu geben. Wer nur an sich selbst denkt, missbraucht die anderen und zerstört damit die Beziehungen. Wir können ein erfülltes Leben nur als Geschenk empfangen, nicht erzwingen. Wenn wir es an uns reißen wollen, können wir schnell das Glück zerstören...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es gab jemanden, der überhaupt nicht sich selbst gesucht, sondern vorbehaltlos und grenzenlos sein Leben verschenkt hat: Jesus. Er widmete den Menschen seine ganze Kraft, seine Zeit, seine Liebesfähigkeit – und am Ende opferte er sein Leben, gab sich freiwillig in den Tod hinein. Er konnte das, weil er aus dem Herzen Gottes kam: Gott selbst ist so! Er ist Leben, das sich verschenkt. „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab!“ (hören wir heute im Evangelium). Jesus selbst brachte diesen „göttlichen Lebensstil“ auf die Erde; er lebete ihn selber vor. Menschen fanden in der Begegnung mit ihm Heilung, Versöhnung und neuen Lebensmut. Darum war auch das Sterben Jesu am Kreuz kein Untergang, sondern Höhepunkt seines Lebens (sogar seine „Erhöhung“, wie das Johannes-Evangelium berichtet); hier besiegte Jesus den äußersten Feind allen Lebens: den Tod. Das Leben, das Jesus zu geben versteht, ist darum „ewiges Leben,“ d.h. Fülle des Lebens schon hier und jetzt, und über die Grenze des Todes hinaus.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;der Anteil an diesem „ewigen Leben – Leben ohne Ende“  gewinnt, wer an Jesus glaubt und ihm nachfolgt. Solcher Glaube äußert sich unter anderem darin, dass man seine eigene Lebenseinstellung, seine Lebensweise von Jesus prägen lässt – dass man lebt wie er: sich selbst vergessen, um sein Leben an die Mitmenschen zu verschenken, statt nur das eigene, ganz persönliche Glück an sich reißen zu wollen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gewiss wird es jede und jeder als großes Wagnis empfinden, sich auf eine solche Art des Lebens einzulassen. Man mag sich fragen: Wo bleibe ich?.. Werde ich nicht untergehen, wenn ich nur mich verschenke?.. Werde ich am Ende dabei nur ausgenutzt?.. Ja, Jesus ist auch dabei „untergegangen“. Es ist (wirklich) eine Sache des Glaubens – des österlichen Glaubens an den lebendigen Jesus, der Untergang und Tod, und alles Scheitern überwunden hat.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer sich, im Vertrauen auf Jesus,  einlässt auf ein Leben für Andere, der erfährt, dass dann eine Überfülle an Leben zurückkommt – dass ihm wahrhaft das Leben geschenkt wird, sogar dann noch, wenn er sich – menschlich gesehen – aufopfern muss. (Im jeden Fall ist es ein Sprung ins Ungewisse, denn ob von Anderen etwas zurückkommt, lässt sich nicht errechnen und nicht erzwingen; immer bleibt das ein Geschenk).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;An solchem konkretverwirklichten Glauben an Jesus ereignet sich (darum) das Gericht über Sinn oder vielleicht Sinnlosigkeit eines Menschenlebens... Vom „Gericht“ ist im Evangelium dieses Sonntags viel die Rede – ohne dass jedoch irgendjemand (auch nicht Jesus oder Gott) als „Richter“ auftritt. Das Gericht geschieht vielmehr durch die Lebensweise selbst, der ein Mensch sich verschrieben hat. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer nämlich nicht glaubt, mag Tag für Tag und Jahr für Jahr dem Leben nachjagen; am Ende kann er aber mit leeren Händen und einem ettäuschten Herzen da stehen. Wer aber die Hingabe im Glauben wagt, entdeckt die wahre „Kunst des Lebens“: sich verschenken und sich beschenken lassen, sich hingeben und empfangen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was Einem dabei geschenkt wird,&lt;/div&gt;&lt;div&gt; ist meistens viel kostbarer als alles, was man dafür geopfert hat, und reicher als alles, was man hätte erzwingen können. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; Amen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vgl. Wilhelm Schäfer, „... damit sie das Leben haben“, in: Der Prediger und Katechet 145 (2006) 263-265.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-317157259899079494?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/317157259899079494/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=317157259899079494' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/317157259899079494'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/317157259899079494'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2009/03/wo-menschen-sich-vergessen.html' title='„Wo Menschen sich vergessen...“'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-8110061826165483476</id><published>2009-02-15T13:56:00.001-08:00</published><updated>2009-02-15T14:01:18.900-08:00</updated><title type='text'>„Deutschland sucht den Superstar“</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Liebe Schwestern und Brüder, &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;„Deutschland sucht den Superstar“ ist schon seit langem eine beliebte Fernsehsendung (und zwar nicht nur bei der Jugend). Durch diese und ähnliche Sendungen werden bis dahin unbekannte Menschen zu Stars. Anhänger dieser Stars versuchen, diese oft nachzuahmen und sie als Vorbild zu nehmen (manchmal ohne darüber lange nachzudenken). Das Phänomen, Vorbild zu sein, ist aber nicht nur eine Erscheinung unserer Zeit. Schon vor knapp 2000 Jahren bringt sich der Apostel Paulus selbst als Vorbild, indem er ruft: „Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme“ (Der letzte Satz der 2. Lesung). Paulus glaubt, sich als Vorbild empfehlen zu können, weil er sich Christus zum Vorbild nimmt. Paulus betont in vielen seiner Briefe, eine besondere Beziehung zu Christus zu haben. Dies drückt er dadurch aus, dass er den Titel „Apostel“ für sich in Anspruch nimmt (weil Jesus ihm im Damaskuserlebnis ganz nahe gekommen ist [vgl. 1 Kor 9,1]). Außer Paulus werden mit diesem Titel nur die Personen genannt, die Jesus während seiner irdischen Lebenszeit zum Vorbild genommen und seinen engsten Jüngerkreis gebildet haben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Damit  jemand ein Vorbild sein kann, ist es also nötig, dass man diese Person zumindest in bestimmten Details auch näher kennt. Paulus hat sich schon zwar vor dem Erlebnis vor Damaskus mit Jesus und seinen Anhängern beschäftigt; jedoch waren da weder Jesus noch seine Anhänger Vorbilder, sondern Gegner, die von Paulus wörtlich verfolgt wurden. Erst dieses Bekehrungserlebnis vor Damaskus lässt Christus für Paulus zum Vorbild werden...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein Vorbild versucht man oft nachzuahmen. Dies kann in äußeren Dingen sein; aber auch in der Lebensführung – im Lebensstil. Während seines Lebens als gläubiger Christ schöpft Paulus seine Kraft und Autorität aus dem Glauben. Er folgt auch im Extrem seinem Vorbild, so dass er wegen seines Glaubens sogar getötet wird...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;All das ist für uns nicht einfach zu verstehen und noch schwieriger nachzuahmen. Können denn Menschen überhaupt als Vorbilder dienen, die getötet werden (und auf den ersten Blick scheitern?)...  Solche oder ähnliche Fragen können uns zu grundsätzlichen Überlegungen führen, was denn ein Vorbild als solches auszeichnet... Oft kann man bei manchen Stars aus Musik, Sport (oder Politik) erleben, dass sie in ihrem Bereich gefeiert sind, aber z.B. in ihrem Privatleben nicht unbedingt korrekt sind. Die Erkenntnisse der modernen Soziologie und Psychologie lehren uns, dass nicht die allgemein bekannten Menschen die wirkungsreichen Vorbilder sind. Vielmehr sind nach diesen Erkenntnissen (jetzt Achtung[!]) die eigenen Eltern die wichtigsten Vorbilder jedes Menschen. Denn an den eigenen Eltern kann man am besten sehen, wie sie die Herausforderungen des Lebens bewältigen und so dann leichter die eigenen Herausforderungen meistern.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Stellen wir uns eine entscheidende Frage: Ist heute die Empfehlung des Paulus noch zeitgemäß, ihn als Vorbild zu nehmen?..&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sicher sind unsere Lebensumstände mit denen  der damaligen Adressaten des Paulus Briefes in vielen Punkten kaum zu vergleichen. Dennoch bin ich überzeugt: Die Aufforderung des Paulus kann auch für uns heute wertvoll sein. Denn der Apostel möchte ja nicht in Äußerlichkeiten wie Kleidungstrends (o.ä.) als Vorbild genommen werden, sondern hinsichtlich seiner inneren Einstellung. Diese Einstellung basiert auf einen ganz festen Glauben. Paulus meistert die Herausforderungen seines Lebens durch seinen Glauben und durch sein Christus zum Vorbild nehmen. Er fühlt sich Christus so nahe, wie sich Kinder ihren Eltern nahe fühlen. Daher kann uns Paulus hinsichtlich der Verbundenheit mit Christus ein Vorbild sein.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In  diesem Vertrauen findet Paulus dann Halt und die innere Sicherheit, auch sein früheres Fehlverhalten der Christusverfolgung anzusprechen (vgl. 1 Kor 15,9). Er kann sich seiner dunklen Vergangenheit stellen, weil er durch sein Vorbildnehmen an Christus Gottvertrauen gelernt hat. In einer Welt, in der viele glauben, sich nur immer vor der besten Seite zeigen zu müssen, kann die Einstellung des Paulus ein hilfreicher Gegenentwurf sein. Auch wir dürfen im Vertrauen auf Gott eigenes Fehlverhalten ansprechen, weil sowieso Gott uns nahe sein will... Auch wenn uns Christus nicht so direkt begegnet wie dem Paulus vor Damaskus und wir uns nicht zu diesem engen Kreis der Apostel zählen, so können wir doch von dem Apostel der Völker lernen, dass Christus in das Leben einzelner eingreift. Aber wie?..&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aus der Begegnung mit Christus vor Damaskus nimmt Paulus die nötige Kraft für die Anfeindungen von Christen und Nichtchristen gegen ihn (Paulus). Von ihm können wir also wahrnehmen, was für eine große Kraft in einem Leben aus dem Glauben steckt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Paulus möchte nicht zu seiner eigenen Ehre Vorbild sein, sondern auf sein Vorbild, auf Christus, verweisen. So ist es Paulus wichtig, dass er bei all dem, was er tut, in der Einheit mit anderen gesehen wird. (vgl. 1 Kor 1,12f.). So möchte er auch uns darin bestärken, gemeinsam mit anderen im Glauben zu stehen und in Christus das Vorbild zu sehen(!)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Meistens sind die Superstars aus Fernsehen, Musik oder auch Sport nur begrenzte Zeit bekannt und mit Vorbildcharakter versehen. Paulus dagegen hat von sich aus diesen Anspruch nicht nur für eine bestimmte Zeit, sondern universell – für uns alle - über alle Zeit. Amen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vgl. Martin Gall, „Nehmt mich zum Vorbild“, Zur 2. Lesung: 1 Kor 10,31-11,1, in: Praedica Verbum 114 (2009) 82 - 85.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-8110061826165483476?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/8110061826165483476/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=8110061826165483476' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/8110061826165483476'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/8110061826165483476'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2009/02/deutschland-sucht-den-superstar.html' title='„Deutschland sucht den Superstar“'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-1493167426507158015</id><published>2009-02-09T14:20:00.000-08:00</published><updated>2009-02-09T14:22:27.953-08:00</updated><title type='text'>Wo kann ich Gott finden?</title><content type='html'>&lt;div&gt;Liebe Schwestern und Brüder, &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;wir wissen es alle, die Gestaltung des Sonntags hat sich mitlerweile gewandelt. Was man früher ganz selbstverständlich am Sonntag machte, ist heute nicht mehr der Fall. In die Kirche kommen (statistisch gesehen) in unserem Land 10 % Mitglieder der Gemeinden.  Dies kann man (ein bisschen übertrieben) mit einem Gedicht zum Ausdruck bringen:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wo bleibt Gottes Ehr? Viele Kirchen sind fast leer.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Glocke ruft zum heil´gen Ort, doch man muss weg zu Spiel und Sport, / Mit Reisebus und mit der Bahn – kein Gottesdienst im Tagesplan. / Der eine rast im Auto durch die Welt, der andere sich sein Feld bestellt. / Der Dritte werkt an seinem Haus – so treibt man Gottes Segen aus. / Ist Sonntag nicht mehr Tag des Herrn, verlischt im Leben Stern um Stern. / Ist Gottes Wille nicht mehr Norm, verliert das Leben Halt und Form. Macht man nicht zur rechten Zeit noch kehrt, wird man auf andere Weis´ belehrt: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es löst sich alle Ordnung auf, das Unheil nimmt nun seinen Lauf.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nicht Gott lässt seine Welt im Stich – nein: umgekehrt verhält es sich!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vergessen ist, der für uns litt, drum folgt der Fluch auf Schritt und Tritt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und einmal kommt das End – o Christ – was dann? O, Herr, rette mich?..&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre"&gt; &lt;/span&gt;Könnte es sein, dass Menschen von heute Gott micht mehr brauchen? Unser Gedicht würde dies nahelegen.  Es ist zwar wahr, dass in die Lebensplanung der Menschen von heute Kirche und Sakrament nicht mehr so gut hineinpassen, aber zu besonderen Gelegenheiten wird noch von Vielen die Kirche besucht: Begräbnis, Taufe und Trauung... Deswegen bin ich überzeugt, dass trotz der pessimistischen Äußerungen auch die Menschen von heute auf der Suche nach Gott sind. Es gibt kaum jemanden, der von sich sagen würde, dass er nichts und gar nichts glaubt. Dafür gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, gerade auch aus neuester Zeit. Es kann sogar belegt werden, dass gerade junge Menschen jetzt im beginnenden dritten Jahrtausend von Haus aus religiöser sind als ihre Eltern und Großeltern in der Mitte und zum Ende des 20. Jhs. hin. Aber die Meisten sprechen von einem Glauben in ihrem Inneren (der Glaube hat sich individualisiert). Dies will zum Ausdruck bringen, was Glaube ist, wie Gott ist und was er von einem verlangt. In diesem Zusammenhang wäre es wichtig, dem Menschen von heute den Zugang zu Jesus Christus wieder neu zu eröffnen. Und über den Glauben an Jesus Christus könnte vielleicht das Verständnis für seine Kirche und ihre Sakramente auch wieder wachsen..&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und was hören wir heute im Evangelium? Da ist Jesus in Galiläa. Er predigt und heilt die Kranken. Bestimmt ist Mehrzahl von damals nicht wegen seiner Predigten gekommen, sondern einfach um Wunder zu erleben (so wie auch in der Gegenwart Menschen auf Wunder aus sind (es haben wollen;)) Wundersüchtigkeit ist keine neue Zeiterscheinung. Sie gab es immer. Doch die Wunder waren werder Hauptsache, noch Kern, noch Inhalt seiner Predigten. Mit seinen &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zeichen und Wundern wollte er Menschen darau aufmerksam machen: Seht her, was ich euch vom Reich Gottes erzähle, das existiert wirklich. Was mich immer an der heutigen Evangelienstelle besonders berührt, heißt es wörtlich: „In der Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und begab sich an einen einsamen Ort, um zu beten.“ Mich spricht diese Stelle deswegen so besonders an, weil von Dunkelheit die Rede ist – eine Beschreibung, die in vielen Fällen  auch für unsere Zeit zutrifft. Jesus braucht und sucht das Gespräch mit seinem Vater-Gott – ein Heinweis, dass auch wir ohne das Gebet, ohne das Gespräch mit Gott als Christen nicht existieren können. Und wenn es damals hieß: "„Alle suchen Dich“ – bin ich überzeugt, dass dies auch in unserer Gegenwart auf unsere Mitmenschen und natürlich auf uns selber zutrifft. Auch wir suchen Gott. Nur sieht diese Gottessuche eben sehr unterschiedlich aus... Aber wo können wir IHN eigentlich finden?.. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wo ich meinen Alltag in Anstand (Würde) und Veratwortung führe, dort kann ich Gott finden. Wo ich nicht allein für mich lebe, sondern auf das Leben meiner Mitmenschen ebenso achte, da kann ich Gott finden. Wo mir Schicksal auch weit entfernter Meschen nicht einfach egal ist, da bin ich auf einem guten Weg. Wo ich das Gespräch mit Gott führe, bekomme ich irgendwann garantiert eine Antwort. Wo ich sein Angebot annehme, mit seiner und in seiner Kirche zu leben, da finde ich Gemeinschaft mit ebenfalls Gläubigen und Gemeinschaft mit dem Herrn meines Lebens. Wo ich im Gotteshaus meinen Glauben vor den Mitmenschen, Nachbarn zeige, kann ich anderen Mut zum eigenen Glauben machen. Wenn ich bereit bin, mich im Leben der Gemeinde zu engagieren, wird das Leben anderer bereichert, aber auch mein eigenes Leben. Wo ich mich in den Sakramenten von Jesus Christus beschenken lasse, erhalte ich Kraft, auch schwierige Lebenssituationen durchzustehen und zu meistern. Beten wir darum vom Herzen, dass wir und alle Menschen IHN, den Herrn des Lebens wirklich suchen und finden mögen. Und darum zum Schluss die Fortsetzung des Gedichts vom Anfang, allerdings weniger pessimistisch:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nicht Gott lässt seine Welt im Stich – nein, er zählt auf mich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Er, der für uns lebte und auch litt, ihm soll ich folgen auf Schritt und Tritt. / Damals alle suchten ihn – mit seinen Zeichen wies er hin&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auf den Gott, der wahres Glück uns schenkt, wenn auch nur einer an ihn denkt. / Drum dank´ ich ihm, dem Herrn des Lebens, denn keine gute Tat ist je vergebens. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Darum gilt für Sie und auch für mich: Herr Jesus Christ, wir suchen und finden Dich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Amen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vgl. Wolfgang Oberröder, „Alle suchen dich“, Zum Evangelium: Mk 1, 29-39, 5. Sonntag im Jahreskreis, in: PrV 114 (2009) 71 - 74.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-1493167426507158015?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/1493167426507158015/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=1493167426507158015' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/1493167426507158015'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/1493167426507158015'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2009/02/wo-kann-ich-gott-finden.html' title='Wo kann ich Gott finden?'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-6569651661034868236</id><published>2009-01-25T12:08:00.000-08:00</published><updated>2009-01-25T12:12:01.262-08:00</updated><title type='text'>Bekehrung des Apostels Paulus</title><content type='html'>&lt;div&gt;Liebe Schwestern und Brüder, &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;"Da wird einer vom Saulus zum Paulus." sagen manche, wenn ein Mensch sich um 180 Grad dreht, wenn es in seinem Leben zu einer radikalen Wende kommt, wenn es vom Gegner zum Befürworter einer Sache wird. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Evangelist Lukas erzählt heute in der Apostelgeschichte (Kapitel 9), wie Saulus zum Paulus wird, wie aus dem fanatischen Christenverfolger – (so würden wir sagen) ein entschiedener Christusverkündiger wird. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Saulus macht eine Wendung um 180 Grad. Das ist richtig so. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Übrigens Lukas verwendet den 2. griecheschen Namen - Paulus erst später, von der sog. 1. Missionsreise an (ab Apg 13,9), ab dem Zeitpunkt also, wo Paulus den jüdischen Raum verlässt und in den griechisch sprechenden Mittelmeerraum hinausgeht, um in der Ferne das Evangelium zu verkündigen (mit den Worten: „Saulus, der auch Paulus heißt“). Paulus war also ein geborener Saul, hebräisch Scha'ul, ein Jude, der aber auch das römische Bürgerrecht hat. Er hieß Saul, so wie der erste König von Israel. Saulus ist nur die griechisch-lateinische Form dieses hebräischen Namens. Doch wie es bei den Gebildeten der damaligen Zeit Brauch war, gab er sich oder gab man ihm einen griechischen Beinamen: Paulus, auf deutsch "der Kleine", (wahrscheinlich aufgrund seiner Gestalt).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Paulus erlebt also eine große Lebenswende. Er ändert seine Lebenseinstellung radikal, so wie es auch heute manche Menschen erleben, z.B.: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Gesundheitlich, wenn jemand ein Laster, eine ungesunde Gewohnheit aufgibt: wenn ein Raucher zu einem Nichtraucher wird; wenn ein Alkoholiker keinen Schluck mehr anrührt; wenn einer, der bis zum Herzinfarkt oder Schlaganfall über seine Verhältnisse gelebt hat, nun auf einmal seine Grenzen bewusst einhält. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Oder auch in einem moralisch Sinne, wenn jemand in seinem Reden und Tun ein schlechter Mensch war, sich um die anderen nicht geschert und nur seinen Vorteil gesehen hat, und nun ein ganz anderer wird. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Oder auch im geistlichen Sinne, wenn jemand von einem Gottesleugner oder Gottesverächter zu einem Glaubenden wird. Wenn einer stolz meint, er selber sei der Herr seines Lebens, und muss dann erkennen: Leben ist Geschenk.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fanatisch, eifernd und überzogen macht Saulus Jagd auf die Christen. Man nennt sie "Anhänger des neuen Weges". Sie wurden vor die Alternative gestellt, entweder ihrem neuen Weg, dieser „Sekte“, abzusagen oder ins Gefängnis zu gehen. So eifernd war Saulus, dass er die Christen von Jerusalem aus bis ins 200 km entfernte Damaskus verfolgt... (Damaskus war damals eine Großstadt mit etwa 100000 Einwohnern; heute ist dies Hauptstadt von Syrien mit über 2 Millionen Menschen).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und dann wie "aus heiterem Himmel" dieses Erlebnis vor der Stadt. Als "Damaskuserlebnis" ist es auch bei manchen sprichwörtlich geworden:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Paulus erlebt eine totale Erschütterung. Er erlebt einen totalen körperlichen und seelischen Zusammenbruch. Geblendet, geschockt, verwirrt, orientierungslos, völlig durcheinander, drei Tage unfähig, zu essen und zu trinken. Paulus erlebt vor Damaskus eine blendende Lichterscheinung und er hört eine Stimme. Man weiß nicht genau, was wirklich geschehen ist. Die Umstehenden begreifen davon nicht viel. Und auch mit seinen eigenen Worten beschreibt es Paulus in seinen Briefen nicht näher. Von einer direkten Begegnung mit dem auferstandenen und lebendigen Christus berichtet er: "Gott hat seinen Sohn in mir offenbart." sagt er im Galaterbrief (Gal 1,16). &lt;/div&gt;&lt;div&gt;In diesem Moment damals vor Damaskus hat Paulus noch nichts begreifen können. Wie bei jedem erschütternden Erlebnis herrschen erst Schock und Versteinerung. Andere wollte er fesseln; nun ist er selber von diesem Jesus gefesselt. Andere wollte er überwältigen; nun hat dieser Herr ihn überwältigt. Andere wollte er wegführen; nun muss er blind und hilflos selbst an der Hand geführt werden. Er wollte das Sagen haben; nun muss er zuhören, wie man ihm in Gottes Auftrag dieses Erlebnis deutet.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Paulus braucht nun christlichen, seelsorgerlichen Beistand. Alleine kann er sein niederschmetterndes Erlebnis nicht verarbeiten. Man führt ihn in ein christliches Haus. Man deutet ihm, was er erlebt hat, und wem er da begegnet ist. Und am Ende fällt es ihm wie Schuppen von den Augen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;"Und die Moral von der Geschichte?..." So enden manchmal Märchen. Eine Moralpredigt können wir aus dieser Erzählung aber auf keinen Fall machen, das ist kein Märchen. Also: Begreifen wir es , dass wir uns  180 Grad dank Gottes Hilfe – Gnade „drehen“ können. Schauen wir, ob wir vielleicht eine  ähnliche Bekehrung erlebt haben oder noch vor uns haben. Bei einer solchen Lebenswende ist allein Gott der Handelnde. Das steht in dieser Geschichte eindeutig. Aus eigener Kraft gibt es keine radikalen Lebenswenden. Man kann sie nicht machen. Man kann sie sich höchstens wünschen und schenken lassen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn es eine Lehre aus dieser Geschichte gibt, wenn man sie nicht einfach nur als Erlebnis des Paulus stehen lassen will, dann vielleicht ist es das:  Es gibt solche niederschmetternden Erlebnisse auch heute hin und wieder. Es gibt auch heute solche Zusammenbrüche. Aber es ist die Frage, wie man mit ihnen umgeht: rechnet man damit, dass durch ein solches Erlebnis, das klein, schwach und hilflos macht, Gott etwas zeigen will und kann? Geht man anschließend nicht gleich wieder zur Tagesordnung über, ohne daraus zu lernen und es zu verarbeiten.  &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Liebe Schwestern und Brüder, Schämen wir uns nicht, in diesem Moment wie bei Paulus seelsorgerliche Hilfe, Gebet, Segnung anzunehmen, weil  so etwas auf keinen Fall alleine zu verkraften möglich sei. Amen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vgl. Evang.-Luth. Pfarramt Auferstehungskirche, Die Predigt vom 29. August 2004 (12. Sonntag nach Trinitatis): »Wenn sich einer um 180 Grad dreht«, in: http://www.predigtn.de/626.htm (29.08.04) &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-6569651661034868236?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/6569651661034868236/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=6569651661034868236' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/6569651661034868236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/6569651661034868236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2009/01/bekehrung-des-apostels-paulus.html' title='Bekehrung des Apostels Paulus'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-7606023617631519407</id><published>2009-01-18T13:18:00.000-08:00</published><updated>2009-01-18T13:23:48.867-08:00</updated><title type='text'>Ich bin Samuel und Eli</title><content type='html'>&lt;div&gt;Liebe Schwestern und Brüder, &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;"In dieser Woche", so erzählt ein Gemeindemitglied (nicht unbedingt aus unserer Gemeinde), "war ich jeden Abend ein paar Stunden in der Pfarrei beschäftigt“. Manche von Ihnen kennen das. Ich engagiere mich in der Kirche: im Pfarrgemeinderat, als Lektor, im Frauenverein, im Kirchenchor, in der Kinder-Jugendarbeit, bei Kolping... Ich gerate von einer Aufgabe in die nächste hinein. Ich lerne im Lauf der Zeit das ganze „kirchliche Innenleben“ kennen: die verschiedenen Gruppen und Kreise. Mein Einsatz bringt mir hoffentlich mehr Freude als Last. Die Gemeinde soll ja für mich wie ein größeres Zuhause sein. Der eine oder die andere könnte dann irgendwann spüren: In all diesen ehrenamtlichen Aufgaben ruft mich Gott – vielleicht will er mich sogar zu einem hauptamtlichen Dienst in der seiner Kirche...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Samuel zum Beispiel war so einer . Er hatte sogar sein Bett im Gotteshaus – so hören wir am Anfang der 1. Lesung: „In jenen Tagen schlief der junge Samuel im Tempel des Herrn.“ Von seiner Mutter war er schon früh zum Tempeldienst gebracht worden (was damals üblich war). Wie dem auch sei, Samuel hat dort das „Ministrieren“ gelernt. (Wie viele Erwachsene erzählen davon, auch wenn sie heute nur noch einen losen Kontakt zu der Gemeinde pfegen: „Ich war übrigens früher auch Ministrant!“) Die Nähe zum Altar und zum heiligen Geschehen dort läßt Einen nie mehr ganz los. Und Gott sei Dank dafür!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Samuel jedenfalls ist „bei der Stange“ geblieben. Er kennt sich nicht nur in jeder Sakristeischublade bestens aus. Er wird zum religiösen Profi, treu und korrekt in seinem Dienst. – Aber halt! Da passiert etwas: Mitten im Schlaf ruft Gott Samuel, und er antwortet: „Hier bin ich.“ – Doch dann läuft Samuel zu Eli, dem Hohenpriester. –„Nein“, sagt Eli, „ich habe dich nicht gerufen. Geh wieder schlafen!“ –Eine Szene, die sich dreimal wiederholt. Denn es heißt überraschenderweise: „Samuel kannte den Herrn noch nicht. Sein Wort war ihm noch nicht offenbart worden“...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So kann es auch jedem und jeder von uns gehen: Ich bin in einer religiösen Tradition aufgewachsen, ich bin vertraut mit dem Gottesdienst; ich kenne alle Gebote und Gebete, doch Gottes Stimme erkenne ich nicht...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Samuel, der sein Bett im Tempel hat, ist so gesehen als ein „Schläfer“ auch im Wachzustand. Er ist in Wirklichkeit noch gar nicht aufgewacht für Gott. Er hört und liest die Heilige Schrift; er führt sicher Glaubensgespräche. Aber versteht er wirklich die Sprache Gottes?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jedem von uns, der nach Gott sein Leben ausrichten will, stellt sich diese Frage: Wie und wo kann ich ihn hören, IHN hören? – Am liebsten wäre es natürlich, Gott würde so menschlich direkt von Mund zu Ohr sprechen, wie er bekanntlich vom Kreuz herab zu Don Camillo redet. Doch das ist eben nur ein Wunsch-Film quer durch alle Generationen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Samuel-Geschichte aber zeigt uns: Das Problem ist weniger, dass Gott nicht sprechen würde. Das Problem ist vielmehr, ob wir seine Botschaft heraushören aus den Stimmen unserer täglichen Umgebung, und ob wir die Konsequenzen daraus ziehen... Jetzt ganz konkret dazu eine Hilfe: Samuel meint, der Hohepriester Eli spricht. Aber in Wirklichkeit redet Gott. Das können wir auch in unserer Sonntagsmesse entdecken: Durch den Mund des Priesters, des Diakons, des Lektors soll uns Gottes Wort erreichen. Es soll durch den Gehörgang in unser Herz gelangen, es soll uns weiter unter die Herzhaut gehen. Darum dürfen wir letzlich nicht an den Personen hängenbleiben, die Gottes Wort verkündigen..&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auch in unseren persönlichen Lebensumständen steckt Gottes Anruf: in täglichen Begegnungen, in einem plötzlichen Ereignis. Gott spricht mich weniger feierlich an, dafür um so mehr in der Sprache meines Alltags!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre"&gt; &lt;/span&gt;Und so herauszuhören, was ER uns sonntags wie werktags sagt, brauchen wir ein geübtes Ohr. Und es braucht zudem Helfer, die Gottes Signale deuten, wie das der alte Priester Eli für den jungen Samuel tut.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre"&gt; &lt;/span&gt;Liebe Schwestern und Brüder, Liebe Helfer und Helferinnen,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ich glaube, beide Figuren dieser Geschichte stecken in uns. Es gibt die „alte Erfahrung“ des Eli in uns; d.h.: mit meiner Lebens- und glaubensweisheit kann ich andere oft ein wenig auf deren eigene Wegspur zu Gott führen. Und es gibt das noch „junge Unreife“, aber doch auch Entwicklungsfähige des Samuel in mir. Dazu aber muss ich selber hörsamer, gehorsamer, gehorchender für Gott werden und darf mich von anderen aufschließen lassen für Gott (dazu Beispiele):&lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Eltern, Kinder, Jugendliche gehen in die Kirche gemeinsam; ein Ehepaar redet beim Nachhauseweg über die Predigt weiter; jemand fühlt sich vom Evangelium derart betroffen, dass er am nächsten Tag endlich ernst macht: mit einer versöhnlichen Geste, mit einem lange aufgeschobenen Besuch, mit einem Überraschungsgeschenk für jemanden. Auf diese Weise wachsen mir dann womöglichauch ganz neue „Werktags-Ohren“ für Gott: ich werde hellhöriger für manche nicht nette Telefonanrufe, die ich bisher eher störend empfunden habe.; ich werde aufmerksamer für die „kleinen Worte“ scheinbar  „unwichtiger“ Leute, die mich zwischendrin ansprechen; und ich bin bereit, auch einem eher nicht sympatischen Menschen ein Ohr zu leihen, weil mir  Gott auch durch ihn etwas mitteilt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Liebe Gemeinde,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;jetzt nach der Predigt nimmt unsere Eucharistie ihren Lauf; alles wie gewohnt, alles wie gehabt – in vertrauten Ritualen. Doch geben wir acht: Jeder und Jede von uns in diesem Gotteshaus ist wie ein Sammuel und ein Eli: Ich bin gerufen, Gott selber zu hören und zugleich anderen zu Helfen, seine Stimme zu vernehmen. Amen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vgl. Gerhard Beham, Ich bin Samuel und Eli, in: PrKat 139 (2000) 102-105. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-7606023617631519407?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/7606023617631519407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=7606023617631519407' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/7606023617631519407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/7606023617631519407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2009/01/ich-bin-samuel-und-eli.html' title='Ich bin Samuel und Eli'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-1090343419238416081</id><published>2009-01-05T03:14:00.000-08:00</published><updated>2009-01-05T03:15:36.901-08:00</updated><title type='text'>Weiterhin Weihnachten?-)</title><content type='html'>&lt;div&gt;Liebe Gäste,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zuerst einmal darf ich Ihnen allen heute von Herzen noch einmal gesegnete Weihnachten wünschen!  Der Weihnachtsfestkreis endet ja erst mit dem Fest Taufe des Herrn, diesmal also in eine Woche am 11. Januar (traditionell bis zum 2. Febr.)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am heutigen 2. Sonntag nach Weihnachten hören wir dazu Weihnachtsevangelium. Doch jetzte müssen wir ohne Engel auskommen, ohne Krippe mit Ochs und Esel, ohne Hirten auf dem Felde, ja – sogar ohne Maria und Josef!.. Ganz philosophisch kommt das Weihnachtsevangelium des Johannes vor. Wir haben also schwere „Kost“ vor uns. Immer wieder ist vom Wort die Rede, das bei Gott war und zu uns gekommen ist. Da denkt man natürlich schnell an die Erfahrungen, die wir mit Worten haben. Jahr für Jahr machen wir die bedauerliche Erfahrung, wie wenig wir selbst den eigenen Worten trauen können. Der Geist ist zwar willig, doch das Fleisch ist schwach...Die guten Vorsätze für das neue Jahr werden nicht von allen 100% durchgehalten. Oder?...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es ist klar, dass die Sprache der Verständigung, der Kommunikation dient. Doch wohin wir auch schauen: Menschen haben Probleme mit Worten. Manchmal, wie jetzt im Nahen Osten, da fehlen auf einmal die Worte oder sie werden gebrochen. Oft meinen wir, „der Worte sind genug gewechselt“, und man schreitet zur Tat, die jedoch meistens eher eine Untat ist. Und dafür findet man dann bald keine Worte mehr! - Häufig wird es hoch und heilig versprochen: Da gebe ich Ihnen  mein Wort drauf!.. Doch wenn der andere ihn dann beim Wort nimmt, ist dem Ehrenwort die Ehre häufig genug abhanden gekommen (verloren gegangen). Manche führen überall das große Wort, doch eigentlich könnten sie sich ihre Worte sparen. Mit anderen Worten: Wer die Wortführer kennt, der weiß, wie viele ihrer großen Worte nur Schall und Rauch sind (k.Bedeutung). Sogar das feierliche JA-Wort vor dem Traualtar gilt bei immer mehr Paaren nur noch für die guten Zeiten, denn die schlechten Tage will man nicht mehr gemeinsam durchleiden... Worte können also froh machen, aber Worte können auch jemanden fertig machen, jemanden ins Abseits stellen, jemanden zum Schweigen bringen. Und wir selbst sind nicht skeptisch geworden gegenüber Worten?..&lt;/div&gt;&lt;div&gt; Im Evangelium geht es auch um das Wort. Aber es ist ein Wort, das Wort, das Wort Gottes. Ein einziges Wort, ein einziger Gedanke genügt – und alles, was Gott will, das geschieht. Sofort zu Beginn der Heiligen Schrift zeigen uns die Aussagen über die Schöpfungsgeschichte, was ein Wort Gottes bewirkt: „Und Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.“ Gottes Machtwort schenkt Licht, Gottes Wort schenkt Leben. Bei jedem weiteren Schritt der Schöpfungsgeschichte heißt es im biblischen Text immer genau gleich: „Gott sah, dass es gut war.“ Gottes Wort ist Ausdruck seiner unbegreiflich großen Liebe. Was Gott damit in Bewegung setzt, ist gut. Gut – das heißt: genau so, wie von Gott gewollt, genau so gut wie Gott. Ja, das Wort ist sogar identisch mit dem, der es ausspricht. So heißt es im heutigen Evangelium: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ Wenn Gott uns sein Wort gibt, dann schenkt er uns sich selbst.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; Heute geht es im weihnachtlichen Evangelium des Johannes, der selbst Jünger Jesu und Augenzeuge war, genau darum. Gottes Leben und Gottes Licht kommen zu den Menschen. Gott liebt seine Menschen so sehr, dass wir ihn selbst empfangen dürfen. An Weihnachten kommt er selbst in seinem Sohn zu uns, und er leuchtet in unserer Finsternis. Übrigens für den Begriff „das Wort“ steht im griechischen Original das Wort „Logos“. Darin erkennen wir unseren Begriff „logisch“, der auch in Begriffen wie Biologie oder Theologie enthalten ist. Er bedeutet so viel wie Sinn, Wort, Kraft oder Tat. Das bedeutet: An Weihnachten geht es um eine ganz tiefe Wahrheit, um die Offenlegung von etwas, was uns bisher verborgen war. Es geht wirklich um die Sinn-Frage, um die Frage, was die ganze Schöpfung für einen Sinn hat und was die Welt im Innersten zusammenhält. Alles ist in Gottes Hand. Und an Weihnachten ist dieser Gott uns in seinem Sohn ganz, ganz nahe gekommen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Johannes und die christlichen Gemeinden mussten in den Jahrzehnten nach Jesu Tod und Auferstehung auch enttäuscht erleben, dass die Finsternis in den Herzen vieler Menschen das leuchtende Licht für sich ablehnte. Diese Ernüchterung merkt man dem heutigen Text auch an. Nur eine Minderheit bekehrte sich, nahm Gottes Geschenk an und wurde selbst zu Christen... Doch die Menschwerdung Gottes war und ist kein Spiel, sondern blutiger Ernst. Man lese es selbst in der Leidensgeschichte Jesu nach.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; Johannes formuliert dann weiter: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ Genauer heißt es im Urtext allerdings nicht einfach nur wohnen, sondern „zelten“. Gott schlägt mitten unter uns sein Zelt auf – was für ein schönes Bild! -&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gott ist mittendrin im wirklichen Leben. So wie die Israeliten früher jahrelang weiterzogen bis ins Gelobte Land und die Bundeslade immer dabei hatten, so ist Gott in Jesus zu uns gekommen, mitten hinein in unser Glück und Leid, in unsere Hoffnung und Enttäuschung, in unsere Freude, unseren Schmerz. Er hat uns nicht im Dunkeln sitzen lassen. Er ist da, wo wir sind. Er zieht mit uns in unserer Unstetigkeit, wenn wir mal wieder irgendwo die Zelte abbrechen müssen auf dem Weg zu unserem Ziel. Er geht mit, durch dick und dünn. Seine Weihnachtsgrüße stehen nicht nur auf dem Papier. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Iim Evangelium heißt es auch: „…und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.“ Johannes schreibt ausdrücklich: „Wir haben…“ Das soll heißen: Wer dem Mensch gewordenen Jesus nicht die Türe vor der Nase zuschlägt, sondern wer ihn zu sich hereinbittet, der wird ihn auch kennen lernen. Das hat Johannes nicht nur allein erlebt, sondern mit ihm viele Christen in den Gemeinden, damals und heute.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Liebe Schwestern und Brüder, &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jesus ist für uns der Weg, die Wahrheit und das Leben, wie er auch von sich selbst im Evangelium  sagt (Joh 14,6). Wer ihn gesehen hat, der hat den Vater im Himmel gesehen. Gott lässt diejenigen, die ihn bei sich aufnehmen, nicht im Dunkeln sitzen. Wer ihn wirklich bei sich aufnimmt, bekommt die Kraft, ein Gotteskind zu werden. Dann muss man nicht mehr schwarz sehen. Dann darf man weiterhin von Herzen Weihnachten feiern, und das sogar, genau genommen, ein ganzes Erdenleben lang. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dazu haben wir sein Wort. Amen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vgl. Erhard Eutebach, Gott zeltet seit Weihnachten, MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT, in: http://predigtgarten.blogspot.com/ (03.01.09)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-1090343419238416081?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/1090343419238416081/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=1090343419238416081' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/1090343419238416081'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/1090343419238416081'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2009/01/weiterhin-weihnachten.html' title='Weiterhin Weihnachten?-)'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-8802336018787526254</id><published>2008-12-07T12:13:00.000-08:00</published><updated>2008-12-07T12:19:36.515-08:00</updated><title type='text'>Advent als Ankunft mit "Aber"</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Advent heißt zwar Ankunft, und um das Warten soll es heute am 2. Advent gehen. Aber fragen wir uns ganz ehrlich: Können wir noch den wiederkommenden Christus erwarten? Mitunter könnte man in unseren Kreisen den Eindruck gewinnen, unser Warten auf den Herrn ist eine langweilige, passive und weltfremde Angelegenheit. Die Bibel aber spricht eine ganz andere Sprache. In der ersten Lesung hörten wir: Eine Stimme ruft: Bahnt für den Herrn einen Weg durch die Wüste! Baut in der Steppe eine ebene Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken (Jes 40,3f) - ein sehr treffliches Bildwort, das ein höchst aktives Erwarten meint und fordert.&lt;br /&gt;Was krumm ist, soll gerade werden, und was hüglig ist, werde eben (Jes 40,4b), lesen wir weiter. Wir wissen, der Herr ist schon einmal gekommen als Kind von Betlehem. Der Zugang zu den Menschen wurde ihm aber trotz der treffenden Worte des Propheten sehr schwer gemacht, das zeigt sein ganzes irdisches Leben. Wie sieht nun unsere "Zufahrt" für ihn aus? Ist da nicht noch manches "krumm", was "gerade" sein sollte? - Vielleicht wäre es an der Zeit, die nötigen "Geländearbeiten" in unserer Lebenspraxis in Angriff zu nehmen. Jeder Straßenbau hat seinen Fertigstellungstermin. Wird er nicht eingehalten, dann fällt eine teure Vertragsstrafe an, anderenfalls freilich ein guter Lohn. Christus spricht: Siehe, ich komme bald, und mit mir bringe ich den Lohn, und ich werde jedem geben, was seinem Werk entspricht (Offb 22,12). Petrus ruft uns in der 2. Lesung des heutigen Sonntags zu: Der Herr zögert nicht mit der Erfüllung der Verheißung, er ist nur geduldig mit euch, weil er nicht will, dass jemand zugrunde geht, sondern dass alle sich bekehren. Dann erwarten wir, seiner Verheißung gemäß, einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt (2 Petr 3,9;13). Schauen wir uns um in unserer Welt. Wo wohnt die Gerechtigkeit? Wir alle sehnen uns nach ihr, aber durch uns selber wird sie immer wieder verhindert. "Gerechtigkeit" aber könnte und sollte die Zufahrtsstraße für den Herrn heißen, an der die Menschheit schon lange, aber wohl nicht zielstrebig genug baut. Die Zufahrt des Herrn zu uns - unser Lebensgelände - muss umgestaltet werden. Genau deswegen feiern wir Advent. Der Täufer Johannes rät uns dazu im Evangelium: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen (Mk 1,3). - Suchen wir uns nach seinem Wort eine klare Konzeption, nach der wir zielstrebig bauen.&lt;br /&gt;Weg(!) mit allen Filtern und sonstigen Sperren zwischen ihm und uns! So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden (Mk 1,4). Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen (Mk 1,5) - sehr konkret predigt Johannes und ebenso konkret reagiert das Volk... Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen (Mk 1,7f). - Dieser Stärkere - unser Erlöser, wie wir wissen - wird durch seinen Geist vollenden, was wir ehrlich versuchen trotz aller Geistlosigkeit unserer Lebenswelt.&lt;br /&gt;Lasst uns diesen Herrn bitten: "Lehre mich, deinen Willen zu tun; denn du bist mein Gott. Dein guter Geist leite mich auf ebenem Pfad" (Ps 143,10), was ein aktives Erwarten ermöglichen würde. Dann könnte es passieren, dass der Herr im Advent 2008 tatsächlich uns ein beträchtliches Stück näher kommt, was ein Segen für uns und unsere Welt wäre:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl. Sonntagsworte vom 2. Adwent, 4. Dez. 2005, in: &lt;a href="http://www.bistum-dresden-meissen.de/Detailed/1788.html"&gt;http://www.bistum-dresden-meissen.de/Detailed/1788.html&lt;/a&gt; (Stand: 02.12.2005)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-8802336018787526254?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/8802336018787526254/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=8802336018787526254' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/8802336018787526254'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/8802336018787526254'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/12/advent-als-ankunft-mit-aber.html' title='Advent als Ankunft mit &quot;Aber&quot;'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-242032284340949072</id><published>2008-11-30T12:23:00.000-08:00</published><updated>2008-11-30T12:31:03.678-08:00</updated><title type='text'>Der beste Tür-Öffner :-)</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;hat jemand von Ihnen schon mal in großem Ärger die Tür hinter sich zugemacht und sich gedacht: Jetzt reicht's mir aber! Mit Dir/euch will ich nichts mehr zu tun haben! Ja... Ich glaube, viele von Ihnen kennen eine solche Situation, nicht nur Jugend. Als ich Kind war, sind bei mir einige Male Türen geflogen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich beim Zuschlagen immer darauf gehofft habe, dadurch ein bißchen Eindruck zu erwecken. Hoffentlich, dachte ich, sind die anderen dadurch etwas beeindruckt, wenn ich eine Tür zugeknallt hatte. Schwierig war es dann für mich, nach einer Weile wieder raus zu den anderen zu gehen: ob sie mich überhaupt beachten und wie sie mich wohl behandeln würden. Das war damals.&lt;br /&gt;Heutezutage kann es immerhin ähnlich gehen. Es sind jetzt allerdings die Türen in meinem Innern. Wie damals aber denk ich: Jetzt reicht's ! Und wie damals ist es für mich schwierig, die Tür wieder aufzumachen...&lt;br /&gt;Liebe Schwestern und Brüder, gar nicht so selten fallen innere Türen zwischen Menschen zu, die voneinander enttäuscht sind. Manchmal passiert das sogar zwischen Freundinnen oder Freunden oder zwischen Eltern. Dann machen die Menschen "zu" voreinander. Sie sind verschlossen und können nicht mehr offen miteinander reden. Manchmal bleiben die Türen sehr lange zu... Wissen Sie, was mit Türen geschieht, die sehr lang niemand zu öffnen versucht hat ? (----) Sie verklemmen sich, das Schloss rostet, sie lassen sich immer schwieriger öffnen. Genau das passiert auch mit den inneren Türen. Je länger sie geschlossen sind, desto schwerer lassen sie sich öffnen. Je länger ich wütend bin, je länger ich mich um den anderen nicht mehr kümmere, desto schwieriger wird es für mich, ihm wieder offen gegenüberzutreten.&lt;br /&gt;JESUS können wir mit Sicherheit TÜR-ÖFFNER nennen.&lt;br /&gt;An diese Türen und Riegel musste ich denken, als ich das alte Adventslied wieder las : "O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab, vom Himmel lauf. Reiß ab vom Himmel Tor und Tür, reiß ab, wo Schloß und Riegel für". Jesus ist der Heiland, der die verschlossenen Türen öffnen kann. Tatsächlich hat Jesus ja das oft getan: er öffnete die Türen zu den Kranken und Aussätzigen, zu den Kindern, zu den verachteten Frauen und Männern. So wie die Leute damals, so haben wir Jesus auch heute nötig als TÜR-ÖFFNER, jeder in seinem persönlichen Leben, aber wir brauchen ihn zudem dringend zwischen den Völkern, die miteinander sich hassen und wo die Riegel so verklemmt sind, dass man sich eine friedliche Lösung immer weniger vorstellen kann. Jedes Jahr, wenn es wieder ADVENT wird, werden wir daran erinnert : Es möchte einer zu uns kommen, der uns unsere Türen öffnen helfen will. Zu ihm wollen wir rufen : Jesus, komm, wir brauchen dich ! Er öffnet uns auch die Tür zu Gott......und wir wollen in dieser Adventszeit das Ölkännchen hervorholen, damit diese Tür zu Gott nicht zu sehr quietscht Und Ihr Kinder, Ihr könnt ja jeden Tag ein Türchen an Eurem Adventskalender öffnen, (wenn ihr es habt) egal, ob es ein hübsches Bildchen oder Schokolade verbirgt. &lt;img class="gl_photo" alt="Bild hinzufügen" src="http://www.blogger.com/img/blank.gif" border="0" /&gt;Dann könnt Ihr daran denken: wo habe ich Türen zugeknallt und will sie wieder schnell öffnen. Und wir Erwachsene können diese Zeit des Advents dazu nutzen, Türen zwischen den Menschen innerlich zu öffnen: in der Familie, in der Gemeinde, in der Nachbarschaft. Und wo wir "zu" d.h. verschlossen sind, rufen wir : Jesus, komm, wir brauchen dich! Amen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl. Lothar Klinges, Predigten aus dem Leben: Predigten zur Adventszeit - Lesejahr B, 1. Advent, 28. November 1993, in:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ostbelgien.catho.be/ftp/paroisses/liege/micwe9982/test/html/Predigten/predigtAdv1B93.htm"&gt;http://www.ostbelgien.catho.be/ftp/paroisses/liege/micwe9982/test/html/Predigten/predigtAdv1B93.htm&lt;/a&gt; (Stand: 28.11.1993)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-242032284340949072?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/242032284340949072/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=242032284340949072' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/242032284340949072'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/242032284340949072'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/11/der-beste-tr-ffner.html' title='Der beste Tür-Öffner :-)'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-6859131633615902006</id><published>2008-11-22T14:54:00.000-08:00</published><updated>2008-11-22T15:10:55.125-08:00</updated><title type='text'>Brauchen wir (wirklich) einander?! Eine Predigt zum Christkönigssonntag</title><content type='html'>Liebe Gemeinde,&lt;br /&gt;wenn ich Ihnen jetzt sagen würde, dass Jesus nicht auferstanden ist, dann würde ich wahrscheinlich Gefahr laufen, einen Sturm der Entrüstung loszutreten. Und der wäre natürlich berechtigt, denn die Auferstehung ist ja schließlich das zentrale Ereignis unseres Glaubens. Sie ist so zentral, dass Paulus im ersten Korintherbrief sogar davon spricht, dass unser ganzer Glaube nutzlos wäre, wenn Christus nicht auferweckt worden wäre (1 Kor 15,17).&lt;br /&gt;Aber da haben wir es ja auch schon! Vielleicht haben Sie den kleinen Unterschied bemerkt: Paulus spricht gar nicht von Auferstehung, er sprach davon, dass Jesus auferweckt wurde.&lt;br /&gt;Ich weiß, auf solche spitzfindigen Unterscheidungen können nur Theologen kommen. Auferweckung und Auferstehung, das ist schließlich so ziemlich dasselbe (mal spricht man eben von dem einen, mal von dem anderen). Und doch scheinen die ersten christlichen Schriftsteller, da einen ganz klaren Unterschied gemacht zu haben.&lt;br /&gt;Von Auferstehung spricht eigentlich erst die zweite Generation. Je stärker man in Christus den Gottessohn sah, den mächtigen Kyrios, der zur Rechten des Vaters sitzt, je mehr man seine Vollmacht betonte, und dass ihm alles zu Füßen gelegt wurde, desto einfacher sprach man auch davon, dass dieser Gottessohn den Tod durchbrochen hat und von den Toten auferstanden ist.&lt;br /&gt;Die erste Generation, wie Paulus etwa, die Menschen, die die Ereignisse um Jesus noch aus eigenem Erleben kannten, ihn vielleicht selbst erlebt und kennen gelernt haben, die sprachen nicht davon, dass Jesus auferstanden ist, sie sagten, dass er auferweckt wurde, dass ihn der Vater auferweckt hat.&lt;br /&gt;Das mag vielleicht im Endergebnis ein und dasselbe sein, es macht nur einen kleinen Unterschied: Paulus betont, dass der in Jesus Mensch gewordene Gott, so sehr Mensch geworden ist, dass er nicht einfach aus eigener Machtvollkommenheit nach ein paar Tagen Tod dann aus dem Grab herausspaziert ist. Jesus war selbst im Sterben so sehr Mensch, dass er vom Vater auferweckt werden musste.&lt;br /&gt;Der ganz Mensch gewordene Jesus von Nazaret ist auferweckt worden, nicht einfach auferstanden(!)&lt;br /&gt;Damit unterstreicht Paulus im Grunde, was die Menschen bei der Kreuzigung gesagt haben: "Anderen hat er geholfen, sich selbst (aber) konnte er nicht helfen." (Mt 27,42) Denn Menschen können das nicht! Keiner von uns kann sich wirklich selbst helfen. Es ist nur der Lügenbaron Karl Friedrich Hieronymus von Münchhausen, der sich am eigenen Schopf wieder aus dem Sumpf herauszieht. Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass andere uns beistehen, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht.&lt;br /&gt;Auch das ist Botschaft des Todes Jesu: Wir sind als Menschen so sehr aufeinander verwiesen, so aufeinander angewiesen, dass jede und jeder von uns, jeder einzelne, den Beistand des anderen braucht. Der ganz Mensch gewordene Gott macht nicht zuletzt auch dies deutlich, denn nicht einmal er, nicht einmal Jesus selbst konnte sich alleine helfen.&lt;br /&gt;Am Ende war es der Vater, der ihn auferweckt hat.&lt;br /&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;br /&gt;Lernen wir daraus! Lernen wir, dass wir uns helfen lassen müssen. Und lassen wir uns helfen! Lernen wir daraus, dass wir dem anderen helfen müssen, dass Solidarität unsere Bestimmung ist. Und wenn wir es schon nicht deshalb tun, weil wir den anderen lieben, wenn wir es nicht tun, weil wir um die Bedeutung und den Wert des anderen wissen, dann tun wir es wenigstens deshalb, damit wir selbst am Ende nicht im Stich gelassen werden. Denn wir brauchen einander, jeder den anderen, sich selbst kann letztlich keiner helfen. Selbst DAS macht uns der Mensch gewordene Gottessohn klar; und im heutigen Evangelium, am Kreuz, macht er es uns sehr schmerzhaft klar. Amen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl. Jörg Sieger, Predigten im Jahreskreis - Lesejahr A, Christkönigssonntag - Lesejahr A (1 Kor 15,20-26. 28), in:&lt;br /&gt;http://www.joerg-sieger.de/predigt/jahr_a/a_34b.htm (Stand: 21.11.1998)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;***&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;Christus ist von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören. Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt. Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod. Wenn ihm dann alles unterworfen ist, wird auch er, der Sohn, sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott herrscht über alles und in allem. (1 Kor 15,20-26. 28)&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-6859131633615902006?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/6859131633615902006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=6859131633615902006' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/6859131633615902006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/6859131633615902006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/11/wir-brauchen-einander.html' title='Brauchen wir (wirklich) einander?! Eine Predigt zum Christkönigssonntag'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-3075262301202908421</id><published>2008-11-08T13:53:00.000-08:00</published><updated>2008-11-08T13:58:54.371-08:00</updated><title type='text'>Wir sind Gottes Bau(!)</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ihr seid Gottes Bau!", "Ihr seid Gottes Mitarbeiter!" Diese Aussagen stehen wie ein unumstößliches Gesetz in der heutigen Lesung. Dies wird noch im folgenden Satz zugespitzt:&lt;br /&gt;"Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid?"&lt;br /&gt;Was soll das nun bedeuten?&lt;br /&gt;Wie soll das eigentlich funktionieren, Gottes Bau zu sein?&lt;br /&gt;Wir, das heißt jede und jeder von uns ist eine Mitarbeiterin, ist ein Mitarbeiter Gottes. Wir alle "bauen" an einem Bau mit. Der Begriff "Bau" – klingt nach einem Gebäude, nach einem Haus aus den festen Steinen. Und wenn wir in ihm bleiben, werden wir einwenden können: ein festes Haus, eine Kirche haben wir schon. Da bauen wir nicht mehr mit. Das haben andere schon getan...&lt;br /&gt;Wenn wir uns aber an den Text des Apostels Paulus von heute berufen, dann sehen wir, es ging ihm um ein anderes Haus – um ein Haus, das lebt, um eine lebendige Gemeinde. Sie war nämlich damals gerade damit "beschäftigt", nachzugrübeln und auch zu streiten, wer denn eigentlich der "bessere" Christ sei und wer denn in der Gemeinde zu Korinth "mehr" als der andere macht. Und in diese strittige Situation schreibt Paulus. Er ist der Meinung: Jeder baut an dieser Gemeinde mit - mehr oder weniger. Keiner ist da im Vorteil, keiner hat ein Recht, sich über den anderen zu erheben. Vielmehr weist Paulus darauf hin, dass ein ganz Anderer den Grundstein, das Fundament für diesen Bau gelegt hat, nämlich Jesus Christus selbst.&lt;br /&gt;Bei uns heute ist zwar die Frage, wer denn der bessere sei, vielleicht nicht so dominant; aber ein Grund zur Klage gibt es für einige schon. Hört man nicht selten: "Ach, es ist ja nichts mehr los in dieser Gemeinde. Man müsste doch dieses Projekt unbedingt durchführen, man sollte doch jenen Kreis noch initiieren, man könnte doch diesen oder jenen Gottesdienst noch anders gestalten. Man müsste doch dies oder das..."&lt;br /&gt;Bei Paulus heißt es ganz deutlich: Ihr, ihr Christen, seid Gottes Bau, ihr seid Gottes MitarbeiterInnen! Nicht andere – nein - ihr, die ihr das Wort hört; ihr, die ihr zu dieser Gemeinde gehört, ihr, die in der Kirche seid – ihr seid es, die dafür verantwortlich sind, was passiert oder nicht passiert. So heißt es in dem dafür passenden Lied: "Ein Haus voll Golrie schauet weit über alle Land". Und weiter: "Herr, dich preisen wir, auf dich bauen wir." Dabei sind wir selber die Steine - groß und auch klein: Sie, du, ich und jeder Christ... aus vielen Leuten, die in verschiedenen Zeiten von Jesus Christus gehört haben. Jede und jeder ist aufgerufen, mitzubauen. Und Sie wissen selber, es gibt schon eine ganze Menge Menschen in unserer Gemeinde, die diesem Auftrag nachkommen. Viele sind es, die sich ehrenamtlich engagieren: in den Kreisen, Gruppen oder einzeln, die oft im Stillen ihren Auftrag tun, deren Dienst niemand sieht. Sie alle haben wohl verstanden, dass eine lebendige Gemeinde nur dann entsteht, wenn viele dabei mittun.&lt;br /&gt;"Laß fest auf diesem Grund uns stehn zu aller Stund" – so heißt es auch in unserem Lied, was bedeutet – Letztendlich baut Gott ein lebendiges Haus. Das führt uns zu einer ganz wichtigen Aussage unseres Paulusbriefes. Gott baut eigentlich, wir sind die MitarbeiterInnen. Er baut durch uns. Und dazu gibt Gott uns eine Zusage. Er sagt zu uns: Du schaffst das, ich gebe dir die Gnade mit auf den Weg. Am Anfang steht unsere Berufung, steht die Zusage Gottes. Er setzt auf uns. Gott schickt uns aber nicht einfach so auf die "Baustelle", er gibt uns Fähigkeiten, Talente, verschiedenste Gnadengaben mit auf den Weg, die wir dann an entsprechenden Stellen einsetzen sollen. Wir müssen also nicht alles können oder alles machen. Wir dürfen auch darauf bauen und vertrauen, dass andere das ihrige dazugeben.&lt;br /&gt;Ich möchte gern stellvertretend für viele noch unsere Erstkommunionvorbereitung herausgreifen, weil ich dabei genau das erlebe. Über den "Grundplan" für die Tage, über unsere Inhalte waren wir uns einig. Die konkrete Gestaltung liegt aber mit in der Hand der Mitarbeiterinnen. Wenn Sie das sehen und erleben, mit viel Kreativität gearbeitet wird, wie viele verschiedene Dinge möglich werden, dann würden Sie meine Freude sicher teilen können. Doch das geschieht nur, weil jede Person ihre Fähigkeiten und Talente einbringen konnte und keine etwas tun musste, was sie gar nicht konnte. Eine Portion Vertrauen und auch ein wenig Mut gehört manchmal schon dazu. Doch das "Ergebnis" ist wirklich eine lebendige Gemeinschaft. Auch ein Krankenbesuch durch jemanden, der zuhören, trösten kann, ist oft eine große Hilfe und wichtiger Dienst. Gott setzt auf uns und er stattet uns mit Fähigkeiten aus, die wir einsetzen dürfen und sollen. Denn nur so kann es heißen: "Ihr seid Gottes Bau!" So ist es auch in anderen Gruppierungen unserer Gemeinde.&lt;br /&gt;Jetzt werden einige sagejn: Manchmal ist das gar nicht so einfach, alle unter einen Hut zu bekommen, allen recht machen. Es stimmt, das ist wirklich nicht so einfach – und es muss vielleicht auch nicht so sein. Schauen wir noch einmal in den Text: "Jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut." Unser Fundament ist für uns Christen eigentlich klar. Jesus Christus - mit seiner Begeisterung, erkennbar durch sein Handeln und klar in seiner Botschaft. Wenn wir das alle vor Augen und vor allem im Herzen tragen, dann sollte es auch nicht so schwierig sein, einen lebendigen Bau fortzusetzen. Vielleicht muss manches mal ausprobiert, erneuert werden. Vielleicht gibt es auch manche Einbrüche im Bau. Doch wenn wir alle bemüht sind, das gemeinsame in Jesus zu suchen und von seiner Botschaft aus Wege suchen, dann, so glaube ich, kann es gar nicht so falsch und schwierig werden. Es heißt, wir sollen aufeinander achten – auf alt und jung, auf Tradition und neue Ideen. Vielleicht müssen sich auch Menschen verändern, damit es passend ist. Passend meint hier aber nicht angepasst oder zurechtgebogen. Vielmehr gilt es für jede und jeden von uns miteinander Wege zu einer lebendigen Gemeinde zu suchen, menschlich aufeinander zu gehen, immer wieder von vorn, wenn es sein muss. Das ist nicht immer ganz leicht, das kann ich auch aus meiner eigener Erfahrung erzählen. Aber das, was gemeinschaftlich entsteht, was gelingt und Freude macht, ist meist so bereichernd, dass es auch über trübe Tage mal hinweghilft bzw. wieder aufmuntert. Ihnen fallen sicher dazu genauso viele Beispiele ein (...)&lt;br /&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;br /&gt;Manchmal können wir selbst die Früchte der Arbeit sehen, aber oft auch nicht. Doch das soll uns nicht entmutigen, sondern durch die heutige Lesung mit der Zusage Gottes: "Ihr seid Gottes Bau! Ihr seid Gottes Tempel!" dürfen wir uns ermutigt fühlen und gestärkt an unsere Mitarbeit gehen. Doch einer allein kann nicht viel bewirken, es müssen mehrere zusammenwirken und das mit der Gewissheit, dass das nötige "Können" uns manchmal einfach geschenkt wird.&lt;br /&gt;Amen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl. Markus Bolowich, Pfr., Predigt zum 32. Sonntag im Jahreskreis, in:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/bistum/pfarreien/dekanate/bamberg/st_martin_bbg/spirituelles/predigten/html_2003/031109.html"&gt;http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/bistum/pfarreien/dekanate/bamberg/st_martin_bbg/spirituelles/predigten/html_2003/031109.html&lt;/a&gt; (Stand: 08.11.2003)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-3075262301202908421?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/3075262301202908421/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=3075262301202908421' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3075262301202908421'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3075262301202908421'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/11/wir-sind-gottes-bau.html' title='Wir sind Gottes Bau(!)'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-355130224208284075</id><published>2008-10-18T15:08:00.000-07:00</published><updated>2008-10-18T15:16:51.418-07:00</updated><title type='text'>Der 1. Thessalonicherbrief</title><content type='html'>Liebe Leser und Leserinnen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den 1. Brief an die Thessalonicher schreibt Paulus von Korinth aus wahrscheinlich um 50 n.Chr. Dort traf er laut Apg (18,5) die Mitabsender &lt;a href="http://www.blogger.com/wiki/Silas_(Silvanus)"&gt;Silvanus&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.blogger.com/wiki/Timotheus"&gt;Timotheus&lt;/a&gt;, die er am Anfang des Briefes erwähnt. Timotheus war aus Thessalonich zurückgekehrt und hat Paulus mit guten Nachrichten aus der dortigen Gemeinde versorgt: das Wort hat den Glauben geweckt.&lt;br /&gt;Von den fünf sind die ersten drei Kapitel dieses Briefs nichts Anderes als Erinnerung und Dank von Paulus (denn erst der dankende Mensch begreife die Größe der empfangenen Gnade. Die dankende Erinnerung zeige auch, welches der Weg der Christen und der christlichen Gemeinde sein muss (1, 3): die Tat des Glaubens, die Anstrengung der Liebe und die ausdauer in der Hoffnung – im warten auf das 2. Kommen des Herrn in der Herrlichkeit - in der Parusie).&lt;br /&gt;Der 1. Thessalonicherbrief ist der früheste der Paulusbriefe und steht in engem Zusammenhng mit der Paulus-Mission in Mazedonien und Achaia.&lt;br /&gt;Als der Paulus nach Thessalonich kam, lebten dort , in der mehr als 350 Jahre alten Stadt damals etwa 20 – 30 000 Einwohner. Damit zählte sie zu den mittelgroßen Städten des Römischen Reiches und wurde in Griechenland nur noch von Korinth übertroffen. (Sie war Hauptstadt der kaiserlichen Provinz Mazedonien und Sitz des Prokonsuls). Etwa 49 oder 50 n.Chr. hielt sich der Apostel &lt;a href="http://www.blogger.com/wiki/Paulus_von_Tarsus"&gt;Paulus&lt;/a&gt; und auf seiner zweiten Missionsreise in Thessaloniki auf und gründete die zweite namentlich genannte Christengemeinde Europas nach &lt;a href="http://www.blogger.com/wiki/Philippi"&gt;Philippi&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Bis zum 4. Jh. n. Ch. gewann diese Stadt an Bedeutung. In der byzantinischen Zeit speilte sie mit ihren vielen Kirchen auch eine wichtige Rolle und war nach Konstantinopel die zweite Stadt des Reiches. Heute ist Thessalonich mit fast 400 000 Einwohnern eine Metropole Griechenlands und Sitz eines griechisch-orthodoxen Erzbischofs.&lt;br /&gt;Nun zurück zu Paulus. In seinen Briefen äußert sich der Apostel nur wenig über seinen Aufenthalt in Thessalonich. Er dankt Gott dafür, "dass ihr das Wort Gottes, das ihr durch unsere Verkündigung empfangen habt, nicht als Menschenwort, sondern – was es in Wahrheit ist – als Gotteswort angenommen habt" (2, 13). Wahrscheinlich spielen hier negative Erlebnisse der Thessalonicher mit Philosophen und Rhetoren eine Rolle, die ihre Lehren gegen Bezahlung verkündeten. Paulus hingegen hat in Thessalonich gearbeitet und ist niemandem zur Last gefallen. Er schreibt: "Ihr erinnert euch, Brüder, wie wir uns gemüht und geplagt haben. Bei Tag und Nacht haben wir gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen, und haben euch so das Evangelium Gottes verkündet." (2,9)&lt;br /&gt;Wie auch immer hat Paulus in Thessalonich zuerst die Synagoge besucht, um dort zu predigen. Und einige Juden, darunter auch Frauen, schlossen sich seiner Lehre an. Doch hier kam es zu Auseindersetzungen. Auf der Suche nach dem Apostel ergriff das Volk Jason, bei dem Paulus und seine Gefährten untergekommen waren, und brachte ihn mit anderen Christen vor die Stadtpräfekten. Gegen Zahlung eine Kaution wurden Paulus und Silas freigelassen. Darafhin verließen sie die Stadt. Paulus musste also Thessalonich nach kurzer Mission verlassen (1 Thess 1,6; 2,14f.), schickte aber Timotheus in die Stadt, damit er die Gemeinde stärke (3,1-5). Dieser kann Paulus nach einiger Zeit in Korinth berichten, dass die Gemeinde auf einem guten Weg sei. Und das ist der eigentliche Anlass des 1 Thessalonicher. Der Brief geht aber auch auf zwei Probleme ein, die, wie Paulus von Timotheus gehört hat, die Thessalonicher beunruhigen: das Schicksal derer, die vor der Wiederkunft des Herrn sterben, und die Frage der Erwählung. Todesfälle hatten in der Gemeinde von Thessalonich die Frage aufgeworfen, ob die vor der Parusie Verstorbenen verloren gehen. Paulus erläutert, dass bei der Wiederkunft Christi zunächst die Toten auferweckt werden, um dann mit Christus und mit den noch Lebenden in die Herrlichkeit einzugehen. (4, 13-18). Gleichzeitig mahnt Paulus die Christen in Thessalonich, sich angesichts der offenen Zeit auf die Zusagen Gottes und seine Verheißung zu verlassen und so ein neues Leben zu führen (5, 1-11).&lt;br /&gt;Und was bedeutet das alles für uns heute, Liebe Besucher,&lt;br /&gt;Kurz gesagt, Wir, Christen sollen nach außen durch unseren moralischen Lebenswandel keinen Anstoß erregen. Durch Paulus werden wir zur Wachheit und Nüchternheit ermahnt. Gott hat uns ja als Kinder des Lichts durch Jesus Christus zum Heil, und nicht zum Gericht bestimmt. Haben wir also keine Angst! Gott ist bei uns, er hat uns erwählt und dazu bestimmt, dass wir die Frucht bringen. Er helfe uns dabei wie damals dem hl. Paulus und seinen Gefährten. Amen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Vgl. Thassaloniki, in: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thessaloniki"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Thessaloniki&lt;/a&gt; (13.10.2008)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl. Claus-Peter März, Paulus, Sein Leben-Sein Wirken-Seine Zeit, benno-Verlag&lt;br /&gt;        Dirk Klingner, Paulus, Was? Wann? Wo? Alle Orte, die er besuchte, benno-Verlag&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-355130224208284075?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/355130224208284075/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=355130224208284075' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/355130224208284075'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/355130224208284075'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/10/der-1-thessalonicherbrief.html' title='Der 1. Thessalonicherbrief'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-6844809442174011999</id><published>2008-10-11T14:54:00.000-07:00</published><updated>2008-10-11T14:55:47.678-07:00</updated><title type='text'>"Häng dein Herz nicht daran, dass du nicht daran gebunden bist"</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man die Briefe des Apostels Paulus liest, dann kann man überall feststellen, dass dieser Mann eine unglaubliche Freiheit besessen hat. Ein Beispiel: wenn es um die Frage des Sterbens geht. Wie viele Menschen haben heute Angst davor, im Sterben dem Tod ins Auge zu sehen. Und dazu sagt Apostel Paulus mit einer großen Selbstverständlichkeit: "Das Sterben ist für mich Gewinn, weil das Leben für mich Christus ist." (Phil) Das Sterben ist für mich Gewinn! Was für eine Freiheit, mit der er dem Tod ins Auge sehen kannJ&lt;br /&gt;In der heutigen Lesung aus dem Philipperbrief wird diese Freiheit des Apostels Paulus an einem anderen Punkt sichtbar, wo die meisten Menschen, auch die meisten Christen, gerade unfrei sind. Es geht um die Frage nach unserem Verhältnis dem Geld, dem Besitztum, dem Lebensunterhalt gegenüber.&lt;br /&gt;In der Zeit, als der Apostel Paulus den Philipperbrief schreibt, sitzt er im Gefängnis, vermutlich in Ephesus in der heutigen Türkei. Die Gefängnisse damals waren nicht wie die Gefängnisse heute mit Fernsehen und allem relativen Luxus. Damals waren die Gefängnisse in Fels gehauene Löcher, wo Ratten herum liefen...&lt;br /&gt;Die Philipper hatten eine größere Geldspende dem Apostel Paulus ins Gefängnis geschickt durch Epaphroditus. Am Ende seines Briefes an die Philipper bedankt sich Paulus für die Geldspende, die er bekommen hat. Mitten in diesen schlichten Dankesworten für die große Geldspende schreibt der Apostel Paulus ein paar Sätze über den Umgang mit Geld und Besitz. Da schreibt er: "Ich kann Entbehrungen ertragen; ich kann im Überfluss leben. Ich kann satt sein, und ich kann Hunger leiden. Ich kann Überfluss haben, und kann Entbehrungen ertragen."&lt;br /&gt;Man muss sich einmal vorstellen, was das mitten in einer Welt bedeutet, wo alles darauf ankommt, das man etwas haben will. Dazu schreibt der Apostel: Ich kann Mangel leiden, ich kann Not haben, ich kann Hunger leiden. Das macht mir überhaupt nichts aus. Er schreibt das nicht mit einem verkniffenen Gesicht, sondern mit einer ganz großen Gelassenheit: Ich kann Entbehrungen ertragen.&lt;br /&gt;Die meisten Menschen sind an diesem Punkt nämlich nicht ganz frei. Immer muss man noch mehr haben. "Je mehr er hat, je mehr er will", sagt ein Sprichwort. Diese Habsucht des Herzens ist letztlich nie zufrieden. Heute hängt bei vielen Menschen die Lebensqualität von dem ab, was man hat. Wenn man reich ist, hat man größere Chancen in der Welt und mehr Möglichkeiten.&lt;br /&gt;Und wiederum sagt uns dann Paulus: Meine Lebensqualität hängt nicht vom Besitztum ab. Wenn ich Hunger leiden muss, wenn ich Entbehrungen ertragen muss, dann bleibe ich trotzdem heiter und gelassen. Der Grund für diese Freiheit liegt darin, dass Paulus sagen kann: "Alles vermag ich durch den, der mir Kraft gibt, nämlich durch Christus." Seine Lebensqualität ist nicht davon abhängig, ob er gerade viel hat. Seine Lebensqualität hängt davon ab, dass er in Christus verwurzelt bin. Und deswegen kann er Hunger leiden, Überfluss haben, er kann alles mit Christus.&lt;br /&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;br /&gt;Es gilt für Paulus noch etwas anderes. Er kann - und da sind wir Christen auch oft in einer falschen Weise gebunden -, Paulus kann in gleichem Atemzug schreiben: "Ich kann Überfluss haben, ich kann satt sein." Für nicht wenige Christen ist das ja aucht so: Ein guter Christ ist man dann, wenn man sich seines Besitzes schämt oder wenigstens ein schlechtes Gewissen hat. Wenn man viel besitzt, dann ist das schon verdächtig. Aber das ist Unsinn! Paulus sagt: "Ich kann auch Überfluss haben." Und man hat ihm ja gerade eine große Spende gebracht.&lt;br /&gt;Wir brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Gott uns mit Reichtum und Überfluss gesegnet hat. Die großen Gottesmänner des Alten Testamentes waren alle die reichsten Menschen ihrer Zeit. Reichtum gilt in der Bibel als ein Zeichen des göttlichen Segens. Und wenn Gott einem Menschen Reichtum geschenkt hat, auch heute, dann soll er sich nicht ein schlechtes Gewissen machen lassen etwa nach dem Motto: "Eigentlich müsstest du ja alles abgeben, wo es so viel Hunger in der Welt gibt." Nein, die Bibel sagt uns: Genieße in Schlichtheit und Dankbarkeit das, was Gott dir geschenkt hat. Aber, und jetzt kommt ein wichtiges Aber: Häng dein Herz nicht daran, dass du nicht daran gebunden bist. Wenn dir einmal alles genommen wird, dann fang an, wie der Apostel Paulus zu sagen: "Ich kann Überfluss haben, aber ich kann auch Mangel leiden. In alles bin ich eingeweiht. Alles vermag ich in dem, der mich stärkt, in Christus."&lt;br /&gt;Jesus hat in der Bergpredigt, in den Seligpreisungen nicht gesagt: "Selig sind die, die nichts auf der Tasche haben, oder die nichts mehr auf dem Konto haben", sondern Jesus hat gesagt: "Selig die Armen im Geist" Das bedeutet: "Selig sind jene, die den Geist der Armut haben". Ich kann viel auf der Tasche haben und kann trotzdem den Geist der Armut haben, wenn ich mein Herz nicht an den Besitz gehängt habe, wenn ich dankbar sein kann.&lt;br /&gt;Und eins werden Sie in dem Zusammenhang immer wieder erleben: Solche Menschen können auch großzügig sein, wenn es darum geht, den Anderen mitzugeben.&lt;br /&gt;Nun ist der Apostel Paulus ja weit weg, und der kann große Briefe schreiben. Aber ich will zum Schluss ein Beispiel erzählen, wo das gleiche im Fernsehen berichtet wurde. Sie haben mal im Fernsehen die großen Überschwemmungskatastrophen miterlebt, in Bayern, in Österreich und in vielen Ländern: Vielen Menschen war alles genommen worden, die dann praktisch vor den Nichts standen.&lt;br /&gt;Da konnte man im Fernsehen eine Szene sehen, da sagte ein Mann vor seinem total zerstörten Haus dem Reporter: "Wir haben nichts mehr. Unser Geschäft ist weg, unser Haus ist weg, nichts mehr da." Und dann sagte er dem Reporter nur einen ganz schlichten Satz: "Ich bin gespannt, wie Gott uns jetzt durchbringt." Da wusste der Reporter nichts mehr zu sagen. "Ich bin gespannt, wie Gott uns jetzt durchbringt." Und er sagte dies nicht mit einem verkniffenen Gesicht, sondern mit der gleichen Gelassenheit, die auch aus den Worten des Apostels Paulus klingt.&lt;br /&gt;Wie Paulus sagt: "Alles vermag ich in dem, der mir Kraft gibt, in Christus." Amen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl. Pfarrer Karl Sendker, Predigten, in:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.karl-sendker.de/28__sonntag_a.htm"&gt;http://www.karl-sendker.de/28__sonntag_a.htm#Phil%204,12-14.19-20&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Stand: 29.09.2008)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-6844809442174011999?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/6844809442174011999/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=6844809442174011999' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/6844809442174011999'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/6844809442174011999'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/10/hng-dein-herz-nicht-daran-dass-du-nicht.html' title='&quot;Häng dein Herz nicht daran, dass du nicht daran gebunden bist&quot;'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-9095098767518928867</id><published>2008-09-27T14:51:00.000-07:00</published><updated>2008-09-27T14:52:30.413-07:00</updated><title type='text'>Erntedankfest - Tag des Dankes für Empfangenes</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;Erntedankfest. Dieses uralte Fest ist auch in heutiger Zeit fest verankert in den Köpfen und Herzen der Menschen und das mit vornehmlich positiven Gedanken (Gestaltung des Altarraumes).&lt;br /&gt;Dieses Fest scheint seinen positiven Platz für uns zu haben. Darauf angesprochen weiß jeder darum, dass unser Leben letztlich jeden Tag ein Geschenk ist. Wir sind abhängig davon, dass die Natur ihre Erträge bringt, sicher mit Hilfe menschlicher Arbeitskraft, aber doch eben abhängig von den naturgegebenen Bedingungen. Durch die weltweite Wirtschaftgemeinschaft ist es zwar möglich, dass wir zu jeder Zeit immer Nahrung haben, so dass die Abhängigkeit von örtlichen Bedingungen nicht so gegeben ist, aber auch dies ist in unserem Bewusstsein fest verankert, dass wir alle diese Gaben nur empfangen und nicht selber produzieren, auch wenn bäuerliche Betriebe manchmal landwirtschaftliche Produktionsbetriebe genannt werden.Erntedank also als Tag des Dankes für Empfangenes, für die Möglichkeit des Überlebens an jedem Tag.Erntedank ist aber neben der dankbaren Empfindungen immer auch eine Zeit, in der landwirtschaftliche Bilanz gezogen wird...Erntedank betrifft uns aber nicht nur im Blick auf die Nahrung, die wir empfangen, im Blick auf die Probleme der Landwirtschaft, die so vielfältig sind, Erntedank betrifft nicht nur die Ernte des Kleingartens, Erntedank ist ein großes Thema. Erntedank betrifft immer unser ganzes Leben. Der Landwirt hält Rückblick aufs Wirtschaftsjahr.&lt;br /&gt;Vielleicht ist das Erntedankfest auch Grund mitten im Jahr einmal Ernterückblick zu halten auf das eigene Leben. Was ist dort gesät worden? Was habe ich geerntet im letzten Jahr, in den vergangenen Jahren? Was haben wir erreicht in unserer Familie, in unserer Gemeinde? Welche Samen haben wir gesät, welche Früchte sind aufgegangen? Hier wird es ganz unterschiedliches für jede und jeden von uns zu sagen geben. Zunächstmal gute Dinge: z.B. die Entwicklung der Kinder. Sie gehen ihren Weg, kommen gut in diesem Leben zurecht, sie können umsetzen, was wir ihnen vorgelebt haben, was wir ihnen mitgegeben haben. Vielleicht gab es auch neues in den Beziehungen, in denen wir leben. Neuanfänge wurden gemacht, Saatkörner neuen Lebens konnten aufgehen, Früchte von Veränderungen konnten geerntet werden. Ältere schauen auf ihre Lebensfrüchte, sind dankbar für die Ernte des Lebens, für den Weg, den Gott mit ihnen gegangen ist, für die Menschen, die an der Seite waren und sind.Und es wird auch schwierige Dinge geben, auf die wir zurückschauen können: vielleicht gab es Trennungen, Zerwürfnisse. Enttäuschungen, Verletzungen, die entstanden sind, weil wir Saatkörner des Unfriedens gestreut haben, manchmal ohne es zu merken, oder weil sich Dinge ereignet haben, die auf Unverständnis und Ablehnung stoßen.&lt;br /&gt;Die Früchte der Saat von Innovation und Technik ist das Nicht-Gebraucht-Werden von menschlicher Arbeitskraft. Früchte des Wirtschaftswachstums, des Booms der Industrie heißen heute nicht mehr Arbeit für alle, sondern leider oft vor allem Erhöhung von Gewinnen. Freude auf der einen, Ratlosigkeit und Resignation auf der anderen Seite.Und auch dies gehört zum Erntedankfest. Es gibt, gerade bei diesem Fest nicht nur die eine Seite, die des Dankes und der Freude über die Natur, sondern immer auch die andere Seite, die der Benachteiligten, die Seite derer, die an den Früchten des Lebens nicht so teilhaben können.&lt;br /&gt;Und damit sind wir bei dem Thema gelandet, das Paulus in seinen Worten anspricht: nämlich die Umsetzung von Dankbarkeit und Freude im Leben für diejenigen, die nicht in solcher Freude leben können. Konkret geht es in dem gehörten biblischen Text: "Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen. Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht " (Phil 2, 1-11).&lt;br /&gt;Was bedeutet dies angesichts des bisher Gesagten für uns und unser Erntedankfest. Ich denke zunächst einmal werden wir darauf hingewiesen, dass es neben uns andere Menschen gibt, die im Mangel leben. Natürlich wissen wir das und oft werden sie uns in den vielen Spendenaufrufen während des Jahres auch wieder vor Augen gestellt. Aber gerade dies auch am Erntedankfest lebendig sichtbar zu machen, ist wichtig, um das Erntedankfest recht zu begehen. Schauen wir auf unser Leben, dann werden wir wohl alle, die wir hier sind, sagen müssen, es geht uns eigentlich gut. Wir haben alles, was wir brauchen, wir können dankbar sein, wie wir leben können – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Diese Dankbarkeit, so macht uns die Bibel deutlich, ist aber auch Verpflichtung, Verpflichtung vielem: Zum einen natürlich die Not der Menschen nicht zu vergessen, die nicht in dieser Weise von der Natur gesegnet sind wie wir hier in Mitteleuropa. Unsere Hilfe für diese Menschen und Länder muss uns selbstverständlich sein. Und wenn es so in der Wirklichkeit ist, dann ist dies ein lebendiger Dank an einem Tag wie heute und an jedem Tag, an dem wir aus dem Vollen schöpfen.&lt;br /&gt;Diese Hilfe kann auf ganz unterschiedliche Weise geschehen. Über die Politik, die den ärmsten Ländern ehrliche Unterstützung gibt, nicht nur Kredite, die die wirtschaftlich starken Länder in gewisse Weise sogar noch bereichern. Über die Wirtschaft, die ihr Wissen, ohne eigenen Vorteil zu suchen, weitergibt und so Hilfe zur Selbsthilfe gibt. Aber auch wir selber tun etwas: die finanzielle und geistliche Begleitung von verschiedenen Projekten der Hilfe gehört selbstverständlich dazu.. Oder die Projekte von Hilfswerken, die wir durch unsere Gaben so oft im Jahr unterstützen. Darin liegt mehr, als wir glauben. Denn wie Paulus sagt, so achten wir auf das Wohl der anderen und dadurch helfen wir nicht nur Mangel zu beseitigen... Das sicher auch und das ist wichtig. Aber die Zeichen der Hilfe sind mehr. Sie sind ein Zeichen dafür, dass Gott SIE nicht alleine lässt. Unsere Zeichen der Dankbarkeit sind Zeichen der Güte Gottes, sind Zeichen der Zuwendung, die Gott durch uns hindurch wirkt. Menschen, die nicht alleingelassen werden, haben Mut zum Leben, finden Hoffnung auf Leben und werden darin auch selber Boten eines Glaubens, der den Armen eine Chance gibt.Und das gilt auch für die Menschen in unserem Land. Wirtschaftliche Not mögen hier die allerwenigsten haben. Die soziale Sicherung bei uns ist gut. Aber die Dankbarkeit, die uns am Erntedanktag vor Augen gestellt wird, ist auch Verpflichtung für diese Menschen. Z.B., einfach dadurch, dass wir diese Menschen nicht "abstempeln". Wie oft hört man es, dass aufgrund von Missbrauch, Sozialhilfeempfänger oder Arbeitslose verurteilt werden. Nein, Dankbarkeit heißt, es ist gut so, dass es ein Sicherungssystem für die Schwachen gibt... Und wenn damit Menschen überleben können, denen nicht so gute Chancen wie uns gegeben sind, dann ist das gut und richtig, dann ist das im Sinne Gottes, der für die Armen eintritt, der die Lebensmöglichkeiten aller Menschen will, auch wenn es Menschen gibt, die ein solches System ausnutzen. Menschen Chancen zu geben, ihnen Räume zu verschaffen, in denen sie ihren Wert neu entdecken können, Tätigkeit und Anerkennung - das ist christliches Danken und Denken. Paulus schreibt wieter im Korintherbrief: "Gott kann euch reich machen an allem, was ihr braucht, so sehr, dass ihr immer und überall, in jeder Hinsicht wohl versorgt seid und euren Überfluss nach allen Seiten weitergeben könnt." Wir sind reich und dafür dürfen wir dankbar sein, jeden Tag, nicht nur heute. Trotz aller Probleme, die manche von uns haben, gibt es viel mehr Dankbares im Leben als Beklagenswertes.&lt;br /&gt;Wenn das Erntedankfest also Fest der Dankbarkeit des Lebens ist, dann wollen wir es in diesem Sinne feiern, dass wir offen sein wollen für alles, was uns unser Leben reich und schön macht, dass wir offen sein wollen dafür, dass wir es Gott zu verdanken haben, nicht uns selbst, und dass wir darin auch die Verpflichtung erkennen, diesen Dank lebendig weiterzugeben. Damit wollen wir Gott danken und den Gottes Willen erfüllen. Amen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl Predigt zu 2. Kor 9, 6-15, in:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kirche-in-elbe.de/predigt/nt/2kor9-6ff.htm"&gt;http://www.kirche-in-elbe.de/predigt/nt/2kor9-6ff.htm&lt;/a&gt; (Stand: 21.09.08)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-9095098767518928867?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/9095098767518928867/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=9095098767518928867' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/9095098767518928867'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/9095098767518928867'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/09/erntedankfest-tag-des-dankes-fr.html' title='Erntedankfest - Tag des Dankes für Empfangenes'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-3091238204656159532</id><published>2008-09-06T15:11:00.001-07:00</published><updated>2008-09-06T15:11:51.465-07:00</updated><title type='text'>: Liebe verwundet...</title><content type='html'>Predigt zum 23. Sonntag (A) am 07.09.2008&lt;br /&gt;Im Paulusjahr zum Röm 13,8-10&lt;br /&gt;Liebe Schwestern und Brüder im unseren Herrn Jesus Christus,&lt;br /&gt;Da die 2. Lesung von Paulus heute zu den schönesten gehört, will ich damit beginnen.&lt;br /&gt;Was Paulus der Gemeinde in Rom schreibt, greift einen der wichtigsten Inhalte der Lehre und Ethik Jesu auf. Weit über 600 Gebote und Verbote kennt das jüdische Gesetz. Doch Gesetzeskasuistik, genaue Erfüllung des Buchstabens des Gesetzes, wie es einer pharisäischen Tendenz Seiner Zeit entsprach, ist die Sache Jesu nicht. Auch wenn er ausdrücklich sagt, dass Er nicht gekommen ist, das Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen (vgl. Mt 5,17), fasst er doch die Fülle der Einzelgebote in einem einzigen Satz zusammen: in dem einen Gebot der Liebe, der Liebe zu Gott und der Liebe zum Mitmenschen (vgl. Mt 22,34-40). In diesem einen Doppelgebot - das eines ist, weil beides untrennbar zusammengehört - sind das ganze Gesetz und die Lehre der Propheten enthalten. Das bedeutet: die nur äußerliche, buchstabengetreue Erfüllung der Gebote Gottes bzw. deren Nicht-Übertreten dem Buchstaben nach genügt nicht. Wenn unser Glauben, Denken, Reden und Tun nicht Ausdruck der Liebe ist, bleibt all das geistlos, leer, letztlich unerfüllt...&lt;br /&gt;Zum eigentlichen Maßstab der Liebe erklärt sich Jesus dabei selbst: "Ein neues Gebot gebe ich euch: liebt einander wie ich euch geliebt habe." (Joh 13,34) Nicht also nur mit einer Allerweltsliebe, wie sie so üblich ist und menschlichem Dafürhalten entspricht, sondern mit einer Liebe, wie Er(!) sie uns vorgelebt hat, sollen wir lieben.&lt;br /&gt;"Liebe, und tu was du willst", in diesem bekannten Satz hat Augustinus die christliche Liebesethik zusammengefasst.&lt;br /&gt;Nun ist das alles gut und schön. Es klingt gut, wir fühlen uns gut bei solchen Worten, denn wer hat schon etwas gegen die Liebe! Doch die Frage ist: Was ist denn eigentlich Liebe im Sinne Jesu, des Evangeliums und des hl. Paulus? Wissen wir wirklich schon, was die Liebe wirklich ist? Kann Liebe nicht sehr schnell zu einem furchtbaren Missverständnis verkommen, weil man einen falschen Begriff von ihr hat?&lt;br /&gt;Wie kommen wir auf die rechte Spur dieses Begriffs?.. Es gibt ohne Zweifel viele Zugänge, z.B. Zugang über die Sprache. Die Sprache mit ihren verschiedenen Ausdrücken und Redewendungen für das Phänomen Liebe enthält eine so tiefe Weisheit, beruhend auf der Erfahrung von Jahrhunderten, verrät uns so Wichtiges, dass sie eine gute Hilfe ist, wahre Liebe von unwahrer zu unterscheiden. Es versteht sich von selbst, dass ich mich hier auf einige wenige Redewendungen beschränken muss.&lt;br /&gt;Als erste möchte ich nennen: Ich bin von dir angetan. Wer diese Worte genau zuhört, versteht, dass Liebe stets Antwortcharakter hat. Sie ist nicht einfach meine Initiative, mein eigenes souveränes Tun, Fühlen, Empfinden, sondern sie ist Antwort, Antwort darauf, dass mir etwas angetan wurde, im positivsten Sinn des Wortes. Etwas, jemand hat mich so angesprochen, angezogen, mich zu sich herübergezogen, dass ich mit Freude, Zuneigung, Liebe reagiere.&lt;br /&gt;Dass Liebe mir etwas antut, macht ein weiteres Moment deutlich: Liebe verwundet. Und zwar auch das zunächst in einem ganz und gar positiven Sinn. Liebe bricht mich auf, holt mich aus dem Gefangensein in mir selber, bricht mich auf auf ein Du hin. Dieses "Liebe tut etwas an mir", tut mir etwas an, verwundet mich, bricht mich auf, holt mich heraus aus der Isolation des "Ich bin Ich und sonst nichts", wird in einer weiteren Wendung deutlich: Ich mag dich leiden. Das, was der Liebe am meisten entgegengesetzt zu sein scheint, rückt hier in eine unmittelbare Nähe und Nachbarschaft zu ihr: Liebe und Leiden.&lt;br /&gt;Aber wir verstehen wohl unter Liebe nicht vor allem Seligkeit, Freude, Entzücken, jenes schöne Gefühl, ohne das das Leben seinen Glanz verliert? Erscheint es uns nicht als einer der größten Widersprüche unseres Glaubens, dass Gott, der die Liebe ist, wie es das NT ausdrückt, uns so viel an Leiden zumutet, dass Er so viel Leiden in der Welt zulässt?.. (Afrika, China, verschiedene Kriege)&lt;br /&gt;Ohne jetzt auf dieses Problem näher eingehen zu können, verrät uns doch hier unsere Sprache, dass es in einem gewissen Sinn gar nicht so verwunderlich ist, dass beide, Liebe und Leiden, miteinander einhergehen. Kann es Liebe geben, ohne die Bereitschaft, für sie auch zu leiden? Genau das will uns diese Redewendung wohl zeigen.&lt;br /&gt;Dasselbe gilt, wenn wir sagen: du bist mir teuer. Das lateinische Wort carus, von dem sich auch caritas ableitet, bedeutet zugleich lieb und teuer, meint also das, wofür ich einen hohen Preis zu zahlen bereit bin. Diese Doppeldeutigkeit, die sowohl das Geliebte wie auch das Kostspielige ausdrückt, kennen auch andere Sprachen. Darin ist die Frage enthalten: will ich mir und wie viel will ich mir die Liebe zu Gott, zum Mitmenschen, zu einer Aufgabe kosten lassen. Liebe ist niemals zum Nulltarif zu haben. Liebe ist nie das, was sich von allein bewahrt und durchhält.&lt;br /&gt;Damit wird nun auch angezeigt, wie sehr derjenige auf dem Holzweg ist, der Liebe geradezu zum Vorwand für rein egoistisches Verhalten nimmt. Wie viele Ehen mögen auseinandergehen, weil ein Teil sagt: meine Gefühle für dich sind einfach nicht mehr da. Es wäre nicht mehr authentisch, wenn ich bei dir bliebe... Wer so redet und handelt, wird nie erfahren, was wahre Liebe ist; denn sie erlangen wir erst, wenn die Liebe Krisen, auch Krisen der Gefühle übersteht.&lt;br /&gt;All die genannten Umschreibungen für das Wort Liebe zeigen übereinstimmend: Liebe ist nicht einfach nur Gefühl; ja es scheint sogar, als sei das Empfinden von Liebe und Sympathie nicht einmal das Wichtigste und der eigentliche Kern in der Liebe. An dieser Stelle kann uns ein weiteres lateinisches Wort weiterhelfen: diligere mit der Bedeutung wertschätzen, lieben, das aber wörtlich übersetzt wählen, erwählen heißt (diligere).&lt;br /&gt;Jede echte Liebe ruht auf einer Wahl, auf einer Entscheidung auf. Liebe sagt: ich entscheide mich für dich, d.h. für dich, Gott; für dich, meine Frau, mein Mann; für dich, der du mir jetzt gegenüberstehst als der, den zu lieben mir aufgetragen ist.&lt;br /&gt;Wir alle wissen aus persönlicher Erfahrung, dass unsere Gefühle nicht immer auf der Höhe einer solchen Entscheidung sind, weder in der Beziehung zu Gott noch auch in unserer Ehe noch auch in den vielfältigen Beziehungen zu den Menschen, die zu unserem Leben gehören. Sympathie zu empfinden ist keine Sache des Wollens, sondern etwas, das immer auch von vielen Zufälligkeiten abhängt. Doch die Liebe ist uns aufgetragen unabhängig von Umständen, momentaner Gefühlslage etc. In vielen Situationen ist sie eine Sache des Wollens, der Entscheidung: ich will treu bleiben, meinem Gatten, meiner Gattin, auch wenn im Augenblick die Liebe wie tot zu sein scheint. Ich will meinen Glauben an Gott leben, auch wenn ich im Moment nicht die geringste Lust habe, Gott in der Kirche am Sonntag zu besuchen, zu beten, mir die Zeit zu nehmen für Ihn, weil alles so trocken ist, ich Spannenderes tun und unternehmen möchte, oder was der Gründe und Ausrede mehr sind, die uns immer wieder hindern, die Liebe zu Gott zu tun. Ich will diesem Gegenüber da, den ich für unerträglich, langweilig, nervig finde, der mir weh getan hat - ich will ihm freundlich begegnen, ich mich mit ihm versöhnen – auch wenn alle Gefühle in mir dagegen rebellieren würden.&lt;br /&gt;Wer so zu lieben versucht: Gott, Ehepartner, Mitmenschen - der wird mit der Zeit auch den eigenen Gefühlen und Empfindungen helfen nachzukommen, auf die Höhe auch empfundener Liebe zu gelangen. Aber die Gefühle gehen oft in den entscheidenden Fällen, in denen es wirklich darauf ankommt, der Liebe nicht voraus, sondern gehen ihr nach; dann nämlich, wenn ich mich wieder und immer wieder neu für sie entscheide, mir sie etwas kosten lasse, letztlich nicht etwas, sondern mich selbst; wenn ich bereit bin, auch Leiden auf mich zu nehmen, um in dem zu bleiben, was das Kostbarste des Lebens ist, was allein Menschen zu wahren Menschen macht, zu Ebenbildern Gottes: in der Liebe.&lt;br /&gt;Dass Ihnen das gelinge, dazu sind wir hier da und beten gemeinsam mit und füreinander. Wir werden uns auch zeichen des Friedens und Versöhnung geben – in anderen Worten ein Zeichen der Versöhnung und Liebe. Amen.&lt;br /&gt;Vgl. Pfr. Bodo Windolf&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bauernfeind-web.de/rhim0710.htm"&gt;http://bauernfeind-web.de/rhim0710.htm&lt;/a&gt; (Stand: 02.09.08)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-3091238204656159532?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/3091238204656159532/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=3091238204656159532' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3091238204656159532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3091238204656159532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/09/liebe-verwundet.html' title=': Liebe verwundet...'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-5438662769874729981</id><published>2008-08-30T03:06:00.000-07:00</published><updated>2008-08-30T03:08:23.156-07:00</updated><title type='text'>„Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken“</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken",&lt;br /&gt;ruft uns der heilige Apostel Paulus heute in der Lesung zu. Diese Mahnung ist heutzutage genauso aktuell wie zu den Zeiten der Urchristen. Es geht um das unterscheidend Christliche, ja um die Substanz unseres christlichen Glaubens, die verlorengeht, wenn wir uns an die Welt angleichen. "Ihr seid das Salz der Erde", sagt Christus. "Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen?" Wenn wir Christen nicht anders leben als die Ungläubigen, dann ist unser Salz schal -"ohne Geschmack" geworden!..&lt;br /&gt;Vor ein paar Wochen war der Höhepunkt des Weltjugendtags in Sydney in Australien. Hunderte Tausende junger Leute sind der Einladung des Papstes gefolgt und feierten zusammen mit ihm die heilige Messe. Es war ein großes Fest des Glaubens und der fröhlichen Zuversicht, ein unbeschreibliches Erlebnis der Einheit und des Friedens. Der Nachfolger Petri, auf den Jesus seine Kirche gebaut hat, machte uns allen Mut, Jesus Christus wieder in die Mitte unseres Lebens zu stellen und uns des Evangeliums nicht zu schämen, vielmehr stolz darauf zu sein, und mit Hilfe des Hl. Geistes im Alltag Zeugnis der Liebe geben. In Sydney sprach er u.a. einen Gedanken aus, der gut zu den heutigen Lesungstexten passt:&lt;br /&gt;«Was werdet Ihr der nächsten Generation weitergeben? Was werdet Ihr bewirken?», lautet die ernste Frage des Papstes. Und sie ist ein Appell. Zu Hause zu sitzen und zu beten reicht ihm nicht. Benedikt möchte, dass die Jugendlichen aktiv werden und eine Welt schaffen, in der noch Raum für den Glauben an Gott ist. (Vgl. &lt;a href="http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/2136_ernste_kost_zwischen_beten__jubeln_und_singen__papst.html"&gt;http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/2136_ernste_kost_zwischen_beten__jubeln_und_singen__papst.html&lt;/a&gt; (Stand: 25.08.08))&lt;br /&gt;Die Umwandlung und Erneuerung des Denkens ist eine Aufgabe, die sich jedem einzelnen stellt, und das auch immer wieder im Leben. Im Evangelium erfahren wir, dass auch Petrus damit seine Not hatte. "Das soll Gott verhüten, Herr!", ruft er aus, als Jesus von seinem Leiden und Sterben spricht. Petrus glaubt an Jesus, er glaubt, dass Jesus der Messias sei, aber gerade deshalb versteht er nicht, dass der Gesalbte des Herrn die Schmach des Kreuzes erleiden soll. Doch Jesus weist ihn zurecht und fährt ihn an (wörtlich): "Hinter mich, Satan!" Er nennt Petrus aber nicht als einen Teufel; das Wort "satan´a" ist hier vielmehr in seiner Ursprungsbedeutung zu verstehen und meint: "Hindernis, Widersacher, Stein des Anstoßes." Petrus wird Jesus zur Versuchung, indem er ihm das Kreuz wegwünscht. Und so muss er sich sagen lassen: "Du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen." Petrus will einen Messias, der sich mit Macht und Gewalt durchsetzt; Gott will einen Messias, der "der lauten, auftrumpfenden Macht dieser Welt die wehrlose Macht der Liebe gegenüberstellt, die am Kreuz unterliegt und doch… dem Unrecht entgegentritt und Gottes Reich heraufführt."&lt;br /&gt;Das ist soweit theologisch völlig klar. Aber bis hierhin ist es nur Gedanke, den man in Gelehrtenstuben entwickeln oder in einer schönen Predigt anhören kann, ohne ihn zu leben. Es kommt darauf an, dass wir diesen Gedanken tief in unser Herz einlassen, damit er unser Leben bestimmt. Wir sind aufgerufen, uns zu wandeln und unser Denken zu erneuern. Wie viele gibt es, die kritiklos alles aufnehmen, was ihnen im Fersehen geboten wird. Zu viele sind es schon, die sich vom Zeitgeist bestimmen lassen und mit dem Strom der Masse mitschwimmen. Erneuerung des Denkens ist daher das Gebot der Stunde, damit wir die alten und doch ewig jungen Worte des Evangeliums wiederentdecken, die uns freimachen von der Anhänglichkeit an diese Welt und ihren verräterischen Glanz, die uns Mut und Hoffnung geben für unser Leben.&lt;br /&gt;In Sydney (einmalmal auch in Köln) durften wir Zeuge sein, dass sich nicht nur einzelne für das Evangelium begeistern lassen, sondern tatsächlich große Massen der Jugend. Man konnte es spüren, dass das Evangelium auch heute Mut gibt, das eigene Denken zu erneuern, das schale Salz abzuschütteln, sich im Sakrament der Umkehr mit Gott zu versöhnen und gegen den Strom der Verweltlichung zu schwimmen. Gottes Gnade wurde sichtbar, sie leuchtete auf unzähligen jungen Gesichtern!&lt;br /&gt;Bei alledem wird die Kirche aber auch nicht selten dargestellt, als ob sie bald an Altersschwäche stirbt. Denn wenn das so ist, dann braucht man sich ihrer Botschaft nicht mehr zu stellen. Wie viele Christen haben sich im Grunde mit diesem Bild abgefunden! So werden sie entmutigt, und Glaube und Hoffnung werden schwach...&lt;br /&gt;Die Botschaft Jesu ist glasklar: "Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?" Was nützt es, wenn wir das zeitliche Leben retten und das ewige verlieren, wenn wir zwar von den Menschen Applaus bekommen, vor Gott aber mit leeren Händen dastehen? Eine Wohlstandsreligion nützt nichts...&lt;br /&gt;Ein Schriftsteller, genannt "das Gewissen der Nation" - Reinhold Schneider sagte dazu: "Das Christentum kann sich einzig und allein erneuern durch die Wendung zum Ursprung, den immer neuen Durchbruch zu Christus, zum Kreuz." Amen.&lt;br /&gt;Vgl. Pfr. Dr. Axel Schmidt, 2005&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.karl-leisner-jugend.de/Predigt/Predigt_A_JS_22.htm"&gt;http://www.karl-leisner-jugend.de/Predigt/Predigt_A_JS_22.htm&lt;/a&gt; (Stand: 25.08.08)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-5438662769874729981?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/5438662769874729981/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=5438662769874729981' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5438662769874729981'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5438662769874729981'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/08/gleicht-euch-nicht-dieser-welt-sondern.html' title='„Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken“'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-3033810041959694756</id><published>2008-08-24T14:10:00.001-07:00</published><updated>2008-08-24T14:13:22.260-07:00</updated><title type='text'>Das Beste im Leben gibt es umsonst</title><content type='html'>Worauf es im Leben ankommt, das kann man sich nicht kaufen. Für ein teures Auto kann man sparen, eine Riesen-Villa kann man vielleicht erben. Eine ganze Schlossallee besitzt man höchstens bei Monopoly. Sympathische Mitmenschen aber - die kann ich für Geld nicht erwerben. Oder eine echte Liebe, ein gesundes Kind. - Oder Gott. Wie sollte das gehen?..&lt;br /&gt;Was meinem Leben Richtung und Sinn gibt, darauf bin ich mehr oder weniger angewiesen; es kommt auf mich als Gläubiger oder Gläubige zu. Der Römerbrief aus der 2. Lesung ist ein Beispiel davon. Da schreibt (besser gesagt – singt) der Apostel Paulus ein Loblied auf Gott: "O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!" Paulus steht in Rom vor der fast unlösbaren Aufgabe, seinen Glaubensbrüdern, nämlich den Juden, verständlich zu machen, dass die Botschaft von Jesus, dem Christus, auch sie etwas angehe. Drei Briefkapitel lang 9-11 schreibt er sich die Seele aus dem Leib, redet er - gleichsam mit Engelszungen - davon, dass die Erwählung Israels zu einem besonderen Gottesvolk weiterhin Bestand hat, auch jetzt, da sich das Wort Gottes an andere, zum Beispiel an Heiden richte.&lt;br /&gt;Im 9. Kapitel heißt es: "Ja, ich möchte selber verflucht und von Christus getrennt sein um meiner Brüder willen, die der Abstammung nach mit mir verbunden sind. Es ist (aber) keineswegs so, dass Gottes Wort hinfällig geworden ist(…) Nicht die Kinder des Fleisches sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Nachkommen anerkannt"(…) Denn zu Mose sagt er: Ich schenke Erbarmen, wem ich will, und erweise Gnade, wem ich will." (Röm 9, 3. 6. 8. 15)&lt;br /&gt;Die Zuwendung, die der eine Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und der Gott Jesu Christi schenkt, ist gewissermaßen in doppelter Hinsicht zu verstehen (verlässlich). Er steht zu dem einmal geschlossenen Bund und er schafft sich gleichzeitig ein neues Volk. In diese epochale (ungeheure) Spannung von Erfüllung und Verheißung sind Juden wie wir Christen eingespannt. Gottes Liebe kennt keine Grenzen. Sie lässt sich nicht egoistisch gewinnen (vereinnahmen), kalkulieren, (vorausberechnen), sicherstellen, durch falschen Eifer gleichsam erkaufen. Das ist die neue, riskante gute Botschaft an beide, Juden wie Heiden: Gott lässt sich finden von solchen, die ihn nicht auf der Rechnung haben, ihn gar eigentlich nicht suchen.&lt;br /&gt;"Heiden, die die Gerechtigkeit nicht erstrebten", schreibt Paulus, "haben Gerechtigkeit empfangen, die Gerechtigkeit aus Glauben. Israel aber, das nach dem Gesetz der Gerechtigkeit strebte, hat das Gesetz verfehlt", heißt es im Römerbrief. "Warum? Weil es ihm nicht um die Gerechtigkeit aus Glauben, sondern um die Gerechtigkeit aus Werken ging." (Röm 9, 30-32)&lt;br /&gt;Eine verkehrte Welt, so scheint es. Warum sollen die, die sich nach Kräften bemühen, falsch liegen und am Ende leer ausgehen? Was ist das für eine "Gerechtigkeit"? Was sind das für Maßstäbe?&lt;br /&gt;Paulus weiß: Übertriebener Eifer vor Gott hat keinen Wert. Es ist "Eifer ohne Erkenntnis", sagt er, bloßer Gesetzesgehorsam, der die Gerechtigkeit Gottes verkennt (falsch auslegt) und lieber seine eigene aufbaut - Menschen-gerechtigkeit (eben). Die mag das Zusammenleben von Menschen auf Erden zwar regeln und im Streitfalle schlichten. Das ist ohne Zweifel notwendig. Aber sie führt eben nicht hoch hinaus, in die Welt Gottes. Weil sie nicht Maß nimmt (und aus eigener Kraft wohl auch gar nicht nehmen kann) an dem, was die Gerechtigkeit Gottes ist: "Denn Christus ist das Ende des Gesetzes, so der Römerbrief, und jeder, der an ihn glaubt, wird gerecht." (Röm 10,4)&lt;br /&gt;Es wird deutlich: Das Maß, mit dem Gott seine Geschöpfe misst, ist aus einer anderen Welt. Es basiert nicht auf Leistung, sondern auf Gnade. Es ist ein Gottesgeschenk. Gnade heißt lateinisch "gratia". Darin steckt "gratis". Gottes Zuwendung ist vollkommen gratis, kostenlos. Und unberechenbar. Paulus sagt:&lt;br /&gt;Wer mit dem Herzen glaubt und mit dem Mund bekennt, wird Gerechtigkeit und Heil erlangen." (Röm 10, 10)&lt;br /&gt;Das ist die rettende Botschaft für alle, für Juden und Heidenchristen, für das Volk des Ersten und des Zweiten Bundes, für die älteren und jüngeren Geschwister im Glauben an den einen Gott.&lt;br /&gt;Papst Benedikt XVI. hat bei seinem Besuch in der Synagoge in Köln, (dem ersten Besuch eines Papstes in einer deutschen Synagoge überhaupt) auf beeindruckende Weise vor der Weltöffentlichkeit diese Geschwisterlichkeit von Juden und Christen betont:&lt;br /&gt;"Sowohl die Juden als auch die Christen erkennen in Abraham ihren Vater im Glauben und berufen sich auf die Lehren Moses und der Propheten. Die Spiritualität der Juden wird wie die der Christen aus den Psalmen gespeist. Mit dem Apostel Paulus sind die Christen überzeugt, dass Gnade und Berufung, die Gott gewährt, unwiderruflich sind." Die Worte des Papstes stiften vorsichtig Hoffnung. Sie ermutigen zu einem weiteren aufrichtigen und vertrauensvollen Dialog zwischen Juden und Christen. Und sie wecken das Vertrauen darauf, dass die Gnade Gottes am Ende größer ist als die Gewalt von Menschen, größer als Rassismus und Mord. Und wir - lassen wir das Wort von der umfassenden Gnade Gottes, die die Sünde der Welt hinweg nimmt, nicht zu leicht über unsere Lippen kommen? Wären nicht manchmal Stille und Schweigen besser? - Um in Momenten wie in Köln, wo Juden und Christen feierlich in einem Gotteshaus zusammentreffen, mit dem Juden Paulus in seinem Jahr den Lobpreis auf den einen Gott anzustimmen:&lt;br /&gt;"O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege! (…) Aus ihm und durch ihn und auf ihn hin ist die ganze Schöpfung. Ihm sei Ehre in Ewigkeit!" Amen. (Röm 11, 33. 36)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl. Ludger Verst, Kassel&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.st-familia-kassel.de/predigten/050821_verst.htm"&gt;http://www.st-familia-kassel.de/predigten/050821_verst.htm&lt;/a&gt; (Stand: 18.08.08)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-3033810041959694756?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/3033810041959694756/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=3033810041959694756' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3033810041959694756'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3033810041959694756'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/08/das-beste-im-leben-gibt-es-umsonst.html' title='Das Beste im Leben gibt es umsonst'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-2287358772019759960</id><published>2008-08-08T14:52:00.000-07:00</published><updated>2008-08-08T15:01:12.451-07:00</updated><title type='text'>Umgang mit der Angst</title><content type='html'>Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, Liebe Mitfeiernde,&lt;br /&gt;Das Hauptthema ist für uns heute klar - Freude: Freude am Pfarrfest, Freude am Wochenede, Freude am Zusammentreffen. Und das ist gut so. Aber verstehen wir das gut, dass Gott uns heute durch die Lesungen sagen will, wie wir nicht mit Freude, sondern erstaunlicher Weise mit Angst umgehen könnnen! (Mit Freude ist es einfacher, dazu brauchen wir keine Anweisungen).Paulus beschreibt im Römerbrief (9) seine Furcht von der Seele, er meint: das von Gott erwählte Volk Israel, seine Glaubensbrüder, können Jesus übersehen und dabei nicht bemerken, was sie verpassen: dass in ihm das Heil für alle Welt sei, dass sich in ihm Gott zu erkennen gebe und nicht mehr ein ferner Gott sei, dass das Warten auf den Erlöser-Messias ein Ende habe. Darunter leidet der Apostel, das macht ihn traurig, und er hat Angst davor, dass seine ganzen Anstrengungen umsonst gewesen sein könnten.&lt;br /&gt;Ganz ähnlich ist es in der ersten Lesung beim Propheten Elija. Der verkündeten Stelle voraus geht sein Wunsch zu sterben, weil er keinen Sinn mehr im Leben sieht. Da er sich noch zum Gottesberg Horeb aufgemacht hat, erzählt Prophet von seinem letzten Mut, der Angst noch etwas entgegen zu setzen, der Angst, das eigene Leben vernichtet zu haben und vor Gott nicht bestehen zu können. Was sich in der Gottesbegegnung dann vor der Höhle auf dem Berg abgespielt hat, das können wir nur erahnen. Die provozierten Naturgewalten lassen es nahegelegen sein, dass Elija um sein Leben bangte, und trotzdem ausgehalten hat, die Begegnung mit sich selbst und mit seinem Gott.&lt;br /&gt;Allen voran handelt das heutige Evangelium von der Angst, in dem sie sogar zweimal namentlich ausgesprochen wird. Die Jünger im Boot haben gemeinsam Angst, so große Angst, dass sie zu schreien beginnen. Auch Petrus allein auf dem See bekommt Angst und ruft Jesus um Hilfe an. Gibt es dazu wirklich einen Grund?.. Die Frage nach dem "Warum?" von Angst ist im allgemeinen nicht sehr ergiebig und hier schon gar nicht hilfreich. Angst tritt zumeist spontan auf, überraschend, unerwartet, deshalb ist sie auch mit Erschrecken verbunden. Nur weg von hier; aber das geht eben meistens auch nicht. Verurteilt sind wir, den Schrecken auszuhalten, der Angst ins Auge zu blicken. Und wahrscheinlich ist das (wie bei Elija) auch der einzige Weg überhaupt mit Angst umzugehen.&lt;br /&gt;Die Situationen im Boot auf dem See und die auf dem Berg können eigene Erfahrungen in uns wecken - Ängste, wie wir sie aus eigener Anschauung kennen. Drei von ihnen möchte ich nun nennen:&lt;br /&gt;Zunächst die Angst, allein zu sein, einsam, ohne ein verläßliches Umfeld, den Boden unter den eigenen Füßen zu verlieren. Von frühester Kindheit an gibt es diese höchst existenzbedrohende Angst in uns: Ob die Mama mich wirklich lieb hat, ob der Papa auch wirklich wieder nach Hause kommt - und das dazu gehörende Erschrecken, wenn die Eltern länger ausbleiben als angekündigt. Später ist es wohl mehr die Angst, den Partner zu verlieren und auf einmal alleine dazustehen. Oder die Isolation in einer Gruppe, in der man sich nicht angenommen fühlt. Vielleicht der Schrecken, bei allen ach so guten Freundschaften plötzlich doch mutterseelenallein zu sein, weil die Beziehungen so wenig tragen, wie das Wasser, auf dem Petrus steht, weil sie nur scheinbar verläßlich sind.&lt;br /&gt;Dann: Die Angst vor dem Neuen, Unbekannten, dem Fremden. Die Jünger sind so mit sich selbst beschäftigt, dass sie im Ungeahnten eine Bedrohung erleben müssen. Was da von außen auf sie zukommt, muss etwas Furchtbares sein, und so fürchten sie sich, geraten in Panik, das ist der Fluchtpunkt jeglicher Angst. Ihre Sinne, ihr gesunder Menschenverstand versagt. So irrational und angstbesetzt reagieren Menschen häufig. Z.B. in der Konfrontation mit einer neuen Aufgabe, die wir ablehnen, noch bevor wir sie überhaupt begriffen haben. Veränderungen, Ortswechsel, neue Kollegen - sie machen uns grundsätzlich Angst, ohne die Chancen, die in ihnen stecken können auch nur anschauen zu wollen. So verpassen die Jünger um Haaresbreite ihren Herrn und Meister. So verpassen wir im Neuen wohl häufig genug Gottes Wege in unserem Leben. Weil die Angst uns lähmt.&lt;br /&gt;Und drittens: Die Angst zu versagen, nicht zu genügen, den Ansprüchen anderer nicht, aber auch nicht den eigenen inneren Vorstellungen, dem Bild, das ich mir von mir selbst gemacht habe. Womöglich ist das der tiefste innere Anlass bei Petrus und Elija für deren Angstattacke. Dort hat sie es besonders leicht, die Angst, uns manipulierbar und letztlich wehrlos zu machen, an den Projektionen der eigenen Empfindlichkeiten und Sehnsüchte: Ich will gut sein. Ich will es recht machen. Ich will besser sein als andere. Ich will fromm, klug, schnell genug sein. Ich will mutiger sein als die übrige Welt. Dort in der Tat, dort hat die Angst es leicht.&lt;br /&gt;Liebe Gemeinde, Liebe Gäste,&lt;br /&gt;Es ist gut, das alles sehr genau zu kennen, die Mechanismen der eigenen Seele immer besser zu verstehen. Und dennoch sind uns oft die Hände gebunden. Die Angst läßt sich nicht gut vertreiben, wenn sie erst einmal aufgetreten ist. Was also tun? Elija hält geduldig aus, Paulus schreibt sich die Wut vom Herzen, Petrus schreit um Hilfe. All das ist gut und es ist ausdrücklich erlaubt - angesichts der Angst. Die Bibel sagt: Auf diese Weise kommt Gott mit ins Spiel, als Begleiter an unserer Seite: nicht als Vernichter der Angst, wohl aber als der, der auch dann noch da ist, wenn uns die Luft zum Atmen auszugehen droht.&lt;br /&gt;(Vgl. www.kirchameck.de/Pred104Steiger.html)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-2287358772019759960?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/2287358772019759960/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=2287358772019759960' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/2287358772019759960'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/2287358772019759960'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/08/umgang-mit-der-angst.html' title='Umgang mit der Angst'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-1190758615695090249</id><published>2008-08-02T04:15:00.000-07:00</published><updated>2008-08-02T04:17:16.331-07:00</updated><title type='text'>Gebt ihr ihnen zu essen!</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;Das kennen wir leider alle auch: Es gibt solche Tage, die man am liebsten aus dem Kalender streichen würde. Oft ist es eine schlechte Nachricht, die uns regelrecht umhaut, vielleicht über eine Krankheit oder einen Unfall in unserem persönlichen Umfeld. Solch ein schlechter Tag könnte es bei Jesus auch werden. Soeben hat er eine ganz bittere Nachricht erhalten. Johannes der Täufer ist enthauptet worden, und zwar wegen seiner öffentlichen Kritik an Herodes (Und dieser lebte in einem ehebrecherischen Verhältnis mit seiner Schwägerin und Nichte Herodias (Mt 14,3-12)). Deren Tochter Salome wünschte sich seine Enthauptung als Lohn für einen Tanz zum Geburtstag des Herodes – ein bekannter Stoff für viele Filme und Gemälde...&lt;br /&gt;Jesus ist so von Trauer erfüllt, dass er jetzt allein sein will. Wir haben gerade gehört, dass er mit einem Boot auf dem See fährt, um erst einmal Abstand zu bekommen, zu beten und nachzudenken. Doch diese Auszeit, die Jesus sich genommen hat, hält nicht lange an. Vom Ufer aus haben ihn viele Menschen erkannt. Sie gehen ihm am Ufer entlang hinterher. Sie suchen seine Nähe, sein Wort und auch Heilung - um jeden Preis. Jesus wird dringend gebraucht, denn diese Menschen wollen wissen, was dieser berühmte Rabbi ihnen zu sagen hat. Sie hungern nach seinem Wort. Dafür sind sie ihm bis an diesen abgelegenen Ort gefolgt. Als Jesus die Menge sieht, hat er Mitleid mit ihnen, wie es im Evangelium heißt. Er steigt aus und kümmert sich um sie, spricht mit ihnen und heilt die Kranken, die bei ihnen sind. Die Begegnung mit der Menge zieht sich in die Länge. Es sind viele, und Jesus nimmt sich offenbar Zeit für jeden. Während Herodes kurz zuvor mit Gewalt ein Leben genommen hat, schenkt Jesus nun vielen ein neues Leben. Worüber er zu ihnen spricht, wird im heutigen Evangelium gar nicht verraten. Etwas anderes steht im Mittelpunkt des Interesses.&lt;br /&gt;Jetzt erst treten die Jünger Jesu in Erscheinung. Im Evangelium heißt es: "Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen, und es ist schon spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können." - Ja, so sind sie, die Jünger. Sie werden unruhig, weil Jesus mal wieder nur voller Mitleid an die hilfesuchenden Menschen denkt, ohne die organisatorischen Probleme zu sehen. Ihre Formulierung ist brutal deutlich:"Schick doch die Menschen weg!" Wenn die Leute noch länger da bleiben, muss man sich etwas einfallen lassen für ihre Verpflegung. Und da wissen sie beim besten Willen nicht, wie das bei einer solchen Menge gehen soll.&lt;br /&gt;"Schick doch die Menschen weg!" - Wie oft denken wir das auch! Als einzelne Christen und auch als Kirche sehen wir oft genug so viele handfeste Probleme, dass wir wie die Jünger schnell kalkulieren:Das schaffen wir nie! Wie soll das bloß gehen? Wenn wir die Nachrichten im Fernsehen anschauen, kann uns schlecht werden: Krieg, Elend, Hunger! Etwa 24.000 Menschen sterben pro Tag an Hunger, etwa 13.000 Kinder sterben pro Tag an den vielen Folgen von Hunger, errechnete die UNICEF. Doch nicht nur diesen Hunger sehen wir. Auch den Hunger nach Zuwendung, den Hunger nach Sinn im Leben, den Hunger nach Liebe...Wie viele Kinder warten auf Eltern, die sich um sie kümmern? Wie viele Alte warten auf jemanden, der Zeit für sie hat? Wie viele Menschen auch in unserer eigenen Kirchengemeinde würden sich über ein gutes Gespräch freuen! Wie viele Reiche mit übervoll beladenen Tischen sind innerlich bitterarm und hungern nach wirklicher Wertschätzung ohne Blick auf ihr Geld? - Die Welt hungert. Und wir sind mittendrin in dieser Welt.&lt;br /&gt;Wie reagiert Jesus auf die deutliche Aufforderung der Jünger? Schickt er die vielen Menschen mit einer eiligen und energischen Handbewegung weg? Das Evangelium verrät es: "Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns."&lt;br /&gt;So klang es damals, und so klingt es heute. Wir rechnen auch unsere vorhandenen Mittel aus und müssen erkennen: Das reicht nicht! Wir haben nicht genug, um allen zu geben, wir können nur wenigen Menschen ihren Hunger nehmen. Schick die Leute weg!Sie sollen uns in Ruhe lassen. Es überfordert uns und überschreitet schmerzlich unsere Grenzen. Wir können von Glück sagen, wenn wir selber über die Runden kommen!&lt;br /&gt;Ja, wir müssen es dir eingestehen, Lieber Herr Jesus: "Es mangelt uns an genügend Kraft und Möglichkeiten. Auch als Kirche sind wir oft nur eine Art Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Jesus, Du siehst, wir würden liebend gerne helfen, aber es geht beim besten Willen nicht immer. Sieh das ein! Es ist nicht so einfach…!"&lt;br /&gt;Jesus hat gut zugehört und nimmt die Bedenken seiner Jünger ernst. Er hört sich auch alles geduldig an, was wir ihm sagen. Er hört wie bei den Jüngern damals, dass die Not daraus spricht. Es ist die alte Angst der Menschen, letztlich selbst zu kurz zu kommen. Es ist der alte Zweifel, der Mangel an Glaubensmut: Theoretisch glaube ich schon, dass Jesus hilft, aber ganz praktisch und bei mir und bei uns – nicht 100 % - das wage ich nicht zu glauben!&lt;br /&gt;Und Jesus lässt die Bedenken der Jünger überhaupt nicht gelten. Er sagt nur mit Blick auf die fünf Brote und zwei Fische: "Bringt sie her! Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen."&lt;br /&gt;Wir sollen das, was wir Menschen haben, zu ihm bringen. Das ist seine klare Ansage. Es mag uns sehr wenig vorkommen, aber wir sollen unseren Teil zu ihm bringen. Kürzer gesagt nur: "Bringt sie her!" - Und dahinter steht im heutigen Evangelium unübersehbar Jesu Ausrufezeichen!"Natürlich sehe ich eure Schwachheit, natürlich sehe ich eure Armseligkeit, eure engen Grenzen. Natürlich sehe ich die Fallen, in die ihr immer wieder hineintappt: Die Falle der Resignation und des kirchlichen Selbstmitleids, die Falle der Gleichgültigkeit, und was am schlimmsten ist: die Falle des Zweifels an Gottes Güte und Barmherzigkeit!" Jesus wird energisch, denn er sagt den Jüngern nicht nur, dass sie ihre Gaben bringen sollen, sondern er befiehlt im gleichen Atemzug, dass die Leute sich ins Gras setzen sollen. Das heißt doch: Wenn ihr mir das bringt, was ihr habt, dann kann es gleich losgehen mit dem Sättigen der Menschen."Gebt ihr alles, was ihr geben könnt, und bringt es zu mir. Dann bin ich dran." Wer das Alte Testament wie die meisten Juden damals gut kennt, der weiß: man rechnete damit, dass der verheißene Messias einst das Volk speisen wird, so wie Gott es mit Wachteln und Manna auf der Wüstenwanderung für sein Volk Israel tat. Ja, er wird seine Speise zur rechten Zeit geben...Was jetzt also geschieht, ist nicht nur ein ungeheuer beeindruckendes Wunder, sondern soll für gläubige Juden ein Zeichen sein, wer Jesus ist: "Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern…"Diese Wortwahl Jesu erinnert uns natürlich sofort an seine Worte im Abendmahlssaal, beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern, wo es heißt: "Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es seinen Jüngern und sagte: Nehmet und esset, Nehmet und trinket…" (Mt 26,26-28)&lt;br /&gt;In der heutigen Szene haben wir also ein Bild für die Eucharistie: Was wir dem Herrn an Gaben bringen, das wird von ihm verwandelt. Daraus ergibt sich aber auch: Was wir nur für uns behalten und nicht abgeben, das kann auch nicht von ihm zum Heil der Welt verwandelt werden. Und was die Verwandlung unserer Gaben bewirken kann, schildert der Schluss des Evangeliums. Nachdem Jesus die Brote in Stücke gebrochen hatte, gab er sie den Jüngern. Weiter heißt es:"… die Jünger aber gaben sie den Leuten, und alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die übrig gebliebenen Brotstücke einsammelten, wurden zwölf Körbe voll. Es waren etwa fünftausend Männer, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder."&lt;br /&gt;Wenn wir unseren Teil gegeben haben, können wir erleben, wie großzügig Gott wird, wenn er die verwandelten Gaben austeilt: Er schenkt uns allen viel mehr, als wir überhaupt verbrauchen können! Das ist ein kleiner Vorgeschmack auf den Himmel, auf die Überfülle der liebenden Fürsorge Gottes. Damals waren es 12 Körbe voll mit Brotresten, das erinnert an die 12 Stämme Israels.&lt;br /&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;br /&gt;Wenn Jesus also damals wie heute dazu aufruft:"Gebt ihr ihnen zu essen!", dann ist das kein netter frommer Spruch. Er meint es ernst. Niemand wird von ihm einfach so heimgeschickt.Wir wollen nicht hungrig bleiben, und andere auch nicht. Bringen wir Jesus also unsere Gaben, nicht nur bei der Kollekte. Jeder Tag, an dem wir großzügig von dem abgeben, was wir haben an Geld, Zeit, Ideen, Hilfeleistungen und allem, wonach gehungert wird, der wird ein guter Tag. Den braucht niemand aus dem Kalender zu streichen. Im Gegenteil. Amen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl. http://predigtgarten.blogspot.com/2008/07/18sonntag-im-jahreskreis-03aug2008.html&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-1190758615695090249?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/1190758615695090249/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=1190758615695090249' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/1190758615695090249'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/1190758615695090249'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/08/gebt-ihr-ihnen-zu-essen.html' title='Gebt ihr ihnen zu essen!'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-5254040977620400260</id><published>2008-06-30T13:47:00.001-07:00</published><updated>2008-06-30T13:53:58.158-07:00</updated><title type='text'>Während Urlaubszeit diesen schönen Predigtgarten besuchen :-)</title><content type='html'>&lt;a href="http://predigtgarten.blogspot.com/"&gt;http://predigtgarten.blogspot.com/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-5254040977620400260?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/5254040977620400260/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=5254040977620400260' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5254040977620400260'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5254040977620400260'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/06/urlaubszeit.html' title='Während Urlaubszeit diesen schönen Predigtgarten besuchen :-)'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-2444865058426399446</id><published>2008-06-20T14:28:00.000-07:00</published><updated>2008-06-20T14:30:43.667-07:00</updated><title type='text'>"Fürchtet euch nicht vor den Menschen!"</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;Woher wissen wir das denn? Woher wissen wir denn, dass wir keine Angst zu haben brauchen? Wieso sollen ich denn glauben, dass es dieser Gott wirklich gut mit uns meint, dass er uns wirklich, so wie es Jesus uns immer wieder versichert, dass er uns wirklich auffängt, dass wir von ihm getragen sind und uns voll auf ihn verlassen können? Wer sagt uns denn, dass das alles auch wirklich so ist? (Ich denke, jedem, der einmal begonnen hat, sich auf den Gott einzulassen, gehen diese Fragen immer wieder durch den Kopf).&lt;br /&gt;Wer sagt uns denn, dass wir uns wirklich auf diesen Gott verlassen können?..&lt;br /&gt;Ich fürchte, dass die Antwort auf diese Frage im Grunde ganz einfach ist. Ich spüre, dass man diese Frage ganz schnell beantworten kann. Die Antwort heißt nämlich schlicht und ergreifend: Niemand! Es gibt niemanden, der uns so eine Versicherung geben könnte. Es gibt niemanden, der uns unsere Zweifel im letzten ausräumen würde.&lt;br /&gt;Vielleicht ist das so ähnlich wie mit einem kleinen Kind, einem Kind, das im Schwimmbad am Beckenrand sitzt, und zu dem die Mutter ruft: "Spring, ich fange dich auf! Und hab' keine Angst, du gehst nicht unter, ich halte dich schon!"&lt;br /&gt;(Anhand dieses Bildes können wir die Frage der Jünger an Jesu besser verstehen:&lt;br /&gt;Wer ist im Himmelreich der Größte?&lt;br /&gt;Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte&lt;br /&gt;und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt&lt;br /&gt;und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind,&lt;br /&gt;der ist im Himmelreich der Größte.&lt;br /&gt;Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt,&lt;br /&gt;der nimmt mich auf. )&lt;br /&gt;Wer sagt diesem Kind denn, dass es wirklich so ist? Wer versichert ihm eigentlich, dass es die Mutter im entscheidenden Augenblick auch wirklich auffängt und hält? Dem Kind bleibt nichts anderes übrig, als es ganz einfach zu versuchen. Einfach zu springen, in der Hoffnung, dass es schon gut gehen wird.&lt;br /&gt;Das erste Mal wird es das vielleicht ganz zögerlich tun, abwarten, Anlauf nehmen und wieder abbrechen, darauf warten, dass es die Mutter immer wieder ermuntert. Irgendwann einmal aber muss das Kind es dann ganz einfach versuchen, im Vertrauen darauf, dass es schon gut gehen wird. Und wenn es dann gesprungen ist, wenn es dann aufgefangen wurde, wenn es dann einmal gespürt hat, wie toll das sein kann, sich ganz auf einen anderen verlassen zu können, sich wirklich auf den verlassen zu dürfen, weil er mich eben tatsächlich nicht fallen gelassen hat, Sie wissen, wie Kinder dann in aller Regel reagieren. Wenn das Kind sich dann, das erste Mal wirklich getraut hat, und wenn es dann unter großem Spritzen in den Armen der Mutter gelandet ist, dann kommt doch unter quietschendem Vergnügen in aller Regel als aller erste Reaktion: "Mama, noch einmal!"&lt;br /&gt;Es gibt uns niemand die Versicherung, dass wir aufgefangen werden, dass wir uns wirklich verlassen dürfen, voll in einen anderen fallen lassen dürfen. Das erste Mal müssen wir es ganz einfach versuchen. Wenn wir es dann aber einmal erlebt haben, dann dürfen wir auch darauf vertrauen, dass wir es auch zukünftig wagen können.&lt;br /&gt;Das heutige Evangelium wirkt auf uns, als ob Gott uns, ganz ähnlich wie solche eine Mutter im Schwimmbad, als ob Gott uns, seinen Kindern, zurufen würde: "Springt doch, ich fange euch auf! Und fürchtet euch nicht, habt keine Angst, ich würde euch doch nie fallen lassen, Ihr seid viel mehr wert, als tausend Spatzen!"&lt;br /&gt;Eine Versicherung für das, was er uns da sagt, die gibt es nicht. Aber wir haben es doch alle selbst schon einmal erlebt. Wenn wir in unserem eigenen Leben zurückblicken, wenn wir so manche Situation betrachten, in der es gerade noch einmal gut gegangen ist, wo wir gerade noch einmal davon gekommen sind, von der wir im Nachhinein selbst sagen müssen: "Menschenskind, habe ich da noch einmal Glück gehabt!" Wenn wir auf solche Situationen in unserem Leben schauen, dann können wir doch entdecken, dass wir schon mehr als einmal in den zurückliegenden Jahren von diesem Gott aufgefangen und gehalten worden sind. Dann müsste es uns doch eigentlich ganz ähnlich gehen, wie diesem Kind, das beim ersten Sprung in die Arme seiner Mutter ganz deutlich gespürt hat: Jawohl es stimmt, die fängt mich auf, die lässt mich nicht ins Wasser fallen.&lt;br /&gt;Ich darf mich auf Gott verlassen: zu Hause und im Urlaub, in den Sommerferien, nicht deswegen, weil es irgendjemanden geben würde, der mir eine Versicherung dafür gibt, und erst recht nicht deswegen, weil ich alles verstehen würde, was er tut. Ich darf mich auf ihn verlassen, weil er schon so oft gezeigt hat, dass er mich nicht im Stich lässt. Denn wenn wir das wirklich einmal erlebt haben, dann dürfen wir auch darauf vertrauen, dass ich es auch zukünftig mit diesem Gott wagen können.&lt;br /&gt;In Gottes Hand&lt;br /&gt;Gedicht&lt;br /&gt;Ich bin dein Gott, halt' dich in rechter Hand!Vor aller Zeit hab ich dich schon gekannt,hab dir geschenkt mein ew'ges Gnadenlicht,und sage immer wieder: fürcht' dich nicht!O fürchte dich nicht mehr, ich bin mit dir!Und weiche nicht, denn ich, dein Gott, bin hier,drum stehe fest, den Glauben trage hoch!Ich stärke dich, und helfen will ich auch!Ich werde Quellen öffnen auf dem Feld,damit man sieht und merkt und gleich erkennt:die Wüste wird zu einem blühend Land -dies hat getan des ew'gen Gottes Hand.* * *So hat mein Gott in seinem Wort gesagt,auf Ihn nur harre ich - Er gibt mir Kraft!Wie soll ich da noch ängstlich schau'n umher?Ich bin in seiner Hand - was brauch ich mehr?&lt;br /&gt;Amen.&lt;br /&gt;Copyright © 2007 by Katja Sawadski, 2005, &lt;a href="http://www.christliche-gedichte.de/"&gt;www.christliche-gedichte.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vgl. Predigten im Jahreskreis - Lesejahr A&lt;br /&gt;Dr. Jörg Sieger in:&lt;br /&gt;http://www.joerg-sieger.de/predigt/jahr_a/a_11d.htm&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-2444865058426399446?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/2444865058426399446/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=2444865058426399446' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/2444865058426399446'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/2444865058426399446'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/06/frchtet-euch-nicht-vor-den-menschen.html' title='&quot;Fürchtet euch nicht vor den Menschen!&quot;'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-1441642853540779951</id><published>2008-06-14T01:51:00.000-07:00</published><updated>2008-06-14T02:05:54.499-07:00</updated><title type='text'>"Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden"</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;"Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben" (Mt 10,7 f). Mit diesen Worten hat Jesus die zwölf Apostel zum erstenmal ausgesendet zu den Menschen. Sie sollten sich an das Volk der Juden wenden; erst später wird die Aussendung an die Heiden erfolgen (vgl. Mt 28,19 f).&lt;br /&gt;Die Wucht dieser Worte ist uns wahrscheinlich gar nicht so bewußt. Was muss es geheißen haben, als Jesus zum Beweis dafür, dass das Reich Gottes in seiner Person wirklich angekommen ist, große Zeichen und Wunder durch seine Apostel und Jünger geschehen ließ!&lt;br /&gt;Wenn Kranke gesund werden, die man schon aufgegeben hat -, wenn sogar Tote wieder zum Leben erweckt werden -, wenn Aussätzige rein werden, die aufgrund ihrer ansteckenden Krankheit zu den von der Gesellschaft Ausgestoßenen und von allen Gemiedenen zählen -, wenn Menschen von bösen und finsteren dämonischen Mächten befreit werden und sie sich wieder freuen können am Leben: dann sind all dies große Dinge und Zeichen, die da geschehen. Sie sollen anschaulich machen, was es bedeutet, dass das Himmelreich bereits angekommen ist auf dieser Erde!&lt;br /&gt;Da Jesus Christus ausgerechnet zwölf Männer erwählt hat mit dieser Sendung der Verkündigung des Reiches Gottes, hat es seinen Grund darin, dass er damit die Fortsetzung und Erfüllung der Erwählung des Volkes Israel in seinen zwölf Stämmen anzeigen wollte. Die zwölf Apostel sind im "neuen Israel", in der Kirche, also in der Gemeinschaft derer, die an Jesus Christus glauben - wie die Grundsteine, auf denen alles übrige aufgebaut ist (vgl. Offb 21,14). Der Schlußstein aber ist Jesus Christus selber (vgl. Eph 2,20). All das, was die Propheten verheißen und die Menschen ersehnt haben, wird in Jesus Christus erfüllt. Er ist der Messias, der Christus, der Gesalbte und Sohn des lebendigen Gottes, der das Heil und die Erlösung bringt. Als Erlöser wird er den Menschen das umfassende Heil für Leib und Seele bringen. Es wäre einseitig, im Christentum nur die Befreiung von seelischer Last und Sünde zu sehen. Gewiß ist es auch so: Die Sünde als Trennung von Gott ist das Grundübel. Und davon hat uns der Sohn Gottes vor allem erlöst. Doch werden von Jesus auch die körperlichen Leiden und Beschwerden hineingenommen in das erlösende Heilswirken Gottes. Wenn auch nicht jede Krankheit geheilt wird, so soll doch all dieses Negative und Belastende, Krankmachende und Leidvolle uns zum Heile werden. Jesus hat selber alles auf sich genommen und trägt es mit uns. Gerade hierin zeigt sich die Liebe Jesu zu den Menschen, dass er uns in allen leiblichen und seelischen Nöten ernst nimmt und begleitet.&lt;br /&gt;Jesus Christus braucht zu allen Zeiten Mitarbeiter! Schon als er auf Erden lebte, hat er die Apostel und Jünger in seine Nachfolge berufen. Auch heute sucht er Menschen, die sich ihm ganz zur Verfügung stellen, in den verschiedenen Diensten. So sollen wir alle einträchtig zusammenwirken zur gegenseitigen Auferbauung in Wahrheit und Liebe und zum Lobe Gottes.&lt;br /&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;br /&gt;Machen wir uns die Worte Jesus zu eigen: "Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden." Begleiten wir die Berufenen zum Priesterdienst und zu anderen Diesnten in der Kirche durch unser Gebet, Unterstützung und beten wir, dass sich viele entscheiden, dem Ruf der göttlichen Liebe zu folgen!&lt;br /&gt;Für jeden und jede gibt es wichtige Aufgaben im Reiche Gottes, wir alle sind berufen, jeder auf seine Weise. Empfehlen wir unsere Anliegen der Fürbitte des Unbefleckten Herzens Mariens. Die Gottesmutter möge uns hinführen zu Jesus ihrem Sohn, der ein Herz für die Menschen hat. Er will uns alle im Reich seines himmlischen Vaters sehen und versammeln. Amen.&lt;br /&gt;(Vgl. Kaplan Dr. Josef Spin Spindelböck Ybbs an der Donau )&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-1441642853540779951?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/1441642853540779951/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=1441642853540779951' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/1441642853540779951'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/1441642853540779951'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/06/bittet-also-den-herrn-der-ernte.html' title='&quot;Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden&quot;'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-5834798864689598320</id><published>2008-06-06T16:04:00.000-07:00</published><updated>2008-06-06T16:07:11.634-07:00</updated><title type='text'>Jesus lässt niemanden links liegen:-)</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;Auf dem Schulhof oder zu Hause, wenn es darum ging zum Fußballspiel zwei Mannschaften zu wählen, dann wurden meist zwei Spielführer gewählt: In der Regel waren es die zwei besten Fußballer. Dann wurde nacheinander die restliche Mannschaft ausgewählt. Wen nahm man meist als Ersten? Klar. Den ihrer Meinung nach besten Spieler. Wer blieb übrig?.. Die nicht so gut Fußball spielen können. Ich war meist bei den letzten, wenn nicht sogar der allerletzte, den man wählte. Ja, so wurden, so werden auch heute für Euro 2008 die Mannschaften ausgewählt...&lt;br /&gt;Da will man also meist nur die Besten in seiner Gruppe haben. Ein bisschen anders ist es, wenn man bei den Ministranten oder in der Firmgruppe aufgenommen werden will. Da genügt meist, dass man Interesse hat, dass man gerne und regelmäßig kommt, und dass man mit den anderen gut auskommen kann. Aber auch das ist nicht immer leicht.&lt;br /&gt;Bei den Erwachsenen ist es ähnlich. Nicht nur bei Spielen wie Fußball... sondern auch bei so wichtigen Dingen wie im Berufsleben. Worauf wird wohl z.B. ein Firmenchef schauen, wenn er neue Mitarbeiter sucht?.. Achtet er nicht darauf, wer gute Punkte hat, wer besonders geeignet erscheint und wer sich gut benehmen kann?! Andere tun sich bei der Bewerbung vermutlich schwer. Darum lernen die Kinder ja schon in der Schule, jeder und jede, so gut er kann. Aber etwas anderes ist es, wenn sich z.B. eine Wander-, oder Fahrradgruppe zusammenschließt. Da kommt es zuerst auf die gleichen Interessen an, auf Freundschaft. Da wartet man schon einmal in aller Ruhe sogar auf den Langsamsten.&lt;br /&gt;Es gibt auch andere Gruppen für Kranken oder Süchigen, oder Trauernden - die so genannten Selbsthilfegruppen. Solche Menschen haben dieselbe Krankheit oder sie sind Familienangehörige von Kranken oder Verstorbenen. Sie wollen miteinander sprechen, einander ermutigen, trösten und helfen. Können wir uns vorstellen, dass jemand aus so einer Gruppe ausgeschlossen wird, weil er krank oder ungeschickt ist? Nein, im Gegenteil: Gerade deshalb sind diese Gruppen ja da. Ein Glück, dass es solche Gruppen gibt!&lt;br /&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;br /&gt;Jesus suchte Leute, die mit ihm gingen und die seine Botschaft weitertragen sollten. Welche Menschen hätten wir ausgewählt, wenn wir an Jesu Stelle gewesen wären?.. -Tüchtige, bei den Leuten anerkannte und beliebte Menschen? Solche, die gut reden können und die vor allem fromm sind? Sie sollen ja ein Vorbild sein und keine Schande machen. An ihnen sollen die Leute sehen, wie gut Jesus selbst ist.&lt;br /&gt;Wer erinnert sich, wie Jesus in unserem heutigen Evangelium vorging? Wen hat Jesus eingeladen, sein Jünger zu werden? Ja, das war dieser Mattäus, ein Zöllner. Wir wissen schon angeblich, die Zöllner mochte man damals gar nicht gerne. Zöllner waren meist die gehassten Menschen. Und so einen - Mattäus - macht Jesus zu seinem Jünger(?!), zu einem Apostel(?!). Die anderen Leute, die sogenannten Anständigen, die Pharisäer, ärgern sich.&lt;br /&gt;Ich finde es grandios, dass Jesus den Mattäus und die anderen Zöllner und all die anderen Sünder damals nicht links liegen ließ Übrigens zu LINKS /Klammer auf: es war links viele Jahrhunderte negativ bewertet und deshalb sind auch so viele Begriffe dementsprechend entstanden ("ein linker Schmierfink " etc.). Ein anderes Beispiel ist das Wort sinister für unheilvoll oder unglüclich. Das lateinische Wort sinister heißt nämlich links. Wenn jemand unbeholfen ist, ist er nicht 'rechtisch', sondern 'linkisch'. Wenn meine Vorgehensweise in Ordnung ist, ist sie nicht 'linkig', sondern 'richtig'. Das juristische Regelwerk heißt ja auch nicht 'Link' und Gesetz, sondern 'Recht' und Gesetz. Das rührt daher, dass 70 Prozent aller Menschen Rechtshänder sind / Klammer zu. Jetzt zurück zu Evangelium. Jesus hat heute zu seinen Hörern gesagt: "Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken." (2x) Wir nennen Jesus unseren "Heiland". Wer merkt, dass er nicht heil, nicht gesund, nicht immer gut ist und das ändern möchte, der ist von Jesus angenommen und wird heil gemacht. Wer mit seinem jetzigen Leben spürt, dass ihm Jesus helfen kann, besser zu werden, der folgt Jesus, der ist sein Jünger, sein Apostel. Wer zugibt, dass er ein Sünder ist, der darf mit Jesus an einem Tisch essen, bei dem kehrt Jesus ein.&lt;br /&gt;Ich finde es grandios, dass Jesus Mattäus damals nicht links liegen ließ(!)&lt;br /&gt;Auch uns lässt Jesus nicht fallen. Es ist beruhigend zu wissen, dass Gott mich auch dann wichtig nimmt, wenn ich "der Letzte" oder "die Letzte" bin. Ich muss ihm nicht beweisen, was für eine Persönlichkeit ich bin. In der 1. Lesung sagt uns Gott: "Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, Erkenntnis Gottes, nicht Brandopfer." In der Frohen botschaft unterstreicht Jesus: "Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer." Es ist also gut, wenn ich, du, Sie an Gott glauben und unsere Nächsten lieben. Aber wir müssen uns nicht selbst erlösen, wir müssen uns vor allem nicht immer nur "selbst helfen": Das macht Jesus, und der kann es besser als ich, du, Sie! Es stimmt, oder?&lt;br /&gt;Vgl.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.catho.be/ftp/paroisses/liege/MicWe9982/test/html/predigten/predigtJK10A05.htm"&gt;http://www.catho.be/ftp/paroisses/liege/MicWe9982/test/html/predigten/predigtJK10A05.htm&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-5834798864689598320?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/5834798864689598320/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=5834798864689598320' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5834798864689598320'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5834798864689598320'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/06/jesus-lsst-niemanden-links-liegen.html' title='Jesus lässt niemanden links liegen:-)'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-3315127908127230262</id><published>2008-06-03T12:15:00.000-07:00</published><updated>2008-06-30T15:05:20.062-07:00</updated><title type='text'>Wo Jesus draufsteht, muss auch Jesus drin sein!</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder erschüttern uns schreckliche Bilder, wenn das Meer oder ein Fluss mit der zerstörerischen Naturgewalt der Wassermassen von einem Tag zum anderen ganze Landstriche zerstören und tausendfach Leid und nicht selten Tod bringen. Auch ein Orkan, der über uns hinwegfegt wie Kyrill, Emma, Kirsten und wie sie alle heißen, hinter-lässt eine Schneise der Verwüstung mit Millionenschäden. Wenn jedoch ein Haus nicht solide gebaut ist, dann ist die persönliche Katastrophe eigentlich schon vorprogrammiert.&lt;br /&gt;Wie erleben wir Jesus heute?Um die heutige Botschaft Jesu besser verstehen zu können, betrachten wir zuerst die erste Aussage des zweiteiligen Evangeliums vom Sonntag: Jesus erklärt seinen Jüngern, dass es viele geben wird, die ausdrücklich in seinem Namen auftreten werden und dabei sogar Wundertaten vollbringen. Wenn sie dann aber eines Tages vor Jesus stehen und ins Himmelreich wollen, wird er zu ihrem Schrecken antworten: „Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!“&lt;br /&gt;Zuerst einmal sind wir irritiert: Da setzen sich Menschen tatkräftig für Jesu Botschaft ein, haben damit offensichtlich auch Erfolg, und dann reagiert Jesus mit heftiger Kritik. Wer kann das verstehen?Freut Jesus sich denn gar nicht über diese engagierten Leute?Sie sprechen ihn doch auch ausdrücklich mit „Herr, Herr“ an und bestätigen damit seine Autorität als Gottes Sohn. Kann man denn noch mehr verlangen als solch einen Einsatz für das Reich Gottes, dazu noch ausdrücklich im Namen Jesu?&lt;br /&gt;Wir kommen der Zurechtweisung durch Jesus auf die Spur, wenn wir genauer hinhören: Jesus nennt sie „Übertreter des Gesetzes“. Das Gesetz, das diese Erfolgschristen, Erfolgsprediger und Wundertäter übertreten, ist also der Angelpunkt, an dem alles hängt. Es geht nicht um ein menschliches Gesetz, um irgendwelche Paragraphen und Verordnungen, die sie vielleicht übersehen hätten. Nein, Jesus sagt ihnen auf den Kopf zu, dass sie das Gesetz Gottes übertreten haben. Dieses Gesetz besteht darin, alles aus Liebe zu Gott und alles nach seinem Willen zu tun. Das beten wir ja auch im Vaterunser: „Dein Wille geschehe…“&lt;br /&gt;Man könnte den Vorwurf Jesu also so übersetzen: Ja, ihr wart wirklich toll! Super habt ihr das gemacht, spitzenmäßige Predigt, Leute geheilt und Wunder gewirkt. Die Bewunderung und der Beifall aller Mitchristen sind euch sicher!Aber seid doch mal ehrlich: Um was ging es euch dabei wirklich? War da nicht auch eine große Portion eigene Eitelkeit dabei? Wart ihr nicht auch stolz darauf, besser dazustehen als euer Amtskollege, euer Mitchrist?Schön, dass jede Woche was in der Zeitung stand über euch ! Aktionen hier und Aktionen da, hier ein Konzert, da ein Spektakel…&lt;br /&gt;Jesus kann ganz offen sein. Er ist nicht gegen Erfolg, aber er darf nie zum Maßstab werden. Jesu Belehrung ist eindeutig: es gibt nur einen einzigen Maßstab für Christen, und der heißt, den Willen Gottes zu tun. Es reicht nicht, möglichst laut „Herr, Herr“ zu rufen und toll zu sein. Der Vater im Himmel will nicht unsere Großtaten, sondern unser Herz und die Erwiderung seiner barmherzigen Liebe.&lt;br /&gt;Jesus ist gegen Falschspieler und gegen Fälscher. Wir kennen das auch aus dem Alltag: da wird Markenware imitiert und billig auf den Markt geschleust. Äußerlich sieht das vielleicht super aus, aber oft genug stimmt die Qualität nicht, und die Sicherheit kann in Gefahr sein, zum Beispiel bei nachgemachten Auto-Ersatzteilen.&lt;br /&gt;Falschspieler haben bei Jesus wenig Chance. Da regt er sich richtig auf. Wo Jesus draufsteht, muss auch Jesus drin sein! Du kannst alle Wunder dieser Erde tun und das Weihwasser literweise trinken – es wird dir nichts helfen, wenn du dich nur des Namens Jesus bedienst. Du betreibst dann doch nur Etikettenschwindel!&lt;br /&gt;Frage also immer danach, was Gottes Wille ist, und nicht dein eigener Wille.Da kann es dir allerdings oft genug passieren, dass dies nicht das Gleiche ist.Es kann sogar richtig unangenehm werden und weh tun: Vielleicht ist für Gott dein Riesenerfolg nicht wirklich so wichtig…Vielleicht hat er etwas ganz anderes mit dir vor? Aber hast du ihn überhaupt danach gefragt?&lt;br /&gt;Damit sind wir wieder bei der Sturmwarnung Jesu angelangt, beim zweiten Teil des heutigen Evangeliums. „Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute“, erklärt Jesus.Jesus ist also unser Ratgeber. Er kennt unsere Versuchung, auf Sand zu bauen. Es ist ja auch verlockend und bequemer. Und äußerlich sieht dieses Haus auch genauso schön und stabil aus wie eines, das auf Felsen gebaut wurde. Doch die ganze Herrlichkeit kann mit einem Schlag zerstört werden.&lt;br /&gt;Jesus möchte nicht, dass uns das passiert. Er kritisiert nicht, um zu verletzen oder um zu kränken, sondern er kritisiert, um zu helfen, um zu retten. Im ersten Moment muss man schon schlucken, wenn man einen Tadel bekommt. Angenehm ist das nicht. Und modern auch nicht. Heute soll man ja eigentlich nur loben und motivieren.&lt;br /&gt;Liebe LeserInnen,&lt;br /&gt;Damit hält Jesus sich aber nicht auf.Es geht ihm nicht darum, sich bei uns mit netten Sprüchen beliebt zu machen. „Ach, wie nett Jesus das wieder mal gesagt hat…!“Jesus weiß, dass die Stürme im Leben kommen werden. Manche Stürme und Fluten sind so mächtig, dass wir sie kaum ertragen können. Jesus drängt uns darum mit aller Eindringlichkeit: Baut nicht auf Sand, setzt euer Leben nicht in den Sand! Lasst euch nicht blenden vom schönen Schein und oberflächlichen Maßstäben wie z.B. Erfolg! Baut euer Lebenshaus so, wie ich es euch sage: Baut auf ganz festen Untergrund. Folgt dem Plan Gottes, darauf könnt ihr felsenfest bauen. Der Sturm wird kommen, die Bewährung wird kommen – plötzlich und unerwartet, so wie auch unsere leibhaftige Begegnung mit dem lebendigen Gott. Amen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl. &lt;a href="http://predigtgarten.blogspot.com/"&gt;http://predigtgarten.blogspot.com/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-3315127908127230262?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/3315127908127230262/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=3315127908127230262' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3315127908127230262'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3315127908127230262'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/06/wo-jesus-draufsteht-muss-auch-jesus.html' title='Wo Jesus draufsteht, muss auch Jesus drin sein!'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-5712687468018251939</id><published>2008-05-24T04:38:00.000-07:00</published><updated>2008-05-24T04:39:43.378-07:00</updated><title type='text'>Die katholische Kirche in China</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;heute über die katholische Kirche in China.&lt;br /&gt;Offiziell sind fünf Religionen in China staatlich zugelassen: Buddhismus, Daoismus, Islam, Katholizismus und Protestantismus. Zwar ist die "Freiheit des religiösen Glaubens" in der chinesischen Verfassung verankert. Doch zielt die staatliche Religionspolitik auf eine Kontrolle der Religionen ab und steckt der religiösen Betätigung einen engen Rahmen. Besonders stark davon betroffen sind der tibetische Buddhismus und der Islam, aber auch die christlichen Kirchen. Deshalb ziehen es viele Katholiken vor, außerhalb der staatlich zugelassenen Kirche zu praktizieren. Diese sog. katholische Untergrundkirche" wird vom Staat als illegal betrachtet und teils toleriert, teils mit unterschiedlicher Härte unterdrückt. Zwar ist die Spaltung innerhalb der chinesischen Kirche immer noch schmerzlich spürbar, doch ist die Grenze zum staatlich anerkannten "offiziellen" Teil der Kirche fließend.&lt;br /&gt;Heute empfinden sich die chinesischen Katholiken, egal ob staatlich anerkannt oder nicht, ganz entschieden als Teil der katholischen Universalkirche. Sie wachsen trotz unterschiedlicher Standpunkte allmählich zusammen. Obwohl die VR China versucht, eine von Rom unabhängige katholische Kirche durchzusetzen, sind heute auch im staatlich zugelassenen Teil der katholischen Kirche Chinas mindestens 85% der Bischöfe vom Papst anerkannt.&lt;br /&gt;Aufgrund dieser komplexen Situation schrieb Papst Benedikt XVI. am 27. Mai 2007 einen langen Brief an die katholische Kirche in China. Allein schon die Tatsache, dass der Papst einen Brief an die Katholiken eines einzelnen Landes schreibt, ist ungewöhnlich. In dem Brief dankt er der chinesischen Kirche für ihr Zeugnis der Treue. Er bespricht sodann verschiedene Anliegen, u.a. das Anliegen der Einheit innerhalb der chinesischen Kirche und mit der Weltkirche. Am Ende des Briefes bestimmt der Papst den 24. Mai – den Gedenktag der Jungfrau Maria unter dem Titel "Hilfe der Christen", die am Sheshan in Shanghai verehrt wird – zum weltweiten Tag des Gebets für die und mit der Kirche in China.&lt;br /&gt;Kurze Geschichte der Kirche in China&lt;br /&gt;Vor 400 Jahren begann die Geschichte der katholischen Kirche in Shanghai. Im Jahr 1603 ließ sich Xu Guangqi, ein hoher kaiserlicher Beamter, taufen. Bereits als junger Mann hatte er sich für die naturwissenschaftlichen Kenntnisse der damals in China missionierenden europäischen Jesuiten interessiert und so das Christentum kennengelernt. 1608 kehrte Xu Guangqi zum Begräbnis seines Vaters in seine Heimatstadt Shanghai zurück. Er lud den Jesuiten Cattaneo ein, ihn zu begleiten und dort das Evangelium zu verkünden. Cattaneo blieb zwei Jahre und taufte in dieser Zeit zweihundert Menschen – der Kern der katholischen Gemeinde in Shanghai. Nachdem die europäischen Missionare im 18. Jh. China verlassen mussten, hielten die einheimischen Katholiken selbständig das christliche Leben in der Region aufrecht. 1841, kurz nach dem ersten Opiumkrieg, kamen wieder ausländische Missionare nach Shanghai. Die Stadt, die sich schnell zu einem internationalen Handelszentrum entwickelte, wurde in der ersten Hälfte des 20. Jh. auch ein wichtiges Zentrum der katholischen Kirche Chinas. 1924 weihten die dort versammelten Bischöfe Chinas das ganze Land der Muttergottes "Hilfe der Christen", die im Shanghaier Marienheiligtum auf dem Berg Sheshan verehrt wird.&lt;br /&gt;1955, sechs Jahre nach Gründung der Volksrepublik China, führte die kommunistische Regierung einen ersten schweren Schlag gegen die katholische Kirche Shanghais und verhaftete in einer Nacht über 400 Menschen, darunter den damaligen Bischof Pinmei, viele Priester und Gläubige. Eine völlige Unterdrückung allen religiösen Lebens in ganz China folgte in der Kulturrevolution im XX Jh., genau in den Jahren 1966-1976. Erst 1979 wurde die Shanghaier Kathedrale wieder für den Gottesdienst geöffnet, und 1982 nahm das Shanghaier Priesterseminar als erstes in China nach der Kulturrevolution wieder Priesteramtskandidaten zur Ausbildung auf. Seither ist viel geschehen. Unter der Leitung des heute 91-jährigen Bischofs Jin Luxian ist – wie auch in den anderen chinesischen Bistümern – eine neue, junge Generation von Priestern und Ordensschwestern herangewachsen. Seit 2005 hat die Diözese auch einen jungen Weihbischof Xing Wenzhi. Die Zahl der Katholiken in der Diözese Shanghai ist trotz der Jahre der Verfolgung von 100.000 im Jahr 1949 auf derzeit 150.000 gestiegen.&lt;br /&gt;In ganz China sind die christlichen Gemeinden heute sehr lebendig. Sie sind zwar immer noch eine kleine Minderheit in der chinesischen Bevölkerung von 1,3 Mrd. Menschen, doch sie wachsen dynamisch. Im ganzen Land gibt es heute schätzungsweise 12-14 Mio. katholische Christen, rund viermal so viele wie 1949. Die Zahl der protestantischen Christen wird auf 25-50 Mio. geschätzt. Viele Menschen suchen wieder nach Orientierung bei den Religionen, auch beim Christentum. Ein Teil von ihnen findet den Weg in die Kirchen. In zahlreichen katholischen Gemeinden ist seit einigen Jahren ein missionarischer Aufbruch spürbar. Besonders das Interesse an der Bibel ist groß. An Ostern 2008 wurde die höchste Zahl von Taufen in der katholischen Kirche in neuerer Zeit gemeldet – über 13.000 im ganzen Land, wobei dies nur die offiziell bekannt gewordenen Taufen sind. Ein besonderes Phänomen in China ist das wachsende akademische Interesse am Christentum. Es hat dazu geführt, dass sich in chinesischen Buchläden eine ganze Reihe von Publikationen über christliche Theologie finden lässt, die aus der Feder nichtchristlicher chinesischer Wissenschaftler stammt. Manche Menschen beschäftigen sich außerdem privat oder im Freundeskreis mit dem Christentum, ohne sich taufen zu lassen.&lt;br /&gt;Im China der "sozialistischen Marktwirtschaft" ist die Kluft zwischen Arm und Reich dramatisch gewachsen. Viele Menschen, besonders auf dem Land, haben keinerlei soziale Absicherung. Die katholische Kirche engagiert sich zunehmend im karitativen Bereich, etwa durch Kindergärten, kleine Ambulanzen, Hilfe für Findelkinder, Behinderte und Alte, Sorge für Leprakranke oder Stipendien für bedürftige Schüler und Studenten. Auch neue Themen werden in den letzten Jahren aufgegriffen, etwa die HIV/AIDS-Prävention oder die Arbeit mit Migranten sowie Hilfe für die Betrofenen nach dem tragischen Erdbeben (durch Caritas).&lt;br /&gt;Zum Schluss Gebet für China:&lt;br /&gt;Himmlischer Vater, Schöpfer der Welt und Lenker der Geschichte, du liebst alle Völker. Unsere Schwestern und Brüder in China haben eine lange Zeit leidvoller Prüfungen durchgestanden und dabei das Zeugnis der Treue zu Christus und seiner Kirche gegeben. Wir bitten dich, mach sie im Glauben fest, in der Hoffnung beständig und in der Liebe stark, damit durch ihr Zeugnis immer mehr Menschen den Weg zu Christus finden.&lt;br /&gt;Herr, Jesus Christus, durch dein Leben, Sterben und Auferstehen hast du die Welt erlöst. Wir bitten dich, sende dem chinesischen Volk deinen Heiligen Geist, dass es die Frohbotschaft annehme und so an der Neuordnung der Welt mitwirke.&lt;br /&gt;Darum bitten wir durch die Fürbitte Mariens, der Patronin Chinas, und der Heiligen Märtyrer dieses Landes. Amen.&lt;br /&gt;Vgl. Katharina Wenzel-Teuber, China-Zentrum, in:&lt;br /&gt;http://www.china-zentrum.de/Die-katholische-Kirche-in-China.207.0.html&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-5712687468018251939?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/5712687468018251939/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=5712687468018251939' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5712687468018251939'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5712687468018251939'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/05/die-katholische-kirche-in-china.html' title='Die katholische Kirche in China'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-5740455869240682082</id><published>2008-05-21T03:25:00.000-07:00</published><updated>2008-05-21T03:29:14.284-07:00</updated><title type='text'>Fronleichnam - Damit seine Liebe uns verwandelt</title><content type='html'>Sehr verehrte Gäste,&lt;br /&gt;Am Anfang ein Zitat: "Das will mir einfach nicht in den Kopf: dass Brot und Wein während der Messe auf einmal Fleisch und Blut sein sollen. Ich möchte es ja gern glauben, aber ich kann es nicht. Weil ich es nicht verstehe."&lt;br /&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;br /&gt;– Ich habe den Eindruck, es geht heute vielen Christen so, nicht nur jungen Menschen. Es will ihnen einfach nicht in den Kopf: Brot und Wein – Leib und Blut Christi! Wie soll man das verstehen?&lt;br /&gt;Ein Vergleich: Wenn die Menschen mit den Blumen kommen, wollen sie oft etwas zum Ausdruck bringen: Gefühle der Liebe, Dankbarkeit, Erinnerung (nicht nur es schenken). Ähnlich it es mit den Überaschungen.&lt;br /&gt;Es gibt also für uns Menschen Zeichen, die eine größere Wirklichkeit beinhalten als die, die wir mit den Augen sehen. Auch Gott bedient sich unserer menschlichen Wirklichkeit. So ist er Mensch geworden, damit in dem Menschen Jesus sichtbar wird, was unseren Augen und Sinnen sonst verborgen bleibt: seine Liebe, seine Nähe, die Gemeinschaft, die er mit uns haben will, ja er selbst. Und wiederum ist es so in der Feier der Eucharistie. Wenn Brot und Wein zum Altar gebracht werden, wenn beim Hochgebet erzählt wird, wie Jesus für uns in den Tod ging und Gott ihn auferweckt hat, wenn vor der Kommunion das Brot gebrochen, es dann ausgeteilt und empfangen wird, dann erinnern wir uns nicht nur an etwas, das schon fast 2000 Jahre vergangen ist, sondern es wird wieder lebendig, gegenwärtig. Jesus Christus, der Gekreuzigte und Auferstandene, wird lebendig in unserer Mitte: mit seiner ganzen Liebe, mit der er uns liebt. Äußerlich sind es Brot und Wein, doch für den, der tiefer blickt, der sich in seinem Herzen ansprechen lässt, für den ist Christus selbst da. In den äußeren Zeichen von Brot und Wein schenkt er sich selbst, schenkt er seine Liebe und Zuneigung, schenkt er sein Leben. Denn was damals geschah, als Jesus für uns in den Tod ging, das ist kein einmaliges Geschehen, das vergangen ist. Seine Hingabe und Liebe, seine Einsatzbereitschaft, sein Leben für uns: All das gilt auch heute. Diese Liebe ist auch heute wirksam, damit wir leben können. Jesus Christus ist lebendig da in seiner Liebe, die leben lässt: Das feiern wir in der Eucharistie. Wir empfangen sie in der Eucharistie.&lt;br /&gt;Wenn am heutigen Fest Christen auf die Straße gehen und dabei in der Monstranz den Leib Christi mittragen, dann zeigen und bekennen sie damit: In diesem kleinen Stück Brot ist Gottes Liebe für uns gegenwärtig: Eine Liebe, die sich – im wahrsten Sinn des Wortes – aufzehren lässt, damit wir leben. Wenn dies unser Glaube und unser Bekenntnis ist, dann müssen wir uns allerdings auch fragen lassen: Stimmt unser Leben denn damit überein? Legen wir in denselben Straßen, in denen wir mit der Monstranz Gottes Liebe zeigen wollen, auch im alltäglichen Leben das Bekenntnis der Liebe ab? Ist unser täglicher Umgang mit den Menschen dort ebenso Zeugnis der Liebe, der Aufmerksamkeit füreinander, der Bereitschaft, uns für die einzusetzen, die Zeit, Verständnis, ein offenes Ohr, ein gutes Wort brauchen? – Was nützt sonst die Prozession? Was wäre sonst die Feier der Eucharistie? Deshalb ist die Fronleichnamsprozession auch eine Bitte: Gott möge uns Christen mit seiner Liebe erfüllen, unser Verhalten, unser Zusammenleben. Gott möge in der Eucharistie nicht nur das Brot und den Wein verwandeln, sondern uns alle, uns als seine Gemeinde. Damit werden wir, was wir empfangen: Leib Christi – als eine Gemeinschaft, in der im Verhalten zueinander, im Zusammenleben, wie wir miteinander umgehen, wie wir aufeinander achten und einander achten, etwas lebendig wird von der Liebe, mit der Gott uns liebt. Das hängt also miteinander zusammen: der Leib Christi, den wir in der Heiligen Messe empfangen, und der Leib Christi, der aus lebendigen Christen besteht. Christus will lebendig da sein in unserer Mitte: damit seine Liebe uns verwandelt. Amen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-5740455869240682082?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/5740455869240682082/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=5740455869240682082' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5740455869240682082'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5740455869240682082'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/05/fronleichnam-damit-seine-liebe-uns.html' title='Fronleichnam - Damit seine Liebe uns verwandelt'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-765937438694974488</id><published>2008-05-17T06:15:00.000-07:00</published><updated>2008-05-17T06:16:50.846-07:00</updated><title type='text'>„Ich würde mich weigern, an einen Gott zu glauben, den ich verstehen könnte“</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;Eine jüdische Überlieferung erzählt: Ein Rabbi sprach einen&lt;br /&gt;Schüler, der eben bei ihm eintrat, so an: "Beniamin, was ist das – Gott?" Der Schüler schwieg. Der Rabbi fragte zum zweiten und dritten Mal. Und jedesmal schwieg der Schüler. "Warum schweigst du?", rief schließlich der Rabbi. "Weil ich es nicht weiß." – "Weiß ich’s denn?", sprach der Rabbi. "Aber ich muss es sagen; denn so ist es, dass ich es sagen muss: Gott ist deutlich da, und außer ihm ist nichts deutlich da, und das ist Gott."&lt;br /&gt;Was ist das – Gott?.. Das Schweigen ist nicht die schlechteste Antwort! Mit welchen Worten wollten wir angemessen von Gott reden? Allzuschnell werden Worte leer und hohl (trivial). Der englische Schriftsteller Graham Greene (nominiert zum &lt;a href="http://www.blogger.com/wiki/Nobelpreis_f%C3%BCr_Literatur"&gt;Literaturnobelpreis&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;hat einmal gesagt: "Ich würde mich weigern, an einen Gott zu glauben, den ich verstehen könnte." Gott lässt sich nicht verstehen. Er übersteigt diese Welt, unsere Gedanken, unsere Worte. Sonst wäre er nicht Gott! Oder?.. Darum ist das Schweigen nicht die schlechteste Antwort auf die Frage nach Gott...&lt;br /&gt;Warum reden wir dann trotzdem von Gott? Warum versuchen wir trotzdem, Gott in Worte zu fassen? Die Antwort des Rabbi: "Ich muss es sagen: Er ist deutlich da, und außer ihm ist nichts deutlich da, und das ist er." Gott drängt sich ihm auf. Er spürt es ganz deutlich: Gott ist da! Und das muss er sagen. Deshalb muss er von Gott reden. Selbst wenn er sich bewusst ist: Gott ist nicht zu fassen mit Worten. Gott ist nicht in Griff zu bekommen. Worte sind immer zu klein für ihn. So geht es Menschen, die erfasst sind von Gottes Gegenwart. Sie reden von Gott (im Alten und Neuen Testament) und auch wir heute in der Gemeinschaft: Wir müssen von ihm reden, wir können ihn nicht verschweigen. Alles jedoch, was wir über Gott sagen, muss erfüllt sein von der Ehrfurcht des Schweigens, das vor Gottes Geheimnis verstummt. So gilt es auch über Gott zu sprechen als den dreieinen Gott. Zugleich ist dieses Reden von Gott ein Protest gegen so manche falsche Rede von Gott. Der Gott, von dem die Heilige Schrift der Juden und Christen spricht, weil er sich Menschen zu erfahren&lt;br /&gt;gegeben hat, ist kein Gott, der fern aller Welt – als unbewegter Beweger – unbeteiligt zusieht. Er ist kein Gott, der aus einer Laune heraus die Welt in Gang gesetzt hat, um zuzusehen, wie sich ihre Geschichte dann abspult. Er ist auch kein Gott, der sich die Welt als Spiel ausgedacht hat, um am Ende mit den Spielfiguren abzurechnen, ob sie sich auch artig und gehorsam an die Spielregeln gehalten haben.&lt;br /&gt;Nein, der Gott, den wir heute feiern, wendet sich der Welt zu, weil&lt;br /&gt;er sie liebt. Gott trägt Sorge für die leidende Welt. Gott im Jesus Christus leidet mit der Welt (mit Birma und China). Gott ist da im Leben und in der Geschichte der Menschen. Davon erzählen die Erfahrungen von Menschen, die sich verdichtet haben in den Texten des Alten und Neuen Testamentes. Der Gott, an den wir glauben, der eine Gott, zeigt uns ein dreifaches Antlitz, er schaut uns auf dreifache Weise an. Darum nennen wir ihn Vater, Sohn und Heiliger Geist.&lt;br /&gt;Vater nennen wir ihn, weil er der Urgrund allen Lebens ist. Ohne ihn gibt es kein Leben. Wer ein kleines Kind, ein neugeborenes, so klein und zerbrechlich, auf seinen Armen trägt, spürt der nicht etwas von der Quelle des Lebens, die wir Vater (und auch Mutter) nennen?&lt;br /&gt;Denselben Gott, den wir Vater nennen, nennen wir auch Sohn. – Weil wir erkannt haben: Gott ist einer von uns geworden: ein Mensch, unser Bruder. Unfassbar, undenkbar, unausdenkbar! Gott selbst kam auf diesen Gedanken: in Jesus von Nazaret lebte er als Mensch unter uns Menschen. Da wurde seine Zuneigung ganz menschlich, da wurde sie hautnah, greifbar und sichtbar. Menschen bezeugen uns dies: In Jesus ist Gott uns begegnet, in ihm hat Gott sich ins Angesicht schauen lassen, in ihm hat Gott sein wahres Gesicht gezeigt. Und genau denselben Gott, den wir Vater und Sohn nennen, den nennen&lt;br /&gt;wir auch den Heiligen Geist. Denn Gott ist auch heute als ganz nah erfahrbar, in uns selbst. Er wirkt mit der Liebe, die Jesus angetrieben hat, auch in uns. Er wirkt so, dass Menschen den Mut nicht verlieren, obwohl sie unter dem Leben leiden. Er wirkt so, dass Menschen aufmerksam werden, wenn andere leiden. Er wirkt, dass Menschen aufeinander zugehen und das Leben, Freuden und Sorgen miteinander teilen. Er wirkt, dass Gemeinschaft statt Egoismus wächst. Weil wir spüren, dass solche Kraft nicht aus uns stammt, sondern dass diese Kraft ER selbst ist, der sich uns schenkt, darum nennen wir ihn auch den Heiligen Geist.&lt;br /&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;br /&gt;Vielleicht wäre es besser zu schweigen – weil Gott nicht in Worte zu fassen ist. Aber "wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben" (Apg 4,20). Darum reden wir und bekennen Gott als den Dreieinen, den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist. Amen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-765937438694974488?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/765937438694974488/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=765937438694974488' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/765937438694974488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/765937438694974488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/05/ich-wrde-mich-weigern-einen-gott-zu.html' title='„Ich würde mich weigern, an einen Gott zu glauben, den ich verstehen könnte“'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-3602094406907225235</id><published>2008-05-09T13:55:00.000-07:00</published><updated>2008-05-09T13:57:52.497-07:00</updated><title type='text'>Pfingsten</title><content type='html'>Liebe Schwestern und Brüder,&lt;br /&gt;Der Heilige Geist hat heutzutage ein Problem, oder besser gesagt: Wir haben so unser Problem mit dem Heiligen Geist. Der Geist lässt sich so schwer vorstellen! Gott-Sohn können und dürfen wir uns als leibhaften Menschen vorstellen, wie ihn uns die Evangelien schildern. Und Gott-Vater hat sich – allen biblischen Bilderverboten zum Trotz – in unseren Köpfen mehr oder weniger deutlich als Vater-Gestalt eingebrannt. Doch Gott-Geist – wie nur sollen wir uns ihn vorstellen, wie ihn ansprechen?&lt;br /&gt;Die Autoren der biblischen Lesungen des heutigen Hochfestes kennen solche Probleme nicht. Das wird damit zusammenhängen, dass ihnen noch nicht in den Sinn kam, vom Heiligen Geist als einer "dritten Person" des "einen und dreifaltigen Gottes" zu sprechen. Die heutigen Lesungen spiegeln vielmehr eine unmittelbare Gottes-Erfahrung wider – und können uns damit vielleicht auf die Spur des Gottes-Geistes bringen&lt;br /&gt;Da ist die Erzählung der Apostelgeschichte: Ob sich die Pfingstpredigt historisch so zugetragen hat, wissen wir 100 % nicht. Eines aber ist unbezweifelbar: die schier unbändige Dynamik, die die Apostel aus ihrer nachösterlichen Depression herausgerissen hat und sie nicht nur auf die Straßen von Jerusalem, sondern in alle Himmelsrichtungen getrieben hat. Wer diese Personen damals erlebte, der muss tatsächlich den Eindruck gewonnen haben: "Das sind wirklich be-geisterte und be-geisternde Menschen!"&lt;br /&gt;Die Bilder vom "Sturm" und den "Feuerzungen", die die Apostelgeschichte verwendet, wollen also weniger ein Naturschauspiel abbilden, als vielmehr jene wundersame Verwandlung der Apostel von angsterfüllten Stubenhockern zu feurigen Verkündern illustrieren. Etwas muss mit diesen Männern passiert sein, denen noch der Schmerz über den Tod ihres Meisters in den Gliedern steckte und denen niemand das Predigen in die Wiege gelegt hat. Was ist da geschehen?&lt;br /&gt;Der Evangelist Johannes erzählt uns von demselben Reifungsprozess. Was sich bei Lukas – der ja als Autor der Apostelgeschichte gilt – über 50 Tage erstreckt, das konzentriert Johannes auf einen einzigen Tag, den Ostertag: Am Morgen des "ersten Tages der Woche" hatten die Frauen das leere Grab entdeckt und die Jünger herbeigerufen. Doch diese Entdeckung schien die Jünger keineswegs in Freudentaumel versetzt oder sie gar unmittelbar zum Zeugnis für den "auferstandenen Herrn" motiviert zu haben. Im Gegenteil: Auch bei Johannes ziehen sich die Jünger erst einmal wieder hinter verschlossene Türen zurück. Damit sich die Furcht und die Verzagtheit der Jünger wandelte, musste am Abend erst Jesus selbst in ihre Mitte treten: "Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen!"&lt;br /&gt;Und: Auch Johannes beschreibt das "Pfingstereignis" des Geist-Empfangs – nur dass es sich bei ihm weitaus weniger spektakulär abspielt als in der Apostelgeschichte: Jesus hauchte die Jünger an und sprach: "Empfangt den Heiligen Geist!" Damit stellt Johannes deutlicher als Lukas klar: Der Heilige Geist ist untrennbar verbunden mit dem auferstandenen Herrn, der ihn schenkt und in dem er gegenwärtig sein will! Umgekehrt heißt damit "den Geist empfangen": dem auferstandenen Herrn begegnen.&lt;br /&gt;"Pfingsten" ist daher kein einmaliges historisches und spektakuläres Ereignis vor fast 2000 Jahren, auf das wir heute nur ehrfürchtig zurückschauen müssten. Pfingsten ereignet sich überall dort, wo wir dem Geist freie Bahn lassen und die vielfältigen Gaben entfalten, die der Herr den Seinen schenkt. Für Paulus war dies noch selbstverständlich: In den von ihm gegründeten Gemeinden wusste er um eine Vielfalt geistgeschenkter Gnadengaben. In&lt;br /&gt;der Zweiten Lesung zählt er einige dieser Gaben auf: die Gabe, Weisheit mitzuteilen; die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln; Glaubenskraft; die Gabe, Krankheiten zu heilen; Wunderkräfte; prophetische Rede; die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden; verschiedene Arten von "Zungenrede" – und die Gabe, sie den Anderen zu deuten.&lt;br /&gt;Diese Liste dürfen wir nahezu beliebig ergänzen – auch und gerade um Dienste, die nicht die Aura des Sensationellen umgibt wie etwa die Gabe der Zungenrede oder der Krankenheilung: z.B. die Gabe, in der Hl. Messe Lesungen mit innerer Überzeugung vorzutragen; die Gabe, Kranke aufzusuchen und ihnen durch die eigene Gegenwart oder auch ein gutes Wort Kraft zu schenken; die Gabe, Obdachlosen zu helfen und ihnen ein "Obdach für die Seele" zu bieten; die Gabe, neu in die Pfarrei Gezogene zu besuchen und freundlich zum Gottesdienst und zu anderen Begegnungen einzuladen: zu Frauenverein, zu … die Gabe, Gruppen zu leiten. All dies und noch viel mehr wirkt der Herr selbst im Geist. Und immer dann, wenn nur eine oder einer von uns diejenige Gabe, die sie, die er empfangen hat, zum Dienst an den Schwestern und Brüdern einsetzt – immer dann ist Pfingsten!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-3602094406907225235?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/3602094406907225235/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=3602094406907225235' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3602094406907225235'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3602094406907225235'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/05/pfingsten.html' title='Pfingsten'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-2218697101483481104</id><published>2008-05-02T15:17:00.000-07:00</published><updated>2008-05-02T15:19:52.403-07:00</updated><title type='text'>Im Obergemach</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;Am 23. März des Jubiäumsjahres 2000 kam es in Jerusalem zu einem denkwürdigen und in seinen Umständen geradezu abenteuerlichen Ereignis: Zusammen mit zwölf Vertretern der verschiedenen katholischen Riten feierte Papst Johannes Paul II. frühmorgens in aller Stille an einem eigentlich verbotenen und zugleich höchst heiligen Ort die Eucharistie, nämlich im Abendmahlssaal auf dem Zionsberg in Jerusalem. Fast 450 Jahre waren vergangen, seitdem dort zuletzt eine Messe gefeiert wurde. Der Zionsberg war dafür eigens abgesperrt worden, niemand durfte der Feier lauschen...&lt;br /&gt;Liebe Schwester und Brüder,&lt;br /&gt;An diesen geschichtsträchtigen (geschichtlichen) Ort, den Abendmahlssaal, führt uns das Evangelium aller drei Lesejahre am Siebten Sonntag der Osterzeit noch einmal zurück. Wir hören Worte aus der so genannten Abschiedsrede Jesu, mit denen er nach dem Letzten Abendmahl um die Bewahrung der Jünger in Gemeinschaft und um Einheit betete. Dieser Abendmahlssaal ist der Überlieferung nach identisch mit jenem Ort, an den die Jünger zusammen mit Maria nach der Himmelfahrt des Herrn zurückkehrten und bis Pfingsten im Gebet verblieben. Manche Traditionen sahen in ihm auch den Ort, an dem sich die Jünger nach dem Tod Jesu zurückgezogen und aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten.&lt;br /&gt;Obwohl die Schriften des Neuen Testamentes keine nähere Angabe über seine genaue Lage machten, bildete sich schon bald ein bestimmter Ort in der Verehrung heraus. Ein frühchristlicher Schriftsteller, Epiphanios von Salamis, berichtete, dass Kaiser Hadrian bei seiner Reise nach Palästina im Jahr 130 Jerusalem noch so verwüstet vorfand, wie Titus es 70 nach Christus zerstört hatte, "mit Ausnahme einiger Häuser und einer kleinen christlichen Kirche, die sich dort erhob, wo nach der Himmelfahrt des Erlösers die Jünger in den Obersaal hinaufstiegen". Vielleicht hatte ihre Lage im südwestlichen Winkel der Stadt, im Bereich des heutigen Hügels Zion, diese kleine Kirche vor Zerstörung bewahrt. Doch in der Folge hatte das alte "Obergemach" eine wechselvolle Geschichte:&lt;br /&gt;Im 4. Jahrhundert wurde über dem Kirchlein eine große Basilika errichtet, die den Namen "Hagia Zion" erhielt. Die Kreuzfahrer fanden sie in Trümmern vor und bauten auf den alten Fundamenten eine neue Kirche "Maria vom Berg Zion"; eine Kapelle im Nordschiff der Kirche war der Himmelfahrt Mariens geweiht, während das südliche Schiff den Abendmahlssaal beherbergte. Das nach dem Ende des lateinischen Königreichs wieder verfallene Heiligtum wurde 1333 von König Robert von Neapel erworben und den Franziskanern anvertraut. 1551 wurden die Franziskaner von den Türken vertrieben, bis 1948 diente der Raum dann als Moschee. Seither ist das Erdgeschoss des Abendmahlssaales im Besitz des Staates Israel und eine Synagoge, unter der man seit dem 16. Jahrhundert auch das Grab des Königs David verehrt.&lt;br /&gt;Die biblischen Nennungen des Raumes spiegeln sich auch in den Bildern des Pfingstereignisses: Auf manchen älteren Darstellungen ist der Kreis der Apostel zu sehen, in der Mitte eine Tür, die fest verschlossen ist. Spätere Pfingst-Ikonen zeigen in der unteren Hälfte des Bildes auch den König David: Die Annahme, dass sich hier sein Grab befindet, geht auf die Predigt des Petrus zurück, die er am Pfingstfest hielt und in der er David zitiert, dessen "Grabmal bei uns erhalten ist bis auf den heutigen Tag" (Apg 2,29).&lt;br /&gt;Die Geschichte des "coenaculums", des Abendmahlssaales, ist eine Geschichte von Krieg, Verwüstung, Auseinandersetzung und wechselnden Besitzes als Frucht dieser Streitigkeiten. Und in diesem Raum beschwor Jesus in seiner Abschiedsrede also die Gemeinschaft der Jünger, die Einigkeit der Kirche, das Behütetsein in seinem Namen, den wir als Christen tragen!? Dieser Raum und seine Geschichte machen uns freilich so auch die Diskrepanz zwischen dem "Schon" und "Noch nicht" deutlich: Wir sind "in der Welt", wie Jesus es sagt (Joh 17,15), und damit auch Kinder all ihrer Zerrissenheit. Und doch tragen wir die Gemeinschaft mit und in Christus als Keim des Reiches Gottes in uns. Wo wir diese Gemeinschaft leben und uns in der Liebe Christi bewähren, laden wir die Menschen in jenen Abendmahlssaal ein – egal, wo wir uns befinden. Vor allem will uns die Eucharistie Anteil an der Gemeinschaft Christi mit dem Vater und die Gemeinschaft untereinander im Heiligen Geist schenken.&lt;br /&gt;Als Papst Johannes Paul II. in jenen Morgenstunden des 23. März 2000 das Brot in seine Hände nahm, sagte er: "Petrus und die Apostel sind heute in Gestalt ihrer Nachfolger in den Abendmahlssaal zurückgekehrt. Durch diese Feier der Eucharistie im Abendmahlssaal in Jerusalem sind wir mit der Kirche aller Zeiten und aller Orte vereint." Beten wir wie die Jünger und Maria, dass Jesus Christus uns seinem Geist sende, der uns zu dieser Einheit und Gemeinschaft führt. Amen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-2218697101483481104?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/2218697101483481104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=2218697101483481104' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/2218697101483481104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/2218697101483481104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/05/im-obergemach.html' title='Im Obergemach'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-4056534826143114822</id><published>2008-04-30T14:40:00.000-07:00</published><updated>2008-04-30T14:42:30.529-07:00</updated><title type='text'>Erde, die zum Himmel steigt - Christi Himmelfahrt</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;Ein Pfarrer schreibt beim Religionsunterricht in der 4. Klasse das Wort "Himmel" an die Tafel. "Nennt mir Sätze, in denen das Wort ,Himmel‘ vorkommt", gibt er als Auftrag. Die Schüler nennen folgende Sätze: "Der Himmel ist blau." "Am Himmel ziehen Wolken." "Vom Himmel regnet es." Schließlich formuliert ein Schüler auch folgenden Satz: "Nach dem Tod kommen wir in den Himmel." Und gleich danach fallen den Kindern weitere Sätze ein: "Gott ist im Himmel." "Jesus ist im Himmel." usw.&lt;br /&gt;"Ist euch eigentlich aufgefallen, dass wir das eine Wort ,Himmel‘ gebrauchen und doch mindestens zwei ganz verschiedene ,Dinge‘ meinen?" - hinzufügt der Pfarrer. Nach einigem Überlegen antwortet ein Kind: "Einmal meinen wir den Himmel, den wir mit diesen Augen sehen können, das andere mal meinen wir den Himmel, den wir nur mit den Augen des Glaubens sehen können." – Die Antwort gefällt dem Pfarrer: "Ja, den einen Himmel können wir sehen und leicht beschreiben: Es ist der Himmel über uns. Er ist manchmal blau, manchmal auch grau und wolkenverhangen. In der Nacht sehen wir viele Sterne am dunklen Himmel funkeln. Aber wie ist es mit dem ,anderen Himmel‘? Wie können wir den beschreiben? Wie sieht der aus?" Er schlägt den Schülern vor: "Denk einmal, wie das war, als du dich einmal ,wie im siebten Himmel‘ gefühlt hast! Wie ging es dir dabei und was war der Grund dafür?" – Die Antworten kommen schnell: "Da war ich glücklich!" "Da habe ich eine große Freude erlebt!" "Da hatte ich ein besonders schönes Erlebnis!" "Da war ich mit guten Freunden zusammen – oder mit meinen Eltern." Das sind Beschreibungen dieses "anderen Himmels"! Wenn wir von diesem "Himmel" sprechen, dann meinen wir: Da bin ich glücklich, da bin ich froh, da weiß ich mich geliebt und angenommen. ,Himmel‘ in diesem Sinn, das ist der Ort, wo ich ganz ich selbst sein darf, angenommen und geliebt. In diesem Himmel lebt Jesus: Das und nichts anderes feiern wir Christen heute am Fest Christi Himmelfahrt. Jesus, der auf dieser Erde gelebt hat, der den Menschen die Botschaft von der Liebe Gottes verkündet hat; Jesus, der Menschen mit seiner Liebe gesund und froh gemacht hat; dieser Jesus, der schließlich am Kreuz getötet wurde, dieser Jesus lebt jetzt ganz in der Liebe Gottes.&lt;br /&gt;Eigentlich war Jesus schon immer in diesem Himmel, weil er sich immer, auch auf dieser Erde, von Gott geliebt und angenommen wusste. Jetzt aber ist er es endgültig. Jetzt kann ihn nichts mehr trennen von der Liebe Gottes. Darum wird uns im Lukasevangelium auch erzählt, dass die Jünger "in großer Freude" vom Ölberg in die Stadt zurückkehrten, nachdem Jesus zum Himmel emporgehoben wurde. Dass Jesus im Himmel ist, das ist kein Grund zur Trauer. Es ist ein Grund zur Freude. Denn wenn Jesus in diesem Himmel lebt, wenn er also Gott ganz nahe ist, dann ist er uns Menschen nicht fern. Dann ist er auf eine neue Weise nahe, auf eine Weise, die wieder nicht mit diesen Augen, aber mit den Augen des Herzens, mit den Augen des Glaubens zu erkennen ist. "Brannte uns nicht das Herz, als er uns unterwegs die Schrift erklärte?" So sagten die beiden Jünger, die nach Emmaus unterwegs waren. – Brannte uns nicht das Herz bei diesem oder jenem Gottesdienst, bei dieser Begegnung oder jenem Gespräch, bei dem oder jenem Ereignis in unserem Leben? – "Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt." Auch dieses Wort Jesu gehört zum Fest Christi Himmelfahrt.&lt;br /&gt;Jesus ist beim Vater, er ist Gott ganz nahe, er lebt ganz in seiner Liebe. Das ist die eine Seite dessen, was es bedeutet, dass er "im Himmel" ist. Die andere Seite davon bedeutet: Jesus ist auch uns nahe: in unserem Herzen, in unserer Gemeinschaft, beim Beten, beim Gottesdienst, in Gesprächen, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, und selbst dann, wenn wir es nicht ahnen. "Ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt."&lt;br /&gt;So beginnt Kirche: Die Jünger Jesu, erfüllt- von diesem Wissen – Jesus in Gottes Liebe und uns ganz nahe –, diese Jünger kehren in großer Freude nach Jerusalem zurück. Sie preisen Gott – und sie werden, erfüllt mit dem Heiligen Geist, zu Zeugen dieses Jesus: Er ist der entscheidende Mensch! Wer auf ihn vertraut, und wer lebt wie er, der "kommt auch in den Himmel", der lebt schon jetzt in der Liebe Gottes – und einmal in der Vollendung. Heute werden wir eingeladen, unser Leben wieder neu unter diesem Vorzeichen zu sehen. Deshalb haben wir Grund zur Freude und können Gott preisen! Und so wird unser Leben zum Zeugnis für diese Frohe Botschaft: Jesus – in der Liebe Gottes – er ist uns ganz nahe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-4056534826143114822?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/4056534826143114822/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=4056534826143114822' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/4056534826143114822'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/4056534826143114822'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/04/erde-die-zum-himmel-steigt-christi.html' title='Erde, die zum Himmel steigt - Christi Himmelfahrt'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-5549408544931976844</id><published>2008-04-27T14:24:00.000-07:00</published><updated>2008-04-27T14:27:07.825-07:00</updated><title type='text'>Um die Liebe dreht sich alles?..</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;Um die Liebe dreht sich alles im Evangelium des 6. Ostersonntags. Damit wird weitergeschrieben, was der letzte Sonntag mit seinem Evangelium aus der großen Abschiedsrede Jesu im Abendmahlssaal bereits anklingen ließ: Liebe ist die Frucht aus der Beziehung zu Christus und Gott. Es sind verschiedene Aspekte, denen nachzuspüren lohnt – bei aller Vorsicht, denn das Wörtchen "Liebe" ist so abgenutzt und abgegriffen wie kaum ein anderes.&lt;br /&gt;"Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten", sagt Jesus zunächst (Joh 14,15; vgl. 15,10; 14,23). Liebe und Gebote in einem Atemzug zu nennen, mag für unsere Ohren ungewöhnlich klingen. Kann die Liebe etwa durch Gebote, Regeln oder Vorschriften abgesichert werden? Wäre das nicht so, als wenn ein Brautpaar durch einen Ehevertrag seine Liebe garantieren wollte?.. Wir möchten uns nicht durch Gebote einschränken lassen, sie scheinen der Freiheit, die wir viel eher mit der Liebe in Verbindung bringen, zu widersprechen. Welche Gebote aber meint Jesus eigentlich? Es sind nicht irgendwelche bürgerlichen Gesetze und Normen, sondern die Gebote, die Gott seinem Volk im Alten Bund gegeben hat, die zehn Gebote, die Jesus in dem Doppelgebot zusammenfasst: "Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben, und deinen Nächsten wie dich selbst. " An einer anderen Stelle sagt er: "Das ist mein Gebot: Liebet einander, wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt" (Joh 15,12f). Und bei Johannes lesen wir in seinem Brief: "Denn die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. Und seine Gebote sind nicht schwer." (1 Joh 5, 3)&lt;br /&gt;Jetzt verstehen wir vielleicht, warum Jesus die Liebe zu ihm und die Gebote in einem Atemzug nennt..., weil die Gebote ganz einfach die Liebe beinhalten. Gleichzeitig könnten wir aber auch vor einem so hohen Anspruch zurückschrecken, wenn wir unsere Beziehungen untereinander und unsere Beziehung zu Jesus und seinem Vater realistisch betrachten.&lt;br /&gt;Wie wir es auch drehen und wenden möchten, kommen wir nicht um die Frage herum, die aus dem Evangelium von Jesus her an uns ergeht: Lieben wir ihn? Liebe ich Jesus? Lieben wir Jesus in unseren Gemeinden? Kann man überhaupt einen Menschen lieben, der vor 2000 Jahren gelebt hat? Liebe bezieht sich doch in erster Linie auf lebendige Menschen, zu denen man sich hingezogen fühlt. Manche Menschen haben Lieblingsgestalten der Geschichte, sammeln und lesen Bücher über sie, schmücken die Wohnung mit ihren Bildern und lassen keinen Film ungesehen. Sie investieren viel Zeit und Liebe, um sich mit ihnen zu befassen. Andere lieben die Musik oder die Architektur der Gotik oder die Natur der Berge oder diese oder jene Sportart. Für alle diese Objekte der Liebe wird viel Zeit, Energie und Zuwendung aufgebracht. Man vertieft sich in sie und empfindet dabei Glück, Freude und Bereicherung.&lt;br /&gt;Lieben wir bei alledem Jesus? Wie kann man ihn überhaupt lieben? Gewiss nicht so, wie wir einen Menschen lieben, dem wir von Angesicht zu Angesicht begegnen und schon gar nicht im Austausch von Zeichen der Zuneigung. Aber unsere Liebe kann doch tiefer gehen als die Liebe zu Gestalten der Geschichte oder zu bestimmten Hobbies. Jesus ist ja in die Herrlichkeit des Vaters zurückgekehrt. Das feiern wir am kommenden Donnerstag an Christi Himmelfahrt (diesmal ist das am 1 Mai). Jesus hat uns den Beistand verheißen, den Geist der Wahrheit. Dieser Geist bewirkt, dass wir Jesus nahe sein können, im Gebet, im Gottesdienst, in der Hl. Messe, im Hören auf seine Worte, in den Sakramenten. Vor allem in der Heiligen Eucharistie können wir Jesus begegnen, wenn wir in der Gestalt des Brotes seinen Leib empfangen. Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, die Gegenwart Jesu zu erfahren...&lt;br /&gt;Fragen wir uns nachmal: Lieben wir Jesus? Fühlen wir uns zu ihm hingezogen? Wieviel Zeit, Energie und Zuwendung bringen wir für ihn auf? Empfinden wir Glück, Freude und Bereicherung in seiner Nähe? Sind wir dankbar dafür? Sind wir offen für seine Gebote, für das, was er uns zum Gelingen unseres Lebens nahelegt?&lt;br /&gt;Wie weit wir uns auch immer wieder von Jesus entfernen mögen, wie sehr unsere Liebe zu ihm auch immer wieder abkühlen mag, der Beistand, der Geist der Wahrheit, kann uns immer wieder neu ergreifen und beleben und in die Liebe hineinziehen, die uns mit Jesus verbindet und das Leben eröffnet, das uns für immer Freude, Glück und Liebe garantiert. Amen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-5549408544931976844?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/5549408544931976844/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=5549408544931976844' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5549408544931976844'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5549408544931976844'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/04/um-die-liebe-dreht-sich-alles.html' title='Um die Liebe dreht sich alles?..'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-3937348225410267486</id><published>2008-04-20T13:31:00.000-07:00</published><updated>2008-04-20T13:36:29.535-07:00</updated><title type='text'>Ein anderer Umzug...</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Dreimal umgezogen, das ist wie einmal abgebrannt!" so sagt es das Sprichwort. Es gibt wohl kaum etwas, was mehr Bauchschmerzen bereitet als ein Umzug. Viele von uns haben das sicher selbst schon am eigenen Leib verspürt, und alle anderen müssen sich nur einmal vorstellen, was das heißt, alles, was man besitzt, was sich so im Laufe der Jahre angesammelt hat, in Schachteln zu verpacken und an einen anderen Ort zu transportieren.&lt;br /&gt;Es würde mir schon schwer fallen, jemandem zu glauben, der mir weiß machen möchte, dass ihm ein Umzug keinen Druck bereitet, dass er etwa keine Angst davor haben würde, ob da auch alles gut geht, die schönsten Stücke nicht etwa zu Bruch gehen, ob die Möbel auch rechtzeitig angeliefert werden, die Wohnung zum ausgemachten Zeitpunkt auch wirklich fertig wird. Umziehen tut man kurz gesagt nicht gerne. Das ist vielmehr eines von diesen notwendigen Übeln, an die man am liebsten überhaupt nicht denken möchte...&lt;br /&gt;Mittlerweile verstehen wir das ganz gut. Und deshalb kann man auch das verstehen, was Jesus wohl damit sagen möchte, wenn er im heutigen Evangelium vom Umziehen spricht. Das ist mir früher so gar nicht aufgefallen, aber Jesus vergleicht ja in dieser Stelle, die wir gerade eben gehört haben, das Sterben, den Tod des Menschen, tatsächlich mit einem Umzug! Er spricht davon, dass er uns vorausgeht, dass er hingeht um eine Wohnung zu bauen, um uns im Hause seines Vaters eine Wohnung einzurichten. Und in diese Wohnung, sollen wir dann einziehen, wenn sie fertig ist, dann sollen wir ihm dorthin folgen, in diese neue Wohnung umziehen. Sterben für Jesus ist das offensichtlich so etwas wie Umziehen.&lt;br /&gt;Das ist großartig, dieses Bild zeugt von einer ganz großen Menschenkenntnis. Jesus weiß ganz genau, dass ein Wohnungswechsel für uns Menschen nichts Schönes ist. Er weiß darum, dass uns so etwas Druck und Bauchschmerzen bereitet. Und wenn er vom Sterben im Bild vom Umzug spricht, dann nimmt er offensichtlich ganz deutlich zur Kenntnis, dass wir Angst haben, dass uns unser Sterben und unser Tod Angst macht. Gott weiß sehr wohl darum, dass auch für den Christen der Tod eine schaurige, ja traurige Sache ist, verbunden mit viel Leiden und Trauer.&lt;br /&gt;Es stimmt also nicht ganz, wenn manche sagen, die Christen, die müssten doch freudig auf den Tod zugehen. Christen haben schließlich eine Hoffnung, und deshalb müssten sie sich doch auf das Jenseits freuen, deshalb dürften sie doch keine Angst vor dem Sterben haben. Das stimmt ganz offensichtlich nicht! Christus weiß darum, was Sterben für uns Menschen bedeutet.&lt;br /&gt;Auch wenn uns die Botschaft vom neuen Leben, das uns Christus bereitet, die Botschaft vom Reich Gottes, diesem Ort, wo es dann kein Leid und keinen Schmerz mehr geben wird, auch wenn uns diese Botschaft noch so fasziniert, der Gedanke, dass wir zuvor sterben werden, dass wir davor durch den Tod wie durch solch einen Umzug hindurchgehen müssen, dieser Gedanke, der wird Menschen immer Furcht und Entsetzen einflößen. Und das ist normal, das ist kein Zeichen von schwachem Glauben, das gehört zu uns Menschen dazu, und Jesus weiß darum. Diese Furcht kann auch er uns im letzten nicht ganz wegnehmen.&lt;br /&gt;Er weiß aber, was uns bei all diesen Ängsten noch am ehesten hilft. Und genau das versucht er seinen Jüngern im heutigen Evangelium deutlich zu machen. Wenn es um einen Wohnungswechsel geht, dann ist noch am ehesten hilfreich, wenn man darum weiß, dass die Handwerker, die das neue zuhause richten, dass die zuverlässig sind, dass man sich wirklich auf sie verlassen kann. Und wenn es um einen Wohnungswechsel geht, dann ist es äußerst hilfreich, wenn man darum weiß, dass das ganze Projekt in der Hand eines guten Architekten ruht. Das nimmt einem nicht die Angst vor dem Umzug, aber es beruhigt, es lässt einen gelassener, etwas ruhiger in diese ungewisse Zukunft blicken.&lt;br /&gt;Darum weiß Jesus sehr wohl, Er weiß darum, dass er uns die Angst vor dem Sterben im letzten nie ganz nehmen kann. Aber er macht uns deshalb ganz besonders deutlich: Das mit der neuen Wohnung, das mit eurem neuen Zuhause, das geht in Ordnung. Vertraut darauf, dass da mit Sicherheit nichts schief gehen wird. Denn dieses neues Zuhause, das liegt in der Hand eines guten Architekten.&lt;br /&gt;Jesus selbst ist dieser Architekt. Er ist der Architekt dieses neuen Lebens. Er selbst geht hin, um für uns dieses neue zuhause beim Vater zu schaffen. Und selbst wenn uns der Umzug dorthin, wenn uns das Sterben eine noch so große Gänsehaut bereitet. Auf dieses neue zuhause, darauf dürfen wir uns freuen, denn davon können wir ausgehen, bei diesem Architekten, wenn Jesus selbst die Planung übernommen hat, wenn Gott selbst die Bauaufsicht führt, dann kann da wirklich am Ende absolut nichts schief gehen.&lt;br /&gt;Es gibt so viele österliche Lider, die mit Freude erfüllt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christus ist auferstanden. Für uns auferstanden. Amen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-3937348225410267486?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/3937348225410267486/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=3937348225410267486' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3937348225410267486'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/3937348225410267486'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/04/ein-anderer-umzug.html' title='Ein anderer Umzug...'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-817181221770100614</id><published>2008-04-13T12:40:00.000-07:00</published><updated>2008-04-13T13:12:41.215-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vgl. Botschaft des Papstes Benedikt XVI zum 45. Weltgebetstag für geistliche Berufe'/><title type='text'>Die Berufungen im Dienst der Kirche in ihrer Sendung</title><content type='html'>Liebe Gäste,&lt;br /&gt;Die Kirche ist als ganze und in jedem Menschen missionarisch. Die missionarische Dimension der Kirche ist aber besonders und sehr eng mit der priesterlichen Berufung verbunden. Schon im Bund mit Israel vertraute Gott (den) auserwählten Männern, die von ihm berufen und in seinem Namen zum Volk gesandt wurden, die Sendung an, Propheten und Priester zu sein. Die Verheißungen, die unseren Vätern gemacht wurden, haben sich dann im Neuen Bund in Jesus Christus gänzlich erfüllt. Jesus erwählte sich in seinem öffentlichen Leben Jünger als enge Mitarbeiter im messianischen Dienst; zum Beispiel bei der Brotvermehrung, als er zu den Aposteln sagte: "Gebt ihr ihnen zu essen!" (Mt 14,16). Er hatte Mitleid mit den Menschen, denn als er durch die Städte und Dörfer zog, traf er viele, die müde und erschöpft waren "wie Schafe, die keinen Hirten haben" (vgl. Mt 9,36). Diesem Blick der Liebe entsprang seine Einladung an die Apostel: "Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden" (Mt 9,38) Und wer dem Ruf Jesu entsprechen will, muss mit Klugheit und Arglosigkeit jeder Gefahr und sogar den Verfolgungen gegenübertreten. Weil diese Jünger vom Herrn gesandt sind, erhalten die Zwölf den Namen "Apostel". Sie sind dazu bestimmt, durch die Straßen der Welt zu ziehen und als Zeugen des Todes und der Auferstehung Christi das Evangelium zu verkünden.&lt;br /&gt;Am Anfang, wie auch später, ist es stets "die Liebe Christi", die die Apostel "drängt" (vgl. 2 Kor 5,14). Als treue Diener der Kirche, gehorsam dem Wirken des Heiligen Geistes, sind unzählige Missionare im Laufe der Jahrhunderte den Spuren der ersten Jünger gefolgt. Das Zweite Vatikanische Konzil sagt: "Obwohl jedem Jünger Christi die Pflicht obliegt, nach seinem Teil den Glauben auszusäen, beruft Christus der Herr aus der Schar der Jünger immer wieder solche, die er selbst will, damit sie bei ihm seien und er sie zur Verkündigung bei den Völkern aussende (vgl. Mk 3,13-15)" (Dekr. &lt;a href="http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19651207_ad-gentes_ge.html"&gt;Ad gentes&lt;/a&gt;, 23). Die Liebe Christi muss aber durch das Beispiel und mit Worten, mit dem ganzen Leben vermittelt werden. Unter den Personen, die sich ganz dem Dienst am Evangelium hingeben sollen, sind Priester, die berufen sind, das Wort Gottes weiterzugeben, die Sakramente zu spenden, besonders die Eucharistie und die Versöhnung, die sich dem Dienst an den Geringsten widmen sollen, an den Kranken, den Leidenden, den Armen und an denen, die schwere Zeiten durchmachen in Regionen der Erde, wo es manchmal viele Menschen gibt, die noch heute keine wirkliche Begegnung mit Jesus Christus hatten. Zu ihnen sind die Missionare eingeladen, die erste Verkündigung seiner erlösenden Liebe zu tragen.&lt;br /&gt;Heute danken wir Gott besonders für die vielen Priester, die Leiden bis zum Opfer des eigenen Lebens ertragen haben, um in der ganzen Welt Christus zu dienen.&lt;br /&gt;Von alters her gibt es in der Kirche nicht wenige Männer und Frauen, die, vom Wirken des Heiligen Geistes bewegt, sich entschließen, das Evangelium radikal zu leben, indem sie die Gelübde der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams ablegen. Diese Ordensmänner und Ordensfrauen, die zahllosen Instituten des kontemplativen und aktiven Lebens angehören, haben "bisher den größten Anteil an der Evangelisierung der Welt" (Dekr. &lt;a href="http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19651207_ad-gentes_ge.html"&gt;Ad gentes&lt;/a&gt;, 40). Mit ihrem gemeinschaftlichen Gebet halten die Ordensleute Fürbitte für die ganze Menschheit.&lt;br /&gt;Damit die Kirche auch weiterhin die ihr von Christus anvertraute Sendung ausüben kann, ist es notwendig, dass wir in unseren Gemeinden die ständige Erziehung der Kinder und Erwachsenen zum Glauben niemals nachlassen und ein aktiver Sinn für die missionarische Verantwortung mit den Völkern der Erde aufrechterhalten. Durch das Geschenk des Glaubens sind wir alle berufen, an der Evangelisierung mitzuarbeiten. Dieses Bewußtsein muß aber genährt werden: durch die Katechese, durch die Liturgie und eine ständige Erfahrung des Gebets; d.h. es muss verstärkt werden durch die Übung der Annahme, der Nächstenliebe, der geistlichen Begleitung, der Reflexion und der Entscheidungsfindung&lt;br /&gt;Liebe Schwestern und Brüder,&lt;br /&gt;Nur in einem geistlich gut bestellten Acker gedeihen die Berufungen zum Priesteramt und zum geweihten Leben. Deswegen sollen die christlichen Gemeinden (natürlich auch unsere Gemeinde) sich bemühen, die missionarische Dimension des Geheimnisses der Kirche in der Tiefe zu leben, um niemals die Tendenz zu haben, sich in sich selbst zurückzuziehen. Die Sendung als Zeugnis der Liebe wird besonders wirkmächtig, wenn sie in Gemeinschaft geteilt wird, "damit die Welt glaubt" (Joh 17,21). Das Geschenk der Berufungen ist also das Geschenk, das wir jeden Tag vom Heiligen Geist erbitten sollen.&lt;br /&gt;Wie in ihren Anfängen versammeln wir uns in der kirchlichen Gemeinschaft um die Jungfrau Maria, Königin der Apostel, und lernen wir von ihr, den Herrn um eine Blüte neuer Apostel zu bitten, die es verstehen, selbst den Glauben und die Liebe zu leben, die für die Sendung notwendig sind. Amen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-817181221770100614?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/817181221770100614/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=817181221770100614' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/817181221770100614'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/817181221770100614'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/04/die-berufungen-im-dienst-der-kirche-in.html' title='Die Berufungen im Dienst der Kirche in ihrer Sendung'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-2352812912339201894</id><published>2008-04-09T03:34:00.000-07:00</published><updated>2008-04-09T03:35:20.348-07:00</updated><title type='text'>Gewalt in Tibet ist keine Lösung...</title><content type='html'>&lt;b&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Benedikt XVI.: „Gewalt in Tibet ist keine Lösung”&lt;br /&gt;                &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Nein zu Gewalt im Tibet – Ja zum Dialog und zur Toleranz. Das ist der Aufruf von Papst Benedikt XVI. am Schluss der Generalaudienz. In der Audienzhalle waren an diesem Mittwoch rund 15.000 Pilger anwesend.&lt;br /&gt;                &lt;i&gt;„Mit großer Sorge verfolge ich in diesen Tagen die Entwicklungen im Tibet. Mein väterliches Herz fühlt die Trauer und das Leid vieler Menschen. Das Geheimnis der Passion und des Todes Jesu, das wir in dieser Heiligen Woche erleben, möge uns helfen, sensibler auf ihre Situation einzugehen.”&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;China hat derweil im Tibet-Konflikt abermals seine Rhetorik gegen den Dalai Lama verschärft und spricht von einem „Kampf auf Leben und Tod”. Der Papst zeigte sich bedrückt über dieses Vorgehen: &lt;i&gt;„Mit Gewalt lassen sich keine Probleme lösen – im Gegenteil: Gewalt vermehrt die Probleme. Ich lade dazu ein, sich mit mir im Gebet zu vereinen: Bitten wir den allmächtigen Gott, der die Quelle des Lichts ist, den Geist aller Menschen zu erleuchten und jedem Einzelnen Mut zu schenken, den Weg des Dialogs und der Toleranz zu wählen.”&lt;br /&gt;                &lt;/i&gt;Auch in der Umgebung des Papstes werden die Vorgänge in der chinesischen Provinz Tibet mit Sorge registriert. Der Doyen des Kardinalskollegiums, Kardinal Angelo Sodano, erklärte auf Nachfragen von Journalisten: „Die Rechte der Völker dürfen nicht mit Füßen getreten und die Menschenrechte dürfen niemandem verweigert werden.” Der Vatikan sei „dem tibetischen wie dem chinesischen Volk nahe” und hoffe, „dass die Eintracht wieder zurückkehrt”. (rv/diverse/repubblica)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-2352812912339201894?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/2352812912339201894/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=2352812912339201894' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/2352812912339201894'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/2352812912339201894'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/04/gewalt-in-tibet-ist-keine-lsung.html' title='Gewalt in Tibet ist keine Lösung...'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5884140751608151723.post-5266291661837607</id><published>2008-04-07T10:08:00.000-07:00</published><updated>2008-04-07T10:09:49.946-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ostern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='normal'/><title type='text'>Was ist schon „normal“?</title><content type='html'>&lt;table border="0" cellpadding="0" cellspacing="1" width="100%"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt; &lt;td class="text"&gt;&lt;b&gt;Was ist schon „normal“?&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td height="5"&gt;&lt;img src="/res/gfx/pix.gif" border="0" height="5" width="1" /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td class="text" valign="top"&gt;Österliche Gedanken von Bruder Paulus&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td height="5"&gt;&lt;img src="/res/gfx/pix.gif" border="0" height="5" width="1" /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td class="text" valign="top"&gt;&lt;b&gt;Text:&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td class="text" valign="top"&gt;Ich mag meine Familie. Mit meinen Geschwistern  verbindet mich ein lockerer, aber herzlicher Kontakt. Mit den Neffen unterhalte  ich mich per Internet. Meine Mutter rufe ich einmal im Monat  an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal frage ich mich, ob das normal ist. Müsste unser Kontakt  nicht häufiger und intensiver sein? Dann schiele ich nach nebenan. Wie machen  das andere Familien?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit solchen Fragen gehe ich einer Urversuchung des  Menschen auf den Leim. Sie will mich dahin bringen, aus dem Vergleich mit  anderen Zufriedenheit zu erlangen. Das ergibt sich aus dem Wunsch, ähnlich wie  die anderen zu sein und darüber hinaus noch besser als sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch das  kann für die Familie unangenehme Folgen haben. Kindern wird vorgehalten, dass  die Kinder von nebenan braver seien und lernbereiter. Partner entwickeln im  Blick auf andere Ehen Wünsche, die am Ehemann oder der Ehefrau vorbeigehen und  somit nicht erfüllbar sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen wieder lernen, dass es keine  „normale“ Familie gibt. Ein Mann sollte seine Frau heiraten und nicht eine  Vorstellung davon, wie sie eigentlich sein müsste. Eine Frau bejaht ihren  Ehemann und nicht ihr Bild davon, wie die Beziehung mit einem Mann verläuft.  Kinder sind eine Gabe Gottes für die Eltern und sollten keine Erfüllungsgehilfen  ihrer Fantasien sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ostern erinnert daran. Jesus wurde Opfer derer,  die klare Bilder von Gott hatten. Er wurde auferweckt, weil Gott den Menschen  auch weiterhin durch Begegnung und nicht durch Bilder von dem angeblich  perfekten Leben retten will. Trauen Sie sich daher, Ihren individuellen Stil zu  leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bruder Paulus&lt;br /&gt;aus: LiMa-Magazin, April 2007&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5884140751608151723-5266291661837607?l=szafera.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://szafera.blogspot.com/feeds/5266291661837607/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5884140751608151723&amp;postID=5266291661837607' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5266291661837607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5884140751608151723/posts/default/5266291661837607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://szafera.blogspot.com/2008/04/was-ist-schon-normal.html' title='Was ist schon „normal“?'/><author><name>LS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13608608135392012493</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
